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	<title>Grüne Grundsicherungsdebatte &#187; Regionalkonferenz</title>
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	<description>Ein Diskussionsblog der Grünen Baden-Württemberg</description>
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		<title>Meinungsbild: „bedingungslos &#8211; gemischt – bedarfsabh&#228;ngig“?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 01:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Müller-Gemmeke (Landesvorstand, KV Reutlingen)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[02 Ausgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Modelle & Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessebene]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gestalten wir zuk&#252;nftig soziale Sicherheit? Mit dieser Frage sind wir angetreten und wollen eine offene Debatte f&#252;hren. In diesem Sinne wurde in diesem Blog schon munter diskutiert. Dennoch wollen wir mit dieser Debatte auch konkreter werden, um eine baden-w&#252;rttembergische Position am Ende der Debatte auf der Landesdelegiertenkonferenz abstimmen zu k&#246;nnen. Mit diesem Beitrag m&#246;chte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gestalten wir zuk&#252;nftig soziale Sicherheit? Mit dieser Frage sind wir angetreten und wollen eine offene Debatte f&#252;hren. In diesem Sinne wurde in diesem Blog schon munter diskutiert. Dennoch wollen wir mit dieser Debatte auch konkreter werden, um eine baden-w&#252;rttembergische Position am Ende der Debatte auf der Landesdelegiertenkonferenz abstimmen zu k&#246;nnen. Mit diesem Beitrag m&#246;chte ich anregen, dass wir mal ein Meinungsbild erstellen – eine erste kleine Zwischenbilanz – die Meinungen sollen zusammengetragen werden. Ausgangspunkt dieser Debatte war ja die Regionalkonferenz und eine Fragestellung von damals m&#246;chte ich hier also zur „Entscheidung“ stellen.</p>
<p>Die Frage lautet: <strong>Wie wollen wir die Menschen zuk&#252;nftig absichern?</strong></p>
<p>Zur Auswahl steht:<br />
<strong>A:</strong> Alle Menschen erhalten ein einheitliches bedingungsloses Grundeinkommen.<br />
<strong>B:</strong> Alle Menschen erhalten einen bedingungslosen Sockel – zus&#228;tzlich gibt es     bedarfsabh&#228;ngige, gepr&#252;fte Zusatzleistungen f&#252;r besondere Lebenslagen.<br />
<strong>C:</strong> Es gibt eine bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;fte Grundsicherung.</p>
<p>Entscheidet euch f&#252;r eine dieser drei Varianten und schreibt eine kurze Begr&#252;ndung dazu oder auch nicht.<br />
In diesem Blog gibt es viele LeserInnen, das verraten uns die Zahlen. Auch eure Meinung interessiert uns!</p>
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		<title>Bilder von der Regionalkonferenz online</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/18/bilder-von-der-regionalkonferenz-online/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Feb 2007 12:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>

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Einige der Photos, die Henning und ich von dem Forum &#8220;Gesellschaft &#8212; Teilhabe &#8212; Arbeit&#8221; auf der gr&#252;nen Regionalkonferenz am 10.02.2007 gemacht haben, sind jetzt online und unter folgendem Link bei FlickR zu finden:

http://www.flickr.com/groups/grundsicherung-bw/

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/groups/grundsicherung-bw/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/149/391489517_f9373beefe.jpg" width="450" height="450" alt="Regionalkonferenz-Mosaik" /></a><br />
Einige der Photos, die Henning und ich von dem Forum &#8220;Gesellschaft &#8212; Teilhabe &#8212; Arbeit&#8221; auf der gr&#252;nen Regionalkonferenz am 10.02.2007 gemacht haben, sind jetzt online und unter folgendem Link bei <i>FlickR</i> zu finden:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.flickr.com/groups/grundsicherung-bw/">http://www.flickr.com/groups/grundsicherung-bw/</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein eindeutiges Ergebnis</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/13/ein-eindeutiges-ergebnis/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/13/ein-eindeutiges-ergebnis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 13:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beate Müller-Gemmeke (Landesvorstand, KV Reutlingen)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag haben wir ja im Rahmen der Regionalkonferenz im Forum „Gesellschaft – Teilhabe – Arbeit?“ grundlegende Fragestellungen zur Grundsicherung bzw. Grundeinkommen (GS/GE) diskutiert. Dabei habem wir, die Koordinierungsgruppe, ein Verfahren gew&#228;hlt, mit dem am Ende der Veranstaltung ein visuelles Meinungsbild erstellt wurde. Jede BesucherIn konnte pro Fragerunde 2 Klebepunkte vergeben und sich somit klar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag haben wir ja im Rahmen der Regionalkonferenz im Forum „Gesellschaft – Teilhabe – Arbeit?“ grundlegende Fragestellungen zur Grundsicherung bzw. Grundeinkommen (GS/GE) diskutiert. Dabei habem wir, die Koordinierungsgruppe, ein Verfahren gew&#228;hlt, mit dem am Ende der Veranstaltung ein visuelles Meinungsbild erstellt wurde. Jede BesucherIn konnte pro Fragerunde 2 Klebepunkte vergeben und sich somit klar positionieren. Jetzt wurden in der LGS flei&#223;ig Punkte gez&#228;hlt (vielen Dank Thomas!) und die Auswertung zeigt ein doch sehr eindeutiges Ergebnis.</p>
<p>Wenn man das Ergebnis der Punkteauswertung nun in einen Art Antragstext &#252;bersetzt, w&#228;ren bei der Regionalkonferenz folgende Leitlinien mehrheitsf&#228;hig gewesen:<br />
<span id="more-34"></span><br />
Einleitung mit der Fragestellung „Wie bewerten wir Gr&#252;nen die Zukunft der Erwerbsarbeit?“<br />
Der Strukturwandel muss aktiv gestaltet werden, d.h. neue Arbeitspl&#228;tze schaffen und sichern durch beispielsweise Energiewende, Dienstleitungsbereich etc. Dennoch wird ein Teil der Menschen mittelfristig keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Zus&#228;tzlich ist also eine aktive Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Richtung gef&#246;rderter Besch&#228;ftigung notwendig.“ (Fragerunde 1, These 1d, 45 Punkte)</p>
<p>Fragestellung „Wie sichern wir Menschen im Sinne von gesellschaftlicher Teilhabe bei Arbeitslosigkeit (und generell) ab?“<br />
Wir wollen eine einheitliche, Existenz sichernde Leistung f&#252;r alle und weitere soziale Leistungen in besonderen Lebenslagen. (Fragerunde 2, These 2b, 28 Punkte). Diese Leistungen m&#252;ssen eng verbunden sein mit Investitionen in mehr Bildung (These 2c, 22 Punkte). Insbesondere sollen die Leistungen aber mit einem arbeitsmarktpolitischen Konzept verbunden werden, da gesellschaftliche Teilhabe eng mit Teilhabe am Erwerbsleben verkn&#252;pft ist (These 2d, 31 Punkte).</p>
<p>Fragestellung „Wie solidarisch kann und soll unsere Gesellschaft sein? Wer und wie sollen die Leistungen vergeben werden?“<br />
Die einheitliche, Existenz sichernde Leistung sollen alle Menschen erhalten und zwar bedingungslos. Weitere zus&#228;tzliche Leistungen in besonderen Lebenslagen erhalten die Menschen bedarfs- und bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;ft (Fragerunde 3, These 3b, 50 Punkte).</p>
<p>Wie motivieren wir die Menschen aktiv zu bleiben? Brauchen wir &#252;berhaupt daf&#252;r „Instrumente“ und welche?<br />
Finanzielle Anreize sind w&#252;nschenswert (Frage 4, These 4c, 27 Punkte). Vor allem m&#252;ssen aber Qualifizierungs- und Besch&#228;ftigungsperspektiven angeboten werden (These 4d, 52 Punkte). </p>
<p>Wie gesagt, das Ergebnis bei der Abfrage war eindeutig. Nat&#252;rlich konnten viele Fragestellungen an diesem einen Tag nicht diskutiert werden – H&#246;he der Leistungen?, was beinhalten die Leistungen?, Finanzierung? &#8211; und vieles mehr. All dies wird bei den n&#228;chsten Treffen diskutiert und nat&#252;rlich hier im Blog. Mischt euch also ein!</p>
<p>F&#252;r all diejenigen, die noch die weiteren Punktwertungen sehen wollen und somit die Relationen, h&#228;nge ich hier noch die vollst&#228;ndigen Thesen mit Punkteauswertung an. </p>
<p>Fragerunde 1:<br />
Wie bewerten wir Gr&#252;nen die Zukunft der Erwerbsarbeit?<br />
Die Thesen:<br />
-	1a) – <strong>13 Punkte</strong><br />
Durch Rationalisierungen und Globalisierung steuern wir auf das Ende der Erwerbsgesellschaft zu.<br />
-	1b) – <strong>9 Punkte</strong><br />
Die Antwort auf die Arbeitslosigkeit ist Liberalisierung. Die Rahmenbedingungen m&#252;ssen frei gegeben werden, damit sich der Markt selber regeln kann.<br />
-	1c) – <strong>19 Punkte</strong><br />
Deutschland hat vers&#228;umt den Strukturwandel zu gestalten. Nicht die Ver&#228;nderungen in der Arbeitswelt vernichtet Arbeitspl&#228;tze, sondern das Weigern politisch richtige Entscheidungen umzusetzen (Energiewende, Dienstleistungsbereich etc.)<br />
-	1 d) – <strong>45 Punkte</strong><br />
Der Strukturwandel muss aktiv gestaltet werden. Dennoch wird ein Teil der Menschen mittelfristig keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Zus&#228;tzlich ist also eine aktive Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Richtung gef&#246;rderter Besch&#228;ftigung notwendig.</p>
<p>Fragerunde 2:<br />
Wie sichern wir Menschen im Sinne von gesellschaftlicher Teilhabe bei Arbeitslosigkeit (und generell) ab?<br />
Die Thesen:<br />
-	2a) – <strong>5 Punkte</strong><br />
Wir brauchen ein einheitliche „GS / GE“. Damit entfallen jegliche weiteren sozialen Leistungen.<br />
-	2b) – <strong>28 Punkte</strong><br />
Es soll eine einheitliche „GS / GE“ geben und weitere soziale Leistungen in besonderen Lebenslagen.<br />
-	2c) – <strong>22 Punkte</strong><br />
Zus&#228;tzlich zur finanziellen Absicherung soll der Staat insbesondere in mehr Bildung investieren?<br />
-	2d) – <strong>31 Punkte</strong><br />
Neben einer finanziellen Absicherung wollen die Menschen ebenso Erwerbsperspektiven, denn gesellschaftliche Teilhabe ist mittelfristig eng verbunden Teilhabe am Erwerbsleben. </p>
<p>Fragerunde 3:<br />
Wie solidarisch kann und soll unsere Gesellschaft sein?<br />
Die Thesen:<br />
-	3a) – <strong>16 Punkte</strong><br />
Alle Menschen sollen die gleichen Leistungen erhalten und zwar bedingungslos.<br />
-	3b) – <strong>50 Punkte</strong><br />
Einen Teil der Leistungen sollen alle Menschen bedingungslos erhalten. Zus&#228;tzliche Leistungen bei besonderen Lebenslagen sind bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;ft.<br />
-	3c) – <strong>17 Punkte</strong><br />
Bei allen Leistungen wird die Bed&#252;rftigkeit gepr&#252;ft.</p>
<p>Fragerunde 4:<br />
Wie motivieren wir die Menschen aktiv zu bleiben? Brauchen wir daf&#252;r „Instrumente“ und welche?<br />
Die Thesen:<br />
-	4a) – <strong>10 Punkte</strong><br />
Die Leistungen m&#252;ssen knapp gehalten werden, damit der Anreiz nicht entf&#228;llt.<br />
-	4b) – <strong>0 Punkte</strong><br />
Wir brauchen Sanktionen, d.h. K&#252;rzungsinstrumente.<br />
-	4c) – <strong>27 Punkte</strong><br />
Wir wollen Aktivierung durch finanzielle Anreize.<br />
-	4d) – <strong>52 Punkte</strong><br />
Aktivierung funktioniert durch sinnvolle Qualifizierungsangebote und Besch&#228;ftigungsperspektiven.</p>
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		<item>
		<title>Fazit zu Runde 4</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/11/fazit-zu-runde-4/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/11/fazit-zu-runde-4/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 08:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Modelle & Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Allm&#228;hlich breitet sich eine gewisse M&#252;digkeit aus. Gerade eben Gestern nachmittag wurde die Runde 4 beendet &#8212; was jetzt noch kommen soll, ist der Versuch zu einem Meinungsbild (mit Punkten), einer Bewertung zu kommen. Aber noch kurz das thesenhafte Ergebnis zu Runde 4:

 4a: &#8220;Leistungen knapp halten&#8221; &#8212; drei Ja, drei Nein, und ein Querverweis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allm&#228;hlich breitet sich eine gewisse M&#252;digkeit aus. <strike>Gerade eben</strike> Gestern nachmittag wurde die <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/10/menschen-aktivieren/">Runde 4</a> beendet &#8212; was jetzt noch kommen soll, ist der Versuch zu einem <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/10/meinungsbilder-in-der-schlussrunde/">Meinungsbild </a>(mit Punkten), einer Bewertung zu kommen. Aber noch kurz das thesenhafte Ergebnis zu Runde 4:</p>
<ul>
<li> 4a: &#8220;Leistungen knapp halten&#8221; &#8212; drei Ja, drei Nein, und ein Querverweis zur Arbeitgeberseite</li>
<li>4b: &#8220;Sanktionen&#8221; &#8212; zweimal eher Ja (&#8220;nicht komplett ablehnen&#8221;, &#8220;Sanktionen auf Arbeitgeberseite&#8221;) und sieben mal Nein</li>
<li>4c: &#8220;finanzielle Anreize&#8221;&#8211; sechs mal Ja, einmal Nein, und nochmal die Frage, was auf Arbeitnehmer und was auf Arbeitgeber zutreffen soll</li>
<li>4d: &#8220;Besch&#228;ftigungsperspektiven&#8221;: acht mal Ja, kein Nein und Verweise auf Menschenbilder, positives Selbstbild, Gerechtigkeit und Mentalit&#228;ts&#228;nderungen (bei der Jugend).</li>
</ul>
<p>Nachtrag: habe wohl irgendwie vergessen, das hier zu ver&#246;ffentlichen &#8212; wollte euch die Einzelergebnisse zu Runde 4 jedoch nicht vorenthalten &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meinungsbilder in der Schlussrunde</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/10/meinungsbilder-in-der-schlussrunde/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 15:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Schürig (Admin, KV Stuttgart)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Modelle & Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt haben wir acht blaue Klebep&#252;nktchen bekommen, um damit Zustimmung zu den Thesen aus allen Runden auszudr&#252;cken. Zwei Punkte pro Runde, kumulieren erlaubt, also bis zu zwei Punkte f&#252;r eine These.

Bei Runde 1 ist das Meinungsbild klar: 1d (vorhin von mir als 4 bezeichnet), also Strukturwandel gestalten + aktive Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, hat mit sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt haben wir acht blaue Klebep&#252;nktchen bekommen, um damit Zustimmung zu den Thesen aus allen Runden auszudr&#252;cken. Zwei Punkte pro Runde, kumulieren erlaubt, also bis zu zwei Punkte f&#252;r eine These.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/385529931/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/170/385529931_e3d238a0aa.jpg" alt="IMG_1899" height="300" width="450" /></a></p>
<p>Bei Runde 1 ist das Meinungsbild klar: 1d (vorhin von mir als 4 bezeichnet), also Strukturwandel gestalten + aktive Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, hat mit sehr gro&#223;em Abstand die meisten Punkte bekommen. Danach, etwa zwei Drittel weniger, kommt Strukturwandel politisch gestalten. 1a (Ende der Erwerbsgesellschaft) hat nur wenig Zustimmung, noch weniger hat der Punkt 1b (Liberalisierung).</p>
<p>Bei Runde 2 kommen b und d (GS/GE + zus&#228;tzliche Leistungen bzw. GS/GE + Arbeitsperspektive) sehr gut weg, c (GS/GE + Bildung) hat weniger und a (nur GS/GE) sehr wenig.<br />
<small>GS/GE = Grundsicherung/Grundeinkommen (noch nicht definiert, ob bedingungslos oder nicht).</small></p>
<p>Bei Runde 3 liegt b (bedingungsloser Sockel plus) ganz klar vorne, a (bedingungslos) und c (bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;ft) liegen etwa gleich auf.</p>
<p>Bei Runde 4 wird d (Besch&#228;ftigungsperspektiven) sehr stark betont. Etwa halb so viele Punkte hat der Punkt 4c (finanzielle Anreize). Nochmal etwa ein Viertel davon kleben bei 4a (Leistungen knapp halten) und 4b (Sanktionen) hat am Ende glatte null Klebepunkte.</p>
<p>Ich bin sehr positiv &#252;berrascht. Man konnte doch sehr gut Meinungsbilder herauskristallisieren. Diese Aufsplittung der Diskussion in Unter-Fragestellungen scheint sich doch sehr zu bew&#228;hren. Auch wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass die Frage &#8220;Wie solidarisch wollen wir sein?&#8221; vor der Frage, ob wir Grundsicherung/Grundeinkommen zus&#228;tzlich mit anderen Dingen wollen oder alleine h&#228;tte diskutiert werden sollen.</p>
<p>Jetzt st&#252;rze ich mich aber auch mal in die Nachgespr&#228;che und kleineren Gr&#252;ppchen, die hier noch rumdiskutieren. Wir werden sicher noch einige Fotos nachreichen.</p>
<p>Jetzt seid ihr dran. :-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dahinter stehen Menschenbilder</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 14:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Modelle & Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Statement]]></category>

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		<description><![CDATA[Huch, da hab ich was ausgel&#246;st &#8212; das Fazit meines letzten Blogbeitrags habe ich auch in die &#8220;echte&#8221; Debatte eingebracht. Und die letzten paar Redebeitr&#228;ge haben sich dann auch darauf bezogen, und nicht mehr auf die Frage, ob positive Sanktionen (Anreize) oder negative Sanktionen (Strafen) motivierender sind. Die Idee, dass es auch wichtig w&#228;re, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Huch, da hab ich was ausgel&#246;st &#8212; das Fazit meines letzten <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/10/menschen-aktivieren/">Blogbeitrags</a> habe ich auch in die &#8220;echte&#8221; Debatte eingebracht. Und die letzten paar Redebeitr&#228;ge haben sich dann auch darauf bezogen, und nicht mehr auf die Frage, ob positive Sanktionen (Anreize) oder negative Sanktionen (Strafen) motivierender sind. Die Idee, dass es auch wichtig w&#228;re, sich mit den hinter diesen Ideen stehenden Menschenbildern auseinanderzusetzen, scheint also auf fruchtbaren Boden zu fallen. Deutlich wird, dass das gr&#252;ne Menschenbild ganz sch&#246;n komplex ist: der Mensch ist nicht unbedingt per se gut (&#8220;naives Menschenbild&#8221;), und er reagiert auch auf Anreize und Sanktionen. Aber es gibt doch mehr, zumindest scheint das f&#252;r gro&#223;e Teile der Bev&#246;lkerung zu gelten. Jedenfalls wird jetzt kontrovers dar&#252;ber diskutiert, ob Sanktionen etc. beim derzeitigen Arbeitsmarkt &#252;berhaupt hilfreich sind, ob nur Bildungsb&#252;rgerInnen von sich aus aktiv sind, oder ob zu einem gr&#252;nen Gesellschaftsbild auch die Vorstellung geh&#246;rt, dass viele bereit sind, etwas zu tun, wenn es unb&#252;rokratische R&#228;ume und materielle M&#246;glichkeiten daf&#252;r gibt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Menschen aktivieren</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/10/menschen-aktivieren/</link>
		<comments>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/10/menschen-aktivieren/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 14:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Modelle & Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Statement]]></category>

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		<description><![CDATA[Thema der vierten und letzten Runde ist die Frage, wie Menschen aktiv bleiben bzw. aktiviert werden k&#246;nnen. Mal abgesehen davon, dass ich pers&#246;nlich die Wortwahl hier etwas dubios finde, ist die Fragestellung nat&#252;rlich spannend: Ist der Mensch faul? Denkt er rein &#246;konomisch? Oder gibt es da noch ganz andere Menschenbilder, die als Hintergrund f&#252;r ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thema der vierten und letzten Runde ist die Frage, wie Menschen aktiv bleiben bzw. aktiviert werden k&#246;nnen. Mal abgesehen davon, dass ich pers&#246;nlich die Wortwahl hier etwas dubios finde, ist die Fragestellung nat&#252;rlich spannend: Ist der Mensch faul? Denkt er rein &#246;konomisch? Oder gibt es da noch ganz andere Menschenbilder, die als Hintergrund f&#252;r ein gr&#252;nes Grundsicherungsmodell dienen k&#246;nnten?</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/385494164/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/172/385494164_1ead0193a5.jpg" alt="IMG_1788" height="300" width="450" /></a></p>
<p><span id="more-26"></span>Wie schon bekannt, werden auch hierzu vier Thesen vorgetragen:</p>
<ul>
<li>4a: Der Mensch als <em>homo oeconomicus</em> &#8212; nur finanzielle Anreize bringen Menschen dazu, zu arbeiten und aktiv zu bleiben, zu hohe staatliche Leistungen f&#252;hren dagegen zur Deaktivierung. Also: Leistungen knapp halten.</li>
<li>4b: Die &#8220;H&#228;ngemattenthese&#8221; &#8212; ohne Sanktionen bleibt der Mensch in der H&#228;ngematte liegen.</li>
<li>4c: Eine Variation von These 4a: wenn Arbeit sich lohnt, wird sie genutzt, also Aktivierung durch finanzielle Anreize wie Zuverdienstm&#246;glichkeiten.</li>
<li>4d: Menschen wollen t&#228;tig und aktiv sein, wo es sinnvolle Arbeitsangebote und F&#246;rderm&#246;glichkeiten gibt, sehen Menschen eine Besch&#228;ftigungsperspektive und nutzen diese auch.</li>
</ul>
<p>Beim Aufschreiben f&#252;rs Blog f&#228;llt mir auf, dass die Thesen 4a und 4c sich doch stark &#228;hneln, und dass ein Menschenbild, das von per se aktiven und interessierten Menschen ausgeht, eher fehlt (in 4d ist es ein bi&#223;chen drinne &#8230;). Aber es geht ja auch nicht um Menschenbilder, sondern um die Frage, wie Menschen &#8220;aktiv&#8221; gemacht werden k&#246;nnen. Mal schauen, wie die Diskussion sich entwickelt.</p>
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		<title>Wie solidarisch wollen wir sein?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 14:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning Schürig (Admin, KV Stuttgart)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Modelle & Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Statement]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt kommt die meiner Ansicht nach eigentlich spannendste Frage. Bedingungsloses Grundeinkommen, ausschlie&#223;lich bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;fte Leistungen oder vielleicht auch ein bedingungsloser Sockel plus zus&#228;tzliche Leistungen nach Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung.
Die &#220;berschrift dieser Runde &#8220;Wie solidarisch wollen wir sein?&#8221; finde ich eigentlich nicht besonders gelungen. Meiner Ansicht nach geht es bei den Fragestellungen hier nicht nur bzw. nicht so sehr darum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt kommt die meiner Ansicht nach eigentlich spannendste Frage. Bedingungsloses Grundeinkommen, ausschlie&#223;lich bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;fte Leistungen oder vielleicht auch ein bedingungsloser Sockel plus zus&#228;tzliche Leistungen nach Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung.</p>
<p>Die &#220;berschrift dieser Runde &#8220;Wie solidarisch wollen wir sein?&#8221; finde ich eigentlich nicht besonders gelungen. Meiner Ansicht nach geht es bei den Fragestellungen hier nicht nur bzw. nicht so sehr darum, wie solidarisch wir sein wollen, sondern auch, was einfach die sinnvollste M&#246;glichkeit der Absicherung der Menschen ist.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/385474327/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/131/385474327_cb65a06549.jpg" alt="IMG_1870" height="300" width="450" /></a></p>
<p><strong>These 3a:</strong> Bedingungsloses Grundeinkommen<br />
Alle Menschen sollen die gleichen Leistungen erhalten und zwar bedingungslos.</p>
<p><strong>These 3b:</strong> Sockel bedingungslos + bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;fte Leistungen<br />
Einen Teil der Leistungen sollen alle Menschen bedingungslos erhalten. Zus&#228;tzliche Leistungen bei besonderen Lebenslagen sind bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;ft.</p>
<p><strong>These 3c:</strong> Bei allen Leistungen wird die Bed&#252;rftigkeit gepr&#252;ft.<br />
Hat der Mensch selbst genug Einkommen/Verm&#246;gen? Haben Lebenspartner/Eltern/Kinder Geld, diesen Menschen zu unterhalten? Nur wenn beides nicht zutrifft, soll der Staat Leistungen bereitstellen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/385474331/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/179/385474331_38ae00c5a0_m.jpg" alt="IMG_1872" align="right" height="159" hspace="5" width="240" /></a>In der Diskussion kam eine interessante Meinung auf: Nicht eine Geldleistung soll bedingungslos sein, sondern andere Dinge, wie z.B. Gesundheit.</p>
<p>Etwas schwierig ist es hier aus diesem Winkel ins Sichtfeld des Moderators zu kommen. Ich hab&#8217;s nun doch geschafft. Mein Pl&#228;doyer ging klar in Richtung 3b. Ein bedingungsloser Sockel, der eben aber nicht allzu hoch sein darf und vor allem kann (Stichwort Finanzierung), daher aber erg&#228;nzt werden muss durch zus&#228;tzliche Leistungen. Insbesondere denke ich da an ein Wohngeld, weil die Miete eben gerade bei Menschen, die wenig haben ganz klar der gr&#246;&#223;te Kostenfaktor ist. Andere zus&#228;tzliche Leistungen sollte es wirklich nur im Einzelfall geben, denn da h&#228;ngt ja immer auch zus&#228;tzliche B&#252;rokratie dran und das finde ich gerade das Charmante am Grundeinkommen, dass diese ganze B&#252;rokratie wegf&#228;llt.</p>
<p>Sch&#246;n finde ich in der ganzen Debatte, dass wir mal richtig grunds&#228;tzlich diskutieren k&#246;nnen. Argumente, die in anderen Debatten gleich als viel zu radikal verworfen w&#252;rden, k&#246;nnen hier ohne gleich niedergemacht zu werden, ge&#228;u&#223;ert werden. Es geht eben nicht um Tagespolitik, sondern erstmal um eine Vision.</p>
<p>Bisher geht die Tendenz klar in Richtung 3b (Sockel plus). Viel Gegenwind und wenig Zustimmung gibt es f&#252;r 3c (Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung), aber auch bei 3a sind mehr rote als gr&#252;ne K&#228;rtchen, also mehr ablehnende Wortbeitr&#228;ge bisher.</p>
<p>Klar ist, dass bei einer bedingungslosen Auszahlung dieses Geld bei den Wohlhabenden &#252;ber h&#246;here Steuern wieder zur&#252;ckgeholt werden muss. Aber die Finanzierungsfrage wird in dieser Runde eigentlich nicht diskutiert.</p>
<p>Am Ende der Debatte hat die Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung (3c) doppelt so viele ablehnende Beitr&#228;ge wie zustimmende. Die reine Bedingungslosigkeit hat allerdings auch doppelt so viele Ablehnungen wie Zustimmungen. Variante 3b (Sockel plus) hingegen hat nur eine &#8220;Gegenstimme&#8221; und &#252;ber zehn positive Wortmeldungen.</p>
<p>P.S.: Sehr sch&#246;n war die 1,5-st&#252;ndige Mittagspause, denn da konnte man auch ausgiebig weiterdiskutieren. Sonst wird die Mittagspause meist eher als Knautschzone, also als Puffer f&#252;r Versp&#228;tungen, verwendet und wird so sehr knapp. War diesmal super. Und Till und ich haben vom Landesverband f&#252;r die ganze Bloggerei netterweise ein Mittagessen spendiert bekommen.</p>
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		<title>Komplexe Vereinfachungen (Runde 2)</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 11:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Rente & soz. Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Statement]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist gar nicht so einfach, gleichzeitig der lebhaften Debatte zu folgen und zu versuchen, etwas sinnvolles dar&#252;ber zu schreiben. Auf einer anderen Ebene steht der Moderator der Debatte &#8212; G&#252;nter Buck &#8212; vor dem selben Problem: wie k&#246;nnen die typisch gr&#252;nen und ausdifferenzierten Beitr&#228;ge auf einfache K&#228;rtcheneintr&#228;ge reduziert werden? Und zugleich ist oft gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gar nicht so einfach, gleichzeitig der lebhaften Debatte zu folgen und zu versuchen, etwas sinnvolles dar&#252;ber zu schreiben. Auf einer anderen Ebene steht der Moderator der Debatte &#8212; G&#252;nter Buck &#8212; vor dem selben Problem: wie k&#246;nnen die typisch gr&#252;nen und ausdifferenzierten Beitr&#228;ge auf einfache K&#228;rtcheneintr&#228;ge reduziert werden? Und zugleich ist oft gar nicht so klar, wer was eigentlich wie meint.</p>
<p><span id="more-24"></span><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/385395352/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/151/385395352_4cc394b0ac.jpg" alt="IMG_1698" height="300" width="450" /></a></p>
<p>Bisher sammeln sich gr&#252;ne K&#228;rtchen, also Zustimmungen zu den <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/10/zweite-runde-live-wie-gesellschaftliche-teilhabe-absichern/">Thesen 2b bis 2d</a>, das sind die etwas differenzierteren Ans&#228;tze. Ein Grundeinkommen f&#252;r alle, dem aber die Abschaffung staatlicher Sozial- und Bildungssysteme gegen&#252;bersteht, wird &#8212; bisher zumindest &#8212; von niemandem bef&#252;rwortet. Dagegen sammeln sich &#8220;ja&#8221;-K&#228;rtchen (oder &#8220;ja, aber &#8230;&#8221;) bei den Thesen, GS/GE mit anderen Ma&#223;nahmen zur St&#228;rkung gesellschaftlicher Teilhabe zu kombinieren. Oder anders gesagt &#8212; irgendeine Form einer grunds&#228;tzlichen Absicherung, aber zus&#228;tzlich und weiterhin (und verst&#228;rkt) Sozialpolitik, Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik. Wenn, geht es eher darum, in welchem dieser Felder die Priorit&#228;ten liegen sollen.</p>
<p>Es wird auch deutlich, dass die einzelnen Aspekte der Frage &#8220;Grundeinkommen  / Grundsicherung&#8221; gar nicht so einfach getrennt voneinander zu diskutieren sind. Gerade brandet beispielsweise eine heftige Auseinandersetzung darum auf, <em>wie </em>GS/GE in den Thesen jeweils zu verstehen ist (soll erst in Runde drei diskutiert werden). Ihre Ablehnung oder Zustimmung machen einige durchaus davon abh&#228;ngig &#8212; k&#246;nnen das jetzt aber eigentlich gar nicht &#228;u&#223;ern.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/385395351/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/136/385395351_01792595cb_m.jpg" alt="IMG_1790" align="right" height="159" hspace="5" width="240" /></a>Isoliert betrachtet, ist der Tenor der Debatte (und der aufgeh&#228;ngten K&#228;rtchen) aber deutlich: ein Grundeinkommen als L&#246;sung aller politischer Probleme wird klar abgelehnt, ausdifferenzierte und mit verschiedenen zus&#228;tzlichen Komponenten der Politik erg&#228;nzte Formen einer grunds&#228;tzlichen Absicherung wird eher bef&#252;rwortet. Kontrovers ist dagegen die in der n&#228;chsten Runde zu diskutierende Frage, ob diese grunds&#228;tzliche Absicherung bedingungslos oder von Bedingungen abh&#228;ngig sein soll, m&#246;glicherweise gar mit einem Arbeitszwang versehen (Beifall gab es daf&#252;r allerdings nicht). Weitere angesprochene Themen: B&#252;rgergesellschaft, Ehren&#228;mter, Investitionen in Infrastrukturen oder in personenbezogene Leistungen?</p>
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		<title>Zweite Runde live: Wie gesellschaftliche Teilhabe absichern?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 11:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer (Administration, KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
				<category><![CDATA[01 Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit & Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Teilhabe]]></category>
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		<category><![CDATA[Regionalkonferenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch in der zweiten Diskussionsrunde wird nach dem gleichen Verfahren vorgegangen wie bei der ersten Runde: zuerst werden knapp vier Thesen vorgestellt, dann die Diskussionsbeitr&#228;ge der Leute im Publikum rot/gr&#252;n visualisiert. Das Thema dieser Runde ist die Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe abgesichert werden kann &#8212; insbesondere bei Arbeitslosigkeit. Zugleich kommt jetzt das Grundeinkommen (bzw. die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in der zweiten Diskussionsrunde wird nach dem gleichen Verfahren vorgegangen wie bei der ersten Runde: zuerst werden knapp vier <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/09/gesellschaft-teilhabe-arbeit">Thesen </a>vorgestellt, dann die Diskussionsbeitr&#228;ge der Leute im Publikum rot/gr&#252;n visualisiert. Das Thema dieser Runde ist die Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe abgesichert werden kann &#8212; insbesondere bei Arbeitslosigkeit. Zugleich kommt jetzt das Grundeinkommen (bzw. die Grundsicherung, also kurz: GE/GS oder GS/GE) ins Spiel. Ganz knapp zusammengefasst sind die vier Thesen, die jetzt vorgestellt werden, die folgenden:</p>
<ul>
<li>2a &#8212; Ausschlie&#223;lich Grundeinkommen: Ein Grundeinkommen (oder eine Grundsicherung) wird an die Stelle anderer sozialer Leistungen gesetzt.</li>
<li>2b &#8212; Neben GS/GE f&#252;r das Existenzminimum soll es weitere soziale Leistungen in besonderen Lebenslagen geben.</li>
<li>2c &#8212; Neben GS/GE &#8212; zur finanziellen Absicherung &#8212; muss ein Schwerpunkt auf den Bereich Bildung (von der fr&#252;hkindlichen Bildung bis zum lebenslangen Lernen) gelegt werden, damit gesellschaftliche Teilhabe m&#246;glich wird.</li>
<li>2d &#8212; Erwerbsarbeit hat weiterhin einen hohen Stellenwert, insbesondere im Sinn von Identifikationsm&#246;glichkeiten und &#8220;Sinn&#8221;. Deswegen muss GS/GE damit kombiniert werden, weiterhin Arbeitsangebote und Qualifizierung staatlicherseits zu f&#246;rdern und allen eine Erwerbsperspektive anbieten.</li>
</ul>
<p>Wie auch schon in der ersten Runde stehen die Thesen damit nicht unbedingt gegeneinander, sondern stellen eher eine Differenzierung dar &#8212; von der absoluten Positon &#8220;GS/GE l&#246;st alles&#8221; bis zu ausdifferenzierten Kombinationen aus einem &#8212; hier noch nicht n&#228;her definierten Grundeinkommen &#8212; und anderen politischen Bet&#228;tigungsfeldern.</p>
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