<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Grüne Grundsicherungsdebatte &#187; Mitteilung</title>
	<atom:link href="http://www.grundsicherung-bw.de/category/typ/mitteilung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.grundsicherung-bw.de</link>
	<description>Ein Diskussionsblog der Grünen Baden-Württemberg</description>
	<lastBuildDate>Sat, 02 Jan 2010 23:18:42 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Parteimitglieder d&#252;rfen jetzt auch bundesweit diskutieren</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/14/parteimitglieder-duerfen-jetzt-auch-bundesweit-diskutieren/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/14/parteimitglieder-duerfen-jetzt-auch-bundesweit-diskutieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 11:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[03 Antragsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/14/parteimitglieder-duerfen-jetzt-auch-bundesweit-diskutieren/</guid>
		<description><![CDATA[Genau: gerade eben ist n&#228;mlich &#8212; zehn Tage vor dem Bundesparteitag &#8212; ein partei-internes Blog gestartet worden. Lesen d&#252;rfen die Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherung alle, kommentieren nur Parteimitglieder, die sich vorher registieren lassen m&#252;ssen.
Den Auftakt machen zwei Statements von Thomas Poreski (pro Grundeinkommen) und Sven Giegold (contra Grundeinkommen). 
Ich bin ja mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau: gerade eben ist n&#228;mlich &#8212; zehn Tage vor dem <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/19/bundesweit-gehts-weiter/">Bundesparteitag</a> &#8212; ein partei-internes Blog gestartet worden. Lesen d&#252;rfen die <a href="http://soziales.gruene.de/">Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherung</a> alle, kommentieren nur Parteimitglieder, die sich vorher registieren lassen m&#252;ssen.</p>
<p>Den Auftakt machen <a href="http://soziales.gruene.de/?p=3">zwei Statements</a> von Thomas Poreski (pro Grundeinkommen) und Sven Giegold (contra Grundeinkommen). </p>
<p>Ich bin ja mal gespannt, ob da mehr als hier diskutiert und geschrieben wird. Meine etwas pessimistische Prognose: angesichts der knappen Zeit und der relativ hohen Teilnahmeh&#252;rden eher nicht. Wichtig w&#228;r&#8217;s ja schon &#8212; ich lasse mich also gerne vom Gegenteil &#252;berzeugen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/14/parteimitglieder-duerfen-jetzt-auch-bundesweit-diskutieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesweit geht&#8217;s weiter (Update)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/19/bundesweit-gehts-weiter/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/19/bundesweit-gehts-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 17:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[03 Antragsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Modelle & Philosophien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/19/bundesweit-gehts-weiter/</guid>
		<description><![CDATA[Heute hat die Kommission &#8220;Zukunft der sozialen Sicherungssysteme&#8221; der Bundespartei ihren Abschlussbericht vorgelegt. Dieser gliedert sich in drei Teile &#8212; gemeinsame Einleitung, gr&#252;ne Grundsicherung (von einem Teil der Kommission unterst&#252;tzt) und gr&#252;nes Grundeinkommen (von einem Teil der Kommission unterst&#252;tzt). Der Bericht dient der Vorbereitung der Bundesdelegiertenkonferenz Ende November in N&#252;rnberg, bei der die Frage Grundeinkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat die Kommission &#8220;Zukunft der sozialen Sicherungssysteme&#8221; der Bundespartei ihren Abschlussbericht vorgelegt. Dieser gliedert sich in drei Teile &#8212; gemeinsame Einleitung, gr&#252;ne Grundsicherung (von einem Teil der Kommission unterst&#252;tzt) und gr&#252;nes Grundeinkommen (von einem Teil der Kommission unterst&#252;tzt). Der Bericht dient der Vorbereitung der Bundesdelegiertenkonferenz Ende November in N&#252;rnberg, bei der die Frage Grundeinkommen vs. Grundsicherung auf der Tagesordnung stehen wird, und bei der mehrere Landesverb&#228;nde &#8212; und sicher auch andere &#8212; Antr&#228;ge zu diesen Themen einbringen werden.</p>
<p><a href="http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/202/202219.bericht_der_kommission_zukunft_sozialer.pdf">Der Bericht kann hier als PDF nachgelesen werden.</a></p>
<p><b>Udpate:</b> (1.11.2007) Die <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/partei/rubrik/11/11874.antraege.htm">Antr&#228;ge zur BDK</a> gibt es jetzt auch online, wir sind Z-02.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/19/bundesweit-gehts-weiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Baden-W&#252;rttemberger Landesverband begr&#252;&#223;t Sockelgrundeinkommen (Update 3)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/14/baden-wuerttemberger-landesverband-begruesst-sockelgrundeinkommen/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/14/baden-wuerttemberger-landesverband-begruesst-sockelgrundeinkommen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 16:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[03 Antragsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/14/baden-wuerttemberger-landesverband-begruesst-sockelgrundeinkommen/</guid>
		<description><![CDATA[Noch ist der Beschluss nicht online zu finden, aber soviel kann schon mal gesagt werden: anders als der Landesverband Berlin haben B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Baden-W&#252;rttemberg sich auf ihrem Landesparteitag heute f&#252;r das Modell Sockelgrundeinkommen (Grund-3) ausgesprochen &#8212; wie ich finde, ein umsetzbarer Kompromiss zwischen totaler Bedingungslosigkeit und dem emanzipatorischen und freiheitlichen Anspruch, der hinter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist der Beschluss nicht online zu finden, aber soviel kann schon mal gesagt werden: anders als der <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/11/berliner-landesverband-lehnt-grundeinkommen-ab/">Landesverband Berlin</a> haben B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Baden-W&#252;rttemberg sich auf ihrem Landesparteitag heute f&#252;r das Modell Sockelgrundeinkommen (Grund-3) ausgesprochen &#8212; wie ich finde, ein umsetzbarer Kompromiss zwischen totaler Bedingungslosigkeit und dem emanzipatorischen und freiheitlichen Anspruch, der hinter dem Gedanken Grundeinkommen steht. F&#252;r den Grundsicherungsantrag wurden in der Leitantragsentscheidung 76 Stimmen abgegeben, f&#252;r das Sockelgrundeinkommen 114. Damit wird dieses jetzt vom Landesverband als Antrag an den Bundesparteitag Mitte November in N&#252;rnberg eingebracht.</p>
<p><b>Update:</b> <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Grundeinkommen.pdf">Hier der Beschluss</a> (als PDF).</p>
<p><b>Update 2:</b> Nicht zu vergessen die zwei erg&#228;nzenden Beschl&#252;sse, die zur <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Aufbruch_in_der_Sozialpolitik.pdf">gemeinsamen Positionsbestimmung</a> (&#8220;Einleitung&#8221;) und zum Thema <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Frauenpolitische_Forderungen.pdf">frauenpolitische Forderungen an Grundeinkommen und Grundsicherung</a> ebenfalls verabschiedet worden sind. </p>
<p><b>Update 3:</b> Inzwischen (24.10.) gibt es auch eine <a href="http://www.gruene-bw.de/themen/wirtschaft-und-soziales/grundeinkommensbeschluss-im-ueberblick.html">Zusammenfassung und Erl&#228;uterung</a> der wichtigsten Punkte des baden-w&#252;rttembergischen Grundeinkommensbeschlusses.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/10/14/baden-wuerttemberger-landesverband-begruesst-sockelgrundeinkommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>LDK: Antr&#228;ge zur sozialen Sicherung (Update 2)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/09/24/ldk-antraege-zur-sozialen-sicherung/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/09/24/ldk-antraege-zur-sozialen-sicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 18:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[03 Antragsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/09/24/ldk-antraege-zur-sozialen-sicherung/</guid>
		<description><![CDATA[In meiner Rolle als Administrator m&#246;chte ich der interessierten &#214;ffentlichkeit die beiden aus der Projektgruppe heraus entstandenen Antr&#228;ge zur Zukunft der sozialen Sicherung zur Kenntnis geben &#8212; die Pagnierung und Nummerierung entspricht in beiden F&#228;llen noch nicht dem Endprodukt (das wird dann auf der Website zur Landesdelegiertenkonferenz in Heilbronn zu finden sein). 

Grund-2: Antrag Grundsicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Rolle als Administrator m&#246;chte ich der interessierten &#214;ffentlichkeit die beiden aus der Projektgruppe heraus entstandenen Antr&#228;ge zur Zukunft der sozialen Sicherung zur Kenntnis geben &#8212; die Pagnierung und Nummerierung entspricht in beiden F&#228;llen noch nicht dem Endprodukt (das wird dann auf der Website <a href="http://www.gruene-bw.de/termine/ldk-in-heilbronn-12-14-oktober/antraege-und-resolutionen.html">zur Landesdelegiertenkonferenz</a> in Heilbronn zu finden sein). </p>
<ul>
<li>Grund-2: <a href='http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/09/grundsicherung_ldk_heilbronn.pdf' title='Antrag Grundsicherung (LDK)'>Antrag Grundsicherung (LDK)</a></li>
<li>Grund-3: <a href='http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/09/ldk-antrag-grundeinkommen-2-aussendung.pdf' title='Antrag Grundeinkommen (LDK)'>Antrag Grundeinkommen (LDK)</a></li>
</ul>
<p>Hier besteht jetzt die M&#246;glichkeit, die beiden Antr&#228;ge zu diskutieren (aufgrund des Umfangs habe ich sie nur als PDF eingestellt) und sich &#252;ber &#196;nderungsantr&#228;ge, pro und contra usw. Gedanken zu machen. Federf&#252;hrend aus dem Landesvorstand war beim Antrag &#8220;Grundsicherung&#8221; Silke Krebs, und beim Antrag &#8220;Grundeinkommen&#8221; Beate M&#252;ller-Gemmeke.</p>
<p><b>Update (3.10.2007):</b> Inzwischen liegen die beiden Antr&#228;ge als Teil der 2. Versendung zur LDK tats&#228;chlich auf der <a href="http://www.gruene-bw.de/termine/ldk-in-heilbronn-12-14-oktober/antraege-und-resolutionen.html">Website</a> des Landesverbands vor (<a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Grund_2_Grundsicherung.pdf">Grund-2</a>, <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Grund_3_Grundeinkommen.pdf">Grund-3</a>). Daneben ist dort auch <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Grund_1_Einleitung.pdf">Grund-1</a> zu finden, die gemeinsame, vom Landesvorstand eingebrachte Einleitung. Die LAG Frauen hat ebenfalls einen Antrag eingebracht (<a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Grund_4_LAG_FrauenPolitik.pdf">Grund-4</a>), der erg&#228;nzend frauenpolitische Forderungen an jede Reform der sozialen Sicherungssysteme aufstellt. Angek&#252;ndigt ist ein weiterer Konkurrenzantrag zu den Grund-2/Grund-3 von der Gr&#252;nen Jugend, der sich f&#252;r ein bedingungsloses Grundeinkommen in H&#246;he von 930 Euro aussprechen soll (<strike>noch nicht</strike> <a href="http://www.gjbw.de/index.php?id=1414">hier</a> online verf&#252;gbar / <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Heilbronn/Grund_5_Gruene_Jugend.pdf">Grund-5</a>).</p>
<p>In other news: Die Gr&#252;nen Rheinland-Pfalz haben sich f&#252;r ein <a href="http://www.gruene-rlp.de/25758.0.html">modulares Grundeinkommen</a> ausgesprochen. F&#252;r den <a href="http://gruene-berlin.de/site/4766.html">Parteitag der Berliner Gr&#252;nen</a> am 6.10. liegen &#8212; &#228;hnlich wie in Baden-W&#252;rttemberg &#8212; zwei kontr&#228;re Antr&#228;ge vor. Unter der &#220;berschrift <a href="http://gruene-berlin.de/site/fileadmin/dateien/2007/LDK_Oktober/070924_LDK_Antrag__G1_Grundsicherung_Grundeinkommen.pdf">Neue Wege zu einer individuellen Existenzsicherung&#8221;</a> wird dort ein modulares Grundeinkommenssystem (600 Euro f&#252;r Studierende, 420 Euro f&#252;r Erwerbst&#228;tige) vorgeschlagen. Und unter dem Titel <a href="http://gruene-berlin.de/site/fileadmin/dateien/2007/LDK_Oktober/G-2__070921_Der_ermutigende_Sozialstaat_aktuell.pdf">&#8220;Der ermutigende Sozialstaat&#8221;</a> geht es um den Ausbau institutioneller Ma&#223;nahmen und Verbesserungen des ALG-II. </p>
<p>Weiterhin gilt: dieses Blog hat auch eine Kommentarfunktion &#8230;</p>
<p><b>Update (8.10.2007):</b> Die Berliner haben das partielle Grundeinkommen knapp abgelehnt. Ein paar lesenswerte &#220;berlegungen zu den Hintergr&#252;nden finden sich im <a href="http://www.taz.de/index.php?id=berlin-aktuell&#038;art=5701&#038;src=TE&#038;id=820&#038;cHash=e041279d38&#038;src=MA">Kommentar</a> der taz.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/09/24/ldk-antraege-zur-sozialen-sicherung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zum weiteren Vorgehen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/27/zum-weiteren-vorgehen/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/27/zum-weiteren-vorgehen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 08:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[03 Antragsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Modelle & Philosophien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/27/zum-weiteren-vorgehen/</guid>
		<description><![CDATA[Je st&#228;rker das Thema Grundeinkommen/Grundsicherung in die eigentlichen Prozesse der politischen Meinungsbildung hineingezogen wird, desto leerer erscheint dieses Blog. Mein Vorschlag, die Antragstexte &#246;ffentlich zu schreiben und zu diskutieren, fand keine Mehrheit. Zumindest aber m&#246;chte ich allen, die nicht direkt involviert sind, kurz skizzieren, wie das derzeitige weitere Vorgehen abl&#228;uft. Soviel Transparenz muss sein &#8230;
Nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je st&#228;rker das Thema Grundeinkommen/Grundsicherung in die eigentlichen Prozesse der politischen Meinungsbildung hineingezogen wird, desto leerer erscheint dieses Blog. Mein Vorschlag, die Antragstexte &#246;ffentlich zu schreiben und zu diskutieren, fand keine Mehrheit. Zumindest aber m&#246;chte ich allen, die nicht direkt involviert sind, kurz skizzieren, wie das derzeitige weitere Vorgehen abl&#228;uft. Soviel Transparenz muss sein &#8230;</p>
<p>Nachdem deutlich wurde, dass ein Konsens in der gesamten Projektgruppe nicht zu erreichen ist, ist jetzt geplant, zwar eine gemeinsame politische Analyse &#8212; im Sinne des Beschlusses des <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/">Landesausschusses </a> &#8212; einzubringen, aber als Schlussfolgerung daraus dem Landesparteitag zwei unterschiedliche Modelle zur Abstimmung vorzulegen. Dazu wurden zwei getrennt arbeitende Gruppen gebildet. Die eine Arbeitsgruppe &#8212; federf&#252;hrend ist hier Silke Krebs aus dem Landesvorstand &#8212; erarbeitet einen Antrag, der in Richtung Reform und Verbesserung des derzeitigen Systems geht. Ich vermute, dass das <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/09/autorinnenpapier-zielgenaue-grundsicherung-und-teilhabeorientierte-arbeitsmarktpolitik/">AutorInnenpapier</a>  von Silke und anderen, das ja auch hier im Blog ver&#246;ffentlich wurde, so in etwa die Richtung vorgibt. Die andere Arbeitsgruppe, bei der ich auch mitarbeite, hat sich dagegen zum Ziel gesetzt, ein realistisches Modell f&#252;r einen Einstieg ins bedingungslose Grundeinkommen zu erarbeiten (damit verrate ich hoffentlich nicht zu viel &#8230;).  Federf&#252;hrend ist hier Beate M&#252;ller-Gemmeke vom Landesvorstand. Wer nicht zur Projektgruppe geh&#246;rt, kann sich nat&#252;rlich gerne an Silke bzw. an Beate wenden, um Inputs in die beiden Gruppen einzubringen.</p>
<p>Die beiden strittig zueinander stehenden Antr&#228;ge sollen bis Anfang September vorliegen und werden dann wohl auch &#246;ffentlich gemacht. Abgestimmt wird dar&#252;ber auf dem Landesparteitag am 12.-14. Oktober in Heilbronn, also etwa einen Monat vor dem Bundesparteitag. Insofern gehen viele davon aus, dass die baden-w&#252;rttembergische Entscheidung auch einen gewissen Signalcharakter daf&#252;r haben wird, ob sich der Bundesparteitag dann daf&#252;r aussprechen wird, dass B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen an der Weiterentwicklung des derzeitigen Systems in Richtung bedarfsgepr&#252;fter Grundsicherung festhalten, oder ob der Einstieg ins bedingungslose Grundeinkommen zur politischen Forderung der Partei gemacht wird. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/27/zum-weiteren-vorgehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>14</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#196;nderungsantr&#228;ge</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/22/aenderungsantraege/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/22/aenderungsantraege/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 11:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[03 Antragsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/22/aenderungsantraege/</guid>
		<description><![CDATA[Da ich weiss, dass einige &#196;nderungsantr&#228;ge zum Eckpunktepapier (offiziell: Antrag Grund-1 auf dem Landesausschuss) zirkulieren, und es durchaus auch Leute gibt, die noch Unterst&#252;tzerInnen suchen &#8212; hier besteht die M&#246;glichkeit, &#196;nderungsantr&#228;ge zum Eckpunktepapier als Kommentar einzustellen.
Erg&#228;nzung: Hier noch der Link zur offiziellen gr&#252;nen Website, Antr&#228;ge L&#228;nderausschuss
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich weiss, dass einige &#196;nderungsantr&#228;ge zum <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/06/sieben-eckpunkte-fuer-ein-gruenes-modell-einer-neuen-sozialen-sicherung/">Eckpunktepapier</a> (offiziell: Antrag Grund-1 auf dem Landesausschuss) zirkulieren, und es durchaus auch Leute gibt, die noch Unterst&#252;tzerInnen suchen &#8212; hier besteht die M&#246;glichkeit, &#196;nderungsantr&#228;ge zum Eckpunktepapier als Kommentar einzustellen.</p>
<p>Erg&#228;nzung: Hier noch der <a href="http://www.gruene-bw.de/termine/landesausschuss-in-pforzheim/antraege-und-resolutionen.html">Link</a> zur offiziellen gr&#252;nen Website, Antr&#228;ge L&#228;nderausschuss</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/22/aenderungsantraege/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Technische Probleme</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/16/technische-probleme/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/16/technische-probleme/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2007 16:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Schürig (Admin, KV Stuttgart)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/16/technische-probleme/</guid>
		<description><![CDATA[Wir hatten ein paar technische Probleme. Insbesondere waren bis vor ein paar Minuten die einzelnen Beitr&#228;ge hier nicht aufrufbar. Nun sollte aber alles wieder behoben sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten ein paar technische Probleme. Insbesondere waren bis vor ein paar Minuten die einzelnen Beitr&#228;ge hier nicht aufrufbar. Nun sollte aber alles wieder behoben sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/16/technische-probleme/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sieben Eckpunkte f&#252;r ein gr&#252;nes Modell einer neuen sozialen Sicherung</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/06/sieben-eckpunkte-fuer-ein-gruenes-modell-einer-neuen-sozialen-sicherung/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/06/sieben-eckpunkte-fuer-ein-gruenes-modell-einer-neuen-sozialen-sicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 09:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hagel (Admin, KV Reutlingen)</dc:creator>
				<category><![CDATA[03 Antragsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/06/sieben-eckpunkte-fuer-ein-gruenes-modell-einer-neuen-sozialen-sicherung/</guid>
		<description><![CDATA[Am 30. Juni werden B&#252;ndnis 90 / DIE GR&#220;NEN Baden-W&#252;rttemberg sich in Pforzheim zum Landesausschuss treffen. Der Landesausschuss ist bei Gr&#252;ns der &#8220;kleine Parteitag&#8221; und soll auf halber Strecke vor dem Landeparteitag im Oktober eine Debatte zu Grundsicherung und Grundeinkommen erm&#246;glichen. Dabei sollen auch erste Leitlinien f&#252;r die weitere Debatte beschlossen werden. Der Antrag des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. Juni werden B&#252;ndnis 90 / DIE GR&#220;NEN Baden-W&#252;rttemberg sich in Pforzheim zum Landesausschuss treffen. Der Landesausschuss ist bei Gr&#252;ns der &#8220;kleine Parteitag&#8221; und soll auf halber Strecke vor dem Landeparteitag im Oktober eine Debatte zu Grundsicherung und Grundeinkommen erm&#246;glichen. Dabei sollen auch erste Leitlinien f&#252;r die weitere Debatte beschlossen werden. Der Antrag des Landesvorstandes dazu hat die Debatte in diesem Blog, in der Partei und in der Projektgruppe ber&#252;cksichtigt und umfasst sieben Punkte. Au&#223;erdem wird ein <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/06/grund-bericht.doc">Bericht</a> zum Stand der Diskussion vorgelegt, der aber nicht zur Abstimmung steht. Die Eckpunkte aus dem Antrag gibt es untenstehend im Wortlaut oder <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/06/grund-1.doc" title="Landesausschuss: Antrag">hier als Word-Dokument</a>.<br />
<span id="more-118"></span></p>
<h4 align="left">Wir wollen die derzeitige Praxis von Hartz IV ver&#228;ndern</h4>
<li>Der Regelsatz einer Grundsicherung oder eines Grundeinkommens muss gegen&#252;ber dem ALG II erh&#246;ht werden, damit er zumindest das soziokulturelle Existenzminimum abdeckt. Neue Sicherungssysteme m&#252;ssen sich an diesem Regelsatz orientieren.</li>
<li>Den heute erheblichen b&#252;rokratischen Aufwand wollen wir im Interesse der Betroffenen und der &#246;ffentlichen Hand deutlich verringern.</li>
<li>Sanktionsma&#223;nahmen sollen darauf &#252;berpr&#252;ft werden, ob mit ihnen die angestrebten Ziele erreicht werden und ihr Einsatz angemessen ist.</li>
<li>Wir wollen das Altersvorsorgeverm&#246;gen umfassender sch&#252;tzen, um eine verl&#228;ssliche Lebensplanung zu erm&#246;glichen. Mit dem gr&#252;nen Altersvorsorgekonto k&#246;nnen individuelle R&#252;cklagen gebildet werden, die bei einer Bedarfspr&#252;fung frei gestellt sind.</li>
<li>Die soziale Sicherung soll so gestaltet werden, dass Zuverdienste m&#246;glichst attraktiv sind.</li>
<h4 align="left">Wir wollen den sich ver&#228;ndernden Gegebenheiten in der Arbeitswelt Rechnung tragen</h4>
<li>Soziale Sicherung muss dazu beitragen, unstete Erwerbsverl&#228;ufe und die zunehmend an Bedeutung gewinnenden flexiblen bis prek&#228;ren Besch&#228;ftigungsformen sozial abzusichern</li>
<li>Sie muss Anreize zur Selbstst&#228;ndigkeit bieten und soll dazu beitragen, Risiken bei Existenzgr&#252;ndungen abzusichern.</li>
<li>Wir fordern einen gesetzlich abgesicherten, branchenspezifischen und regional differenzierten Mindestlohn.</li>
<h4 align="left">Wir wollen aktive Teilhabe erm&#246;glichen</h4>
<li>Ziel muss bleiben, f&#252;r alle B&#252;rgerInnen Chancen auf Erwerbsarbeit zu schaffen.</li>
<li>F&#252;r junge Menschen wollen wir eine Ausbildung gew&#228;hrleisten.</li>
<li>Grundsicherung oder Grundeinkommen d&#252;rfen keinen Abschied von aktiver Arbeitsmarktpolitik bedeuten. Ein Arbeitsmarktkonzept ist Kernst&#252;ck gr&#252;ner Sozialpolitik.</li>
<li>Unabh&#228;ngig von der Ausgestaltung des Modells sozialer Sicherung setzen wir uns f&#252;r eine neue Bildungsoffensive ein, f&#252;r die &#246;ffentliche Ressourcen bereitgestellt werden m&#252;ssen.</li>
<li>Wir wollen eine B&#252;rgergesellschaft, die b&#252;rgerschaftliche Teilhabe und Partizipation als Wesenselemente einer solidarischen Gesellschaft leben will.</li>
<h4 align="left">Wir brauchen Infrastruktur <em>und</em> Transferleistungen</h4>
<li>Unser politisches Handeln gilt den Chancen f&#252;r Arme und Benachteiligte, insbesondere der Entfaltung der Potenziale von Kindern. Deswegen beinhaltet f&#252;r uns soziale Sicherung neben finanziellen Transferleistungen auch die Gew&#228;hrleistung einer Infrastruktur, die Zug&#228;nge zu Bildung, Beratung, Qualifizierung und pers&#246;nlicher Unterst&#252;tzung schafft.</li>
<h4 align="left">Wir m&#246;chten individuelle Absicherung gew&#228;hrleisten</h4>
<li>Vom Partner oder der Partnerin abh&#228;ngige Leistungen entsprechen nicht den eigenst&#228;ndigen Biografien der B&#252;rgerInnen von heute. Deswegen streben wir f&#252;r die neue soziale Sicherung eine Abkopplung vom Partnereinkommen an, die wir mit einer Individualisierung im Steuerrecht verbinden wollen.</li>
<li>Geschlechtsspezifische Effekte eines neuen sozialen Sicherungsmodells m&#252;ssen in unserem Abw&#228;gungsprozess ber&#252;cksichtigt werden.</li>
<h4 align="left">Wir m&#252;ssen europ&#228;ische und internationale Verflechtungen ber&#252;cksichtigen</h4>
<li>Wir lehnen Vorschl&#228;ge ab, die einer st&#228;rkeren Harmonisierung der Mehrwertsteuer im Rahmen des EU-Korridors zuwider laufen oder sogar eine Abschaffung der Ertragsbesteuerung im Inland vorsehen.</li>
<li>Eine Grundsicherung oder ein Grundeinkommen muss Antworten auf die Frage geben, wie die Auswirkungen von Migration bew&#228;ltigt werden.</li>
<h4 align="left">Soziale Sicherung braucht verschiedene Finanzierungswege</h4>
<li>Der Sozialstaat braucht verschiedene Wege der Finanzierung. Eine alleinige Finanzierung aus der Konsumbesteuerung halten wir selbst in einer l&#228;ngerfristigen Perspektive nicht f&#252;r w&#252;nschenswert. Ein ausgewogener Steuermix kann die Finanzierungslast gerecht verteilen.</li>
<li>Der Staat muss weiterhin die M&#246;glichkeiten haben, unerw&#252;nschtes Verhalten zu verteuern und w&#252;nschenswerte Aktivit&#228;ten zu beg&#252;nstigen. Insbesondere Instrumente in der Steuerpolitik, die eine &#246;kologische Lenkungswirkung entfalten, m&#252;ssen verst&#228;rkt eingerichtet werden.</li>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/06/06/sieben-eckpunkte-fuer-ein-gruenes-modell-einer-neuen-sozialen-sicherung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tr&#252;gerische Stille</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/05/15/truegerische-stille/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/05/15/truegerische-stille/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2007 09:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[03 Antragsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/05/15/truegerische-stille/</guid>
		<description><![CDATA[In den letzten Tagen war es hier im Blog ruhig &#8212; keine neuen Beitr&#228;ge, kaum neue Kommentare, und auch die Zahl der t&#228;glichen BesucherInnen rutschte sacht nach unten. Die Stille ist allerdings tr&#252;gerisch &#8212; bzw. ein Hinweis darauf, dass anderswo umso emsiger am Thema gearbeitet wird. So gab es in der gestrigen Sitzung der Projektgruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen war es hier im Blog ruhig &#8212; keine neuen Beitr&#228;ge, kaum neue Kommentare, und auch die Zahl der t&#228;glichen BesucherInnen rutschte sacht nach unten. Die Stille ist allerdings tr&#252;gerisch &#8212; bzw. ein Hinweis darauf, dass anderswo umso emsiger am Thema gearbeitet wird. So gab es in der gestrigen Sitzung der Projektgruppe eine lebhafte Diskussion &#252;ber die &#8220;Eckpunkte&#8221;, d.h. die Beschlussvorlage f&#252;r den Landesausschuss am 30. Juni 2006. Der Entwurf wird jetzt noch einmal &#252;berarbeitet und geht dann in den Landesvorstand, um schlie&#223;lich (hoffentlich) zu einem offiziellen Antrag des Landesvorstands an den Landesausschuss zu werden. Ziel dieses Eckpunktepapiers ist es, klar zu machen, welche Ziele mit einer neuen sozialen Sicherung verbunden sind, und welche Varianten von Grundeinkommens- und Grundsicherungsmodellen abgelehnt werden. Damit wird der Rahmen f&#252;r die weitere Diskussion abgesteckt &#8212; eine detaillierte Festlegung auf ein Modell erfolgt jedoch noch nicht, genauso wie eine ganze Reihe wichtiger politischer Fragen offen bleiben. &#220;ber diese soll dann im Herbst der Landesparteitag entscheiden, der auch satzungsgem&#228;&#223; das richtige Gremium f&#252;r grunds&#228;tzliche inhaltliche Positionierungen darstellt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/05/15/truegerische-stille/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Workshop: K&#228;rtchen, Klebstoff und Konkretes</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/05/04/workshop-ergebnisse-kaertchen-klebstoff-und-konkretes/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/05/04/workshop-ergebnisse-kaertchen-klebstoff-und-konkretes/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2007 13:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hagel (Admin, KV Reutlingen)</dc:creator>
				<category><![CDATA[04 Metaebene]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/05/04/workshop-ergebnisse-kaertchen-klebstoff-und-konkretes/</guid>
		<description><![CDATA[In seinem Beitrag direkt nach dem Workshop hat Till bereits die Moderationsmethode „World Café“ beschrieben, einen &#220;berblick &#252;ber die (hochwertigen) Inputreferate gegeben und seine eigenen Eindr&#252;cke und Schlussfolgerungen beschrieben. Nun aber zu den Ergebnissen im Detail
An allen vier Tischen zu allen sechs Fragen wurden fleissig K&#228;rtchen geschrieben, die auf die jeweiligen Themen Bezug nahmen. Susanne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/04/29/sanierungen-im-sonnenschein/">Beitrag direkt nach dem Workshop</a> hat Till bereits die Moderationsmethode „World Café“ beschrieben, einen &#220;berblick &#252;ber die (hochwertigen) Inputreferate gegeben und seine eigenen Eindr&#252;cke und Schlussfolgerungen beschrieben. Nun aber zu den Ergebnissen im Detail</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/483838638/" title="Photo Sharing"><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/174/483838638_213d5565a2_m.jpg" width="240" height="180" alt="forumii-andreatisch" /></a>An allen vier Tischen zu allen sechs Fragen wurden fleissig K&#228;rtchen geschrieben, die auf die jeweiligen Themen Bezug nahmen. Susanne Ro&#223;bach und ich erhielten daher pro Runde eine ganze F&#252;lle von <em>gr&#252;nen</em> Karten, auf denen Chancen und positive Auswirkungen beschrieben wurden, <em>gelbe</em> Karten, die neutrale Erwartungen oder unabh&#228;ngig wichtige Dinge behandelten und <em>rote</em> Karten, die Risiken oder Gegenargumente aufzeigten.</p>
<p>Daraus versuchten wir dann pro Fragerunde jeweils ein Plakat zu erstellen. Auch wenn man aus einiger Entfernung den Wortlaut der K&#228;rtchen nicht mehr sehen konnte, wurde auf einen Blick klar, wo die Diskussion jeweils ihren Schwerpunkt hatte. Sofort sah man: Chancen und Risiken wurden haupts&#228;chlich im Rahmen des bedingungslosen Grundeinkommens debattiert, die bedarfsgepr&#252;fte Variante bekam sehr selten ein K&#228;rtchen ab. Die neutralen Aussagen bezogen sich meist auf beide Modelle. Deutlich wurde auch: es ist nicht alles „gr&#252;n“, neben den Hoffnungen, die mit dem bGE verbunden werden, wurden (fast) genau so oft Bef&#252;rchtungen ge&#228;u&#223;ert.<br />
<span id="more-96"></span></p>
<h3>Forum I – Frage 1: M&#228;nner und Frauen</h3>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/483838670/" title="Photo Sharing"><img class="alignright" src="http://farm1.static.flickr.com/175/483838670_6ef27ab5eb_m.jpg" width="180" height="240" alt="ergebnis-forumi-1" /></a>Hier wurde die Frage diskutiert:<em> „Bedarfsgepr&#252;ft oder bedingungslos – welche positiven bzw. negativen (Aus)Wirkungen entstehen f&#252;r Frauen und M&#228;nner?“</em></p>
<p>Chancen sah der Workshop vor allem beim bedingungslosen Grundeinkommen. Freiheit werde gest&#228;rkt, eine eigenst&#228;ndige Sicherung etabliert, Familiengr&#252;ndung und Erziehungsarbeit erhalte positive Impulse und Trennungsphasen seien &#246;konomisch leichter handhabbar.</p>
<p>Sehr h&#228;ufig w&#252;rde aber auch ge&#228;u&#223;ert, Gender-Aspekte seien unabh&#228;ngig vom Modell, die Folgen nicht prognostizierbar und Genderpolitik weiterhin notwendig.</p>
<p>Kontrovers dagegen die Absch&#228;tzung der Risiken: einerseits wird die Anrechnung des Partnereinkommens in den bedarfsgepr&#252;ften Modellen als Problem gesehen, anderseits bef&#252;rchten manche, das bGE wirke als „Zuhausebleibpr&#228;mie“ f&#252;r Frauen. <a target="_blank" href="http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/05/workshop-auswertung-i-1.doc">Alle Aussagen auf den K&#228;rtchen hier</a></p>
<h3>Forum I – Frage 2: Integration in den Arbeitsmarkt</h3>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/483838688/" title="Photo Sharing"><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/223/483838688_4de82569d5_m.jpg" width="180" height="240" alt="ergebnis-forumi-2" /></a>Nun ging es um die Frage<em>: Welche Chancen bzw. negative (Aus)Wirkungen bringt eine GS/GE – bedarfsgepr&#252;ft oder bedingungslos – bezogen auf die Integration in den Arbeitsmarkt – mit besonderen Blick auf junge Menschen die mit oder ohne Ausbildung in die Arbeitslosigkeit fallen?</em></p>
<p>Das Bild t&#228;uscht ein wenig: alle gr&#252;nen K&#228;rtchen wurden zum bGE geklebt, die Spalte f&#252;rs bedarfsgepr&#252;fte Modell an den Rand gedr&#228;ngt. Wahlfreiheit und Kreativit&#228;t k&#246;nnten zunehmen, wenn Leistungsdruck und Perspektivlosigkeit weniger werden. Der Teilzeitbereich k&#246;nnte gest&#228;rkt, Menschen beweglicher und Jugendliche unabh&#228;ngiger von den Familien werden.</p>
<p>Offener Widerspruch dagegen beim Stichwort „unattraktive Arbeiten“ – werden sie aufgewertet durch h&#246;here L&#246;hne? Fallen sie gleich ganz weg? Werden sie nicht mehr gemacht, oder nur von illegalen und Nicht-Empf&#228;ngern?</p>
<p>Einig war man sich in der Frage der Mindestl&#246;hne: sie sind unabh&#228;ngig von allen Modellen notwendig, auch Jobf&#246;rderung und Arbeitsmarktpolitik sollten bestehen bleiben.</p>
<p>Bei den Risiken wurde vor allem die Bef&#252;rchtung ge&#228;u&#223;ert, dass der Ausstieg aus dem Arbeitsmarkt zwar durch ein bGE erleichtert werde, der Einstieg aber nicht. Dies gef&#228;hrde vor allem Jugendliche. F&#246;rderungsangebote und Strukturen sollten daher nicht aus dem Blick geraten. <a target="_blank" href="http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/05/workshop-auswertung-i-2.doc">Alle Aussagen auf den K&#228;rtchen hier</a></p>
<h3>Forum I – Frage 3: Soziale Integration</h3>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/483838696/" title="Photo Sharing"><img class="alignright" src="http://farm1.static.flickr.com/210/483838696_bab7cf8719_m.jpg" width="180" height="240" alt="ergebnis-forumi-3" /></a>Die Unterfrage im Wortlaut war hier: <em>Welche Chancen bzw. negative (Aus)Wirkungen bringt eine GS/GE – bedarfsgepr&#252;ft oder bedingungslos – f&#252;r Zusammenhalt und Solidarit&#228;t in unserer Gesellschaft, mit besonderem Blick auf die soziale Integration von bislang „Ausgegrenzten“ – bildungsferne Personengruppen, MigrantInnen, Behinderte?</em></p>
<p>Pro bedarfsgepr&#252;ft wurde ge&#228;u&#223;ert, finanzielle F&#246;rderung wirke als Anreizsystem f&#252;r Bildungsferne. Ansonsten versprach man sich vom bGE Verbesserung im Vergleich zum Status quo: geringere Diskriminierung durch die Sozialb&#252;rokratie, Leistungszuerkennung statt (Kompetenz erfordernden) Kampf um Transfers, Absicherung unsteter Erwerbsverl&#228;ufe.</p>
<p>Offen blieb vor allem die Frage der Auswirkungen auf MigrantInnen. ArbeitsmigrantInnen und Illegalen k&#246;nnte es schlechter gehen als zuvor. Gleichzeitig steige die Diskriminierungsgefahr f&#252;r jene, die Sonderbedarfe haben. Benachteiligte mit Geld „abzuvespern“ sei hier der falsche Weg, Infrastruktur d&#252;rfe nicht vernachl&#228;ssigt werden. <a target="_blank" href="http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/05/workshop-auswertung-i-3.doc">Alle Aussagen auf den K&#228;rtchen hier</a>.</p>
<h3>Forum II – Frage 1 : Sozial gerecht, &#246;kologisch sinnvoll?</h3>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/483838702/" title="Photo Sharing"><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/186/483838702_cbe131d729_m.jpg" width="180" height="240" alt="ergebnis-forumii-1" /></a><em>Welche finanziellen Folgen hat ein bedingungsloses Grundeinkommen bzw. eine weiterentwickelte bedarfsgepr&#252;fte Grundsicherung f&#252;r andere Sozialtransfers und f&#252;r Infrastrukturangebote? Enthalten die Finanzierungsmodelle &#246;kologisch sinnvolle Wirkungen?</em></p>
<p>Beim Thema „Transfers“ sah man die Entlastung des Faktors Arbeit und die verringerte Neidwirkung als Chance eines bGE, dem aber fehlende Lebensstandardsicherung und die Frage der Umsetzbarkeit entgegenstehen.</p>
<p>Wie ein bGE sich auf Infrastruktur auswirkt, war nicht abschlie&#223;end gekl&#228;rt: durch Senkung der Lohnnebenkosten k&#246;nnten soziale Dienstleistungen billiger, mehr Infrastruktur m&#246;glich werden. Allerdings k&#246;nnte auch das Gegenteil eintreten, der finanzielle Aufwand f&#252;r das bGE verhindert den Aufbau von Infrastruktur. Hierzu seien echte Berechnungen notwendig.</p>
<p>Auch die &#246;kologische Wirkung war umstritten, man st&#252;tzte oder bezweifelte die These von <a target="_blank" href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/27/grundeinkommen-und-oekologische-lebensstile/">Reinhard Loske</a>, dass durch ein bGE die &#246;kologisch sch&#228;dliche Orientierung am Wachstum sinke. <a target="_blank" href="http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/05/workshop-auswertung-ii-1.doc">Alle Aussagen auf den K&#228;rtchen hier</a></p>
<h3>Forum II – Frage 2 + 3: L&#246;hne und Arbeitsplatzangebot / Binnen- und Weltmarkt</h3>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/483838642/" title="Photo Sharing"><img class="alignright" src="http://farm1.static.flickr.com/183/483838642_2f1a0a9a2a_m.jpg" width="240" height="180" alt="forumi-christophtisch" /></a>Die konkreten &#246;konomischen und finanzpolitischen Fragen wurden in einer Fragerunde zusammengefasst<em>: Welche Auswirkungen haben Einkommenssteuer bzw. Mehrsteuerfinanzierung auf Lohnniveau und Arbeitsplatzangebot? / Welche Risiken bzw. Chancen bringen eine Finanzierung &#252;ber Einkommenssteuer bzw. Mehrsteuer in einer globalisierten EU- und Weltwirtschaft?</em></p>
<p>In diesem Punkt war die Unklarheit am gr&#246;&#223;ten, die Thesen am widerspr&#252;chlichsten, die Voraussage von Wirkungen am schwierigsten. Und das, obwohl wir die Inputs von Experten zu den Themen geh&#246;rt hatten, und diese auch selbst an den Tischen mitdiskutierten.</p>
<p>Gro&#223;e Skepsis zum Beispiel beim Thema: Finanzierung &#252;ber Mehrwertsteuer. Was ist dann mit dem Ziel einer EU-weiten Harmonisierung? Sind (sehr) hohe Mehrwertsteuern im Inland eine Form des Protektionismus? Wird mit Importz&#246;llen auf deutsche Produkte reagiert werden?</p>
<p>Weiterhin gab es Argumente f&#252;r und gegen steigende bzw. fallende Marktl&#246;hne, und auch zu den Thesen zur Lohnspreizung und Lohnkompression gab es jeweils sich widersprechende Aussagen.</p>
<p>V&#246;llig offen auch noch die Abgrenzung des bGE: gilt es auch f&#252;r Deutsche im Ausland? Kann Grundeinkommensbezug am Pass festgemacht werden?</p>
<p>Als Fazit dieser letzten Runde kann man vielleicht die Aussage verstehen, das Finanzvolumen sei hoch, daher gebe es hohe Folgewirkungen, und diese seien eben schwer abzusehen. <a target="_blank" href="http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/05/workshop-auswertung-ii-2.doc">Alle Aussagen auf den K&#228;rtchen hier.</a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Zum Schluss war noch Gelegenheit, ein pers&#246;nliches Fazit des Workshops auf einer neutralen, wei&#223;en Karten zu notieren. Den Karten war zu sehr gro&#223;en Teilen eine deutliche Sympathie f&#252;r ein bedingungsloses Grundeinkommen anzumerken (vereinzelt nat&#252;rlich auch emphatische Zustimmung), aber es tauchte auch sehr h&#228;ufig auf, der Workshop habe „viele (und neue) offene Fragen“ aufgezeigt, es seien „Zweifel gekommen“, und es sei klarer, wie komplex die Diskussion ist. F&#252;r die zuk&#252;nftige Debatte wurde ein „schrittweises Vorgehen“ empfohlen, „ein Mittelweg / eine Kombination“, aber auch eine „Offenhaltung der Gr&#252;nen f&#252;r bGE“. <a target="_blank" href="http://www.grundsicherung-bw.de/wp-content/uploads/2007/05/workshop-auswertung-fazit.doc">Alle Aussagen auf den K&#228;rtchen hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/05/04/workshop-ergebnisse-kaertchen-klebstoff-und-konkretes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

