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	<title>Kommentare zu: Metzgers &#196;u&#223;erungen sind nicht akzeptabel</title>
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	<description>Ein Diskussionsblog der Grünen Baden-Württemberg</description>
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		<title>Von: albert</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/21/metzgers-aeusserungen-sind-nicht-akzeptabel/#comment-3383</link>
		<dc:creator>albert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 00:46:32 +0000</pubDate>
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		<description>eine vorz&#252;gliche beschreibung des individuellen nahkampfes. welch ein schauspiel, aber ach kein schauspiel mehr. ein leckerbissen:

&quot;Ich habe in fr&#252;heren Jahren Bekanntschaft mit dem Arbeitsamt machen m&#252;ssen, konnte also aus meinem Erfahrungsschatz sch&#246;pfen. Im Buch geht es vordergr&#252;ndig um Arbeitslosigkeit, grunds&#228;tzlich aber um die Zur&#252;ckweisung des einzelnen: Schauspieler sind zu alt, Verk&#228;ufer zu wenig blond, Manuskripte nicht unterhaltsam genug. In dieser Schule, Sphericon, soll diese Fehlerhaftigkeit des einzelnen mit Bewerbungstrainings korrigiert werden.&quot;

oder aber:
&quot;Die Unerreichbarkeit von Vollbesch&#228;ftigung steht im krassen Gegensatz zu dem, was Politiker, Gewerkschafter und Kirchen propagieren. Im Buch wird der Kontrast zwischen Sprache und Wirklichkeit auf die Spitze getrieben. Es beinhaltet eine Kritik an einer &#246;konomistischen Grundhaltung, die sich in Redewendungen wie »Kinder sind unser gr&#246;&#223;tes Kapital« oder »Human Ressources« niederschl&#228;gt.&quot;

und dann noch:
&quot;Der Roman oszilliert zwischen dem Jetzt und einer nahen Zukunft, man fragt sich immer: »Ist das schon Realit&#228;t?« Die Szenarien von Orwells »1984« oder Huxleys »Sch&#246;ne neue Welt« waren vergleichsweise weit entfernt. Da konnte man sich beim Lesen noch recht entspannt zur&#252;cklehnen. Heute ist man gezwungen, bestimmte Arbeiten anzunehmen, um zu &#252;berleben. Diese Erpressung der Arbeitsagenturen ist verfassungswidrig. Die W&#252;rde des Menschen ist sehr antastbar.&quot;


http://www.jungewelt.de/2007/12-01/005.php</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eine vorz&#252;gliche beschreibung des individuellen nahkampfes. welch ein schauspiel, aber ach kein schauspiel mehr. ein leckerbissen:</p>
<p>&#8220;Ich habe in fr&#252;heren Jahren Bekanntschaft mit dem Arbeitsamt machen m&#252;ssen, konnte also aus meinem Erfahrungsschatz sch&#246;pfen. Im Buch geht es vordergr&#252;ndig um Arbeitslosigkeit, grunds&#228;tzlich aber um die Zur&#252;ckweisung des einzelnen: Schauspieler sind zu alt, Verk&#228;ufer zu wenig blond, Manuskripte nicht unterhaltsam genug. In dieser Schule, Sphericon, soll diese Fehlerhaftigkeit des einzelnen mit Bewerbungstrainings korrigiert werden.&#8221;</p>
<p>oder aber:<br />
&#8220;Die Unerreichbarkeit von Vollbesch&#228;ftigung steht im krassen Gegensatz zu dem, was Politiker, Gewerkschafter und Kirchen propagieren. Im Buch wird der Kontrast zwischen Sprache und Wirklichkeit auf die Spitze getrieben. Es beinhaltet eine Kritik an einer &#246;konomistischen Grundhaltung, die sich in Redewendungen wie »Kinder sind unser gr&#246;&#223;tes Kapital« oder »Human Ressources« niederschl&#228;gt.&#8221;</p>
<p>und dann noch:<br />
&#8220;Der Roman oszilliert zwischen dem Jetzt und einer nahen Zukunft, man fragt sich immer: »Ist das schon Realit&#228;t?« Die Szenarien von Orwells »1984« oder Huxleys »Sch&#246;ne neue Welt« waren vergleichsweise weit entfernt. Da konnte man sich beim Lesen noch recht entspannt zur&#252;cklehnen. Heute ist man gezwungen, bestimmte Arbeiten anzunehmen, um zu &#252;berleben. Diese Erpressung der Arbeitsagenturen ist verfassungswidrig. Die W&#252;rde des Menschen ist sehr antastbar.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.jungewelt.de/2007/12-01/005.php" rel="nofollow"></a><a href='http://www.jungewelt.de/2007/12-01/005.php'>http://www.jungewelt.de/2007/12-01/005.php</a></p>
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		<title>Von: albert</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/21/metzgers-aeusserungen-sind-nicht-akzeptabel/#comment-3154</link>
		<dc:creator>albert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 15:46:14 +0000</pubDate>
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		<description>parteipolitisches engagement lohn sich nicht. parteipolitik ist nur eine abbildung bestehender machtstrukturen. die parteispitze der gr&#252;nen vertritt mit gro&#223;en moralischen anspr&#252;chen letzten endes ihr eigenes weltbild. (na und?) das bedingungslose grundeinkommen wird aber nicht von politikern durchgesetzt. das ist ja das gute. nicht parteipolitische strategieentscheidungen werden &#252;ber die zukunft gesellschaftlciher solidarit&#228;t und entwicklung entscheiden. ich habe auf eurem parteitag nur vertreter von menschen gesehen, deren eltern und sie selbst &#252;berwiegend in sozialversicherungspflichtigen verh&#228;ltnissen leben. so meine einsch&#228;tzung. f&#252;r mich ist es eine gesellschaftliche schicht, die  das zepter der gerechtigkeit und chancengleichheit ansich zieht, weil sie glaubt, dass man heutzutage damit machtpolitisch sehr viel erreichen kann. die g&#252;rne basis soll das segel sein im wind des bedingungslosen grundeinkommens, meinetwegen. das schiff, die bismarck, bleibt aber und die mannschaft auf dem kapit&#228;nsdeck wird, sowie seit den letzten 300 jahren, nicht ausgewechselt. sie alle werden aus n&#252;rnberg in ihre vorstadtsiedlungen und kleine h&#228;user mit vorg&#228;rten fahren, oder aber in ihre altbauwohnungen sich zur&#252;ckziehen und sich &#252;ber oswald metzger aufregen. die vorg&#228;rten und altbauwohungen g&#246;nne ich ihnen. die meisten von ihnen werden wahrscheinlich mit einem zug nach hause fahren und vielleicht dann doch nicht bei basic einkaufen, weil sie keine &#246;korassisten sein wollen. am montag wird dann weiter gelehrt, entschieden, geplant, regiert und sozial bed&#252;rftigen geholfen. welche lebensakte eigentlich vollf&#252;hren mitglieder dieser gesellschaftschicht noch? f&#252;r das kapit&#228;nsdeck gibt es keine wirklchen gr&#252;nde, warum es jemanden aus dem maschinenraum stammenden zum kapit&#228;n erziehen sollte. ab und zu schon, um zu beweisen, dass ihre erzieherischen handlungen nur das beste im sinne haben. dem erkan oder dimitri von der r&#252;tlischule kann man dann weiter erz&#228;hlen, dass sie ja blo&#223; lernen m&#252;ssen, eine bewerbung fehlerlos zu schreiben. dann werden sie sich problemlos in die schon bestehende gesellschaftsstruktur wie von selbst einordnen. man kann es selbsterkenntnis nennen. dem erkan oder dimitri, die sich durch zufall oder sonstwas dann doch auf einem gymnasium oder gar an einer fakult&#228;t wiederfinden kann man ja erz&#228;hlen, sie sollen nur nach ihrer begabung suchen und schon steht einem gelingenden, gl&#252;cklichen leben nichts im wege. falls die begabung nicht da ist, m&#252;ssen sie auf selbsterkenntnis setzten und scih in die bestehende gesellschaftsstruktur einordnen. die anzahl der pl&#228;tze am sonnendeck wird immer geringer und der kampf um so ungerechter. aber der wirklcihe kampf findet nicht auf der parteipolitischen ebene statt. der wirkliche gesellschaftlcihe konflikt findet im nahkampf auf der individuellen ebene statt und zwar schon sehr fr&#252;h. das vom bildungssystem aufgeworfene raster verteilt schon sehr fr&#252;h rollen, nicht erst nach der phase der bildung oder ausbildung, wie man sich das naiv denken w&#252;rde. um diese mechanismen zu st&#228;rken, m&#252;ssen wir vor allem eins tun. wir m&#252;ssen in das bestehende bildungssystem und in soziale infrastrukturen investieren. vor allem brauchen wir mehr lehrer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>parteipolitisches engagement lohn sich nicht. parteipolitik ist nur eine abbildung bestehender machtstrukturen. die parteispitze der gr&#252;nen vertritt mit gro&#223;en moralischen anspr&#252;chen letzten endes ihr eigenes weltbild. (na und?) das bedingungslose grundeinkommen wird aber nicht von politikern durchgesetzt. das ist ja das gute. nicht parteipolitische strategieentscheidungen werden &#252;ber die zukunft gesellschaftlciher solidarit&#228;t und entwicklung entscheiden. ich habe auf eurem parteitag nur vertreter von menschen gesehen, deren eltern und sie selbst &#252;berwiegend in sozialversicherungspflichtigen verh&#228;ltnissen leben. so meine einsch&#228;tzung. f&#252;r mich ist es eine gesellschaftliche schicht, die  das zepter der gerechtigkeit und chancengleichheit ansich zieht, weil sie glaubt, dass man heutzutage damit machtpolitisch sehr viel erreichen kann. die g&#252;rne basis soll das segel sein im wind des bedingungslosen grundeinkommens, meinetwegen. das schiff, die bismarck, bleibt aber und die mannschaft auf dem kapit&#228;nsdeck wird, sowie seit den letzten 300 jahren, nicht ausgewechselt. sie alle werden aus n&#252;rnberg in ihre vorstadtsiedlungen und kleine h&#228;user mit vorg&#228;rten fahren, oder aber in ihre altbauwohnungen sich zur&#252;ckziehen und sich &#252;ber oswald metzger aufregen. die vorg&#228;rten und altbauwohungen g&#246;nne ich ihnen. die meisten von ihnen werden wahrscheinlich mit einem zug nach hause fahren und vielleicht dann doch nicht bei basic einkaufen, weil sie keine &#246;korassisten sein wollen. am montag wird dann weiter gelehrt, entschieden, geplant, regiert und sozial bed&#252;rftigen geholfen. welche lebensakte eigentlich vollf&#252;hren mitglieder dieser gesellschaftschicht noch? f&#252;r das kapit&#228;nsdeck gibt es keine wirklchen gr&#252;nde, warum es jemanden aus dem maschinenraum stammenden zum kapit&#228;n erziehen sollte. ab und zu schon, um zu beweisen, dass ihre erzieherischen handlungen nur das beste im sinne haben. dem erkan oder dimitri von der r&#252;tlischule kann man dann weiter erz&#228;hlen, dass sie ja blo&#223; lernen m&#252;ssen, eine bewerbung fehlerlos zu schreiben. dann werden sie sich problemlos in die schon bestehende gesellschaftsstruktur wie von selbst einordnen. man kann es selbsterkenntnis nennen. dem erkan oder dimitri, die sich durch zufall oder sonstwas dann doch auf einem gymnasium oder gar an einer fakult&#228;t wiederfinden kann man ja erz&#228;hlen, sie sollen nur nach ihrer begabung suchen und schon steht einem gelingenden, gl&#252;cklichen leben nichts im wege. falls die begabung nicht da ist, m&#252;ssen sie auf selbsterkenntnis setzten und scih in die bestehende gesellschaftsstruktur einordnen. die anzahl der pl&#228;tze am sonnendeck wird immer geringer und der kampf um so ungerechter. aber der wirklcihe kampf findet nicht auf der parteipolitischen ebene statt. der wirkliche gesellschaftlcihe konflikt findet im nahkampf auf der individuellen ebene statt und zwar schon sehr fr&#252;h. das vom bildungssystem aufgeworfene raster verteilt schon sehr fr&#252;h rollen, nicht erst nach der phase der bildung oder ausbildung, wie man sich das naiv denken w&#252;rde. um diese mechanismen zu st&#228;rken, m&#252;ssen wir vor allem eins tun. wir m&#252;ssen in das bestehende bildungssystem und in soziale infrastrukturen investieren. vor allem brauchen wir mehr lehrer.</p>
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		<title>Von: albert</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/21/metzgers-aeusserungen-sind-nicht-akzeptabel/#comment-3150</link>
		<dc:creator>albert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 10:16:49 +0000</pubDate>
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		<description>oswald metzger hat sich nicht entschuldigt. schade, es fehlt hier ein live-chat. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oswald metzger hat sich nicht entschuldigt. schade, es fehlt hier ein live-chat. ;-)</p>
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		<title>Von: albert</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/21/metzgers-aeusserungen-sind-nicht-akzeptabel/#comment-3141</link>
		<dc:creator>albert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 23:10:50 +0000</pubDate>
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		<description>ich und meine freunde beobachten das geschehen mit spannung und hoffen, dass metzer austreten wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich und meine freunde beobachten das geschehen mit spannung und hoffen, dass metzer austreten wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/21/metzgers-aeusserungen-sind-nicht-akzeptabel/#comment-3125</link>
		<dc:creator>Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 22:58:59 +0000</pubDate>
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		<description>Als letzter Hinweis vor dem Ausschalten des Rechners und der Abreise nach N&#252;rnberg noch 

1. &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/gruene24.html&quot;&gt;Ein Link zum tagesschau-Bericht &#252;ber den erwarteten Metzger-R&#252;cktritt&lt;/a&gt;

und

2. der Hinweis, dass das gr&#252;n-interne Netzwerk Grundeinkommen sich Freitag Abend bei der BDK treffen wird, um die Debatte am Samstag morgen vorzubereiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als letzter Hinweis vor dem Ausschalten des Rechners und der Abreise nach N&#252;rnberg noch </p>
<p>1. <a href="http://www.tagesschau.de/inland/gruene24.html">Ein Link zum tagesschau-Bericht &#252;ber den erwarteten Metzger-R&#252;cktritt</a></p>
<p>und</p>
<p>2. der Hinweis, dass das gr&#252;n-interne Netzwerk Grundeinkommen sich Freitag Abend bei der BDK treffen wird, um die Debatte am Samstag morgen vorzubereiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/11/21/metzgers-aeusserungen-sind-nicht-akzeptabel/#comment-3114</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 02:03:14 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Aufkl&#228;rung &#252;ber die soziale Lage m&#246;chte ich noch einige Fakten bringen:
Bei Sozialhilfeempf&#228;ngern handelt es sich um l&#228;ngerfristig Kranke, die weniger als drei Stunden pro Tag erwerbsf&#228;hig sind. Das sind weniger als hunderttausend Leute. Chronisch Kranke und Behinderte, die l&#228;nger als drei Stunden t&#228;glich erwerbsf&#228;hig sind, sind mit in Hartz IV drin. Erwerbsunf&#228;hige und Alte ohne ausreichende Rentenanspr&#252;che sind in der &quot;Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung&quot;, das sind nach Zahlen, die schon einige Jahre alt sind, 500000 Leute, davon die H&#228;lfte unter 65 Jahren und die andere H&#228;lfte &#252;ber 65 Jahre. Die Anzahl dieser Personen wird im Laufe der Zeit rasant ansteigen wegen einer Art Sink-Formel in der gesetzlichen Rente. Die Leute in den drei verschiedenen Grundsicherungssystemen erhalten alle den Regelsatz von 347 Euro und unterliegen derselben Wohnkostenb&#252;rokratie mit denselben Problemen, dass man oft keine angemessenen Wohnkosten finanziert bekommt. Der pauschale Mehrbedarf f&#252;r Erwerbsunf&#228;hige und Alte von 20% ist in den 90er Jahren abgeschafft worden. Und bei den drei Grundsicherungssystemen gibt es dieselben Bedarfsgemeinschaften-Regelungen und &#228;hnliche Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fungen, aber mit ganz unterschiedlichen Schonverm&#246;gensgrenzen. Die Antragssteller der &quot;Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung&quot; d&#252;rfen maximal 2600 Euro besitzen wobei der Wert eines Autos diesen Betrag auch nicht &#252;bersteigen darf.. Sozialhilfeempf&#228;nger d&#252;rfen gar kein Schonverm&#246;gen behalten und au&#223;erdem werden bei denen immer noch Eltern und erwachsene Kinder zu Unterhaltszahlungen herangezogen.
An dieser Stelle f&#228;llt mir ein Fehler ein in einem &#196;nderungsantrag von Barbara Steffens und Mitunterzeichnern. Da hei&#223;t es &#252;ber das Sockelgrundeinkommen von 420 Euro:&quot;Es ist also f&#252;r den bisherigen Personenkreis, der Grundsicherung bezieht (egal ob bei Arbeitslosigkeit, bei Erwerbsminderung, im Alter, bei Behinderung oder Pflegebedarf) nicht ausreichend.&quot; Also individuelle Sonderbedarfe bei Behinderung oder Pflegebedarf m&#252;ssen gesondert auf Antrag erbracht werden in jedem Sozialsystem.
Aber wo es nur um die Regelleistung der Hilfe zum Lebensunterhalt geht, da k&#246;nnten alle Aufstocker, die genug Einkommen haben, um damit ihre Miete zu zahlen, durch das Sockeleinkommen von 420 Euro von bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;fter Grundsicherung unabh&#228;ngig werden. Das sind bei Hatz IV jetzt schon ein erheblicher Teil, und das werden dann mehr durch den aktivierenden Arbeitsanreiz, den das Sockeleinkommen bietet, weil Zuverdienstgrenzen und Schonverm&#246;gensgrenzen entfallen. Und bei den anderen Grundsicherungssystemen werden die meisten von der Grundsicherung unabh&#228;ngig, weil die meisten Rentenaufstocker sind.

Jetzt zum Regelsatz, weil es Antr&#228;ge gibt, den Regelsatz gar nicht zu erh&#246;hen oder eine Regelsatzerh&#246;hung zu verschieben. Qualifizierte Informationen zu den Regels&#228;tzen erh&#228;lt man bei google Regelsatz unter dem Link der fh-Frankfurt. (Fachhochschule Frankfurt). Die Regels&#228;tze sind folgenderma&#223;en festgesetzt worden: man hat zuerst die statistischen Durchschnittsausgaben der &#228;rmsten 20% der Ein-Personen-Haushalte genommen (ohne Sozialhilfeempf&#228;nger). Die geben durchschnittlich 800 Euro netto aus, davon 300 Euro f&#252;r Wohnkosten und 500 f&#252;r Lebenshaltung. Wobei diese Daten auch schon ein paar Jahre alt sind. Dann hat man entschieden, was von diesen 500 Euro zum notwendigen, d.h. regelsatzrelevanten Bedarf z&#228;hlt und hat die 500 Euro auf 345 Euro heruntergerechnet, die vorher schon feststanden. Die Prozentzahlen der Abschl&#228;ge, die man an den Durchschnittsausgaben der unteren 20% vorgenommen hat, stehen in der Regelsatzverordnung.
Damit wollte ich jetzt nur eine ganz kurze Einf&#252;hrung geben, um das Prinzip zu verdeutlichen, wie das gemacht wird, und es ist wichtig, das zu wissen, um sich nicht vom Bundesministerium f&#252;r Arbeit verarschen zu lassen, das manchmal versucht, den Eindruck zu erwecken, als ob die Regelsatzempf&#228;nger so viel Geld h&#228;tten wie das untere Viertel der Bev&#246;lkerung. Das Ergebnis der Regelsatzfestsetzung ist, dass mittlerweile 700000 Leute auf Lebensmittelspenden der Tafel eV angewiesen sind, und der festgestellte Bedarf liegt bei 900000, aber ich glaube, dass der wirkliche Bedarf h&#246;her ist, weil die Tafeln den Bedarf nur in ihrem Einzugsbereich feststellen k&#246;nnen, der lokal nur sehr klein sein kann, weil die Armen &#252;ber keine Mobilit&#228;t verf&#252;gen.
Der Parit&#228;tische Wohlfahrtsverband hat berechnet, dass der Regelsatz 420 Euro betragen m&#252;sste, dem die Mehrheitsgr&#252;nen sich angeschlossen haben. In dieser Situation sich gegen eine Regelsatzerh&#246;hung auszusprechen, ist ein Verbrechen, in unserer Verfassung hei&#223;t es in Artikel 1:&quot;Die W&#252;rde des Menschen ist unantastbar. Sie zu sch&#252;tzen ist Aufgabe und Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.&quot; Und die Sicherstellung des Soziokulturellen Existenzminimums gegen die Bildung der Schulkinder auszuspielen, was einige immer noch nicht lassen k&#246;nnen, ist unsachgem&#228;&#223;. Wenn die materielle Existenz der Kinder sowie ihrer Eltern nicht gesichert ist, k&#246;nnen sie nicht sinnvoll Bildungsangebote wahrnemen, wenn sie notleidend sind. Und man darf die Menschenw&#252;rde der einen Gruppe nicht gegen die Menschenw&#252;rde der anderen Gruppe ausspielen, sondern der Schutz der Menschenw&#252;rde muss insgesamt Priorit&#228;t haben vor anderen Ausgaben. Und wir bekommen durch die grassierende Armut einen zunehmenden Demokratieschaden, weil akute Not die Demokratief&#228;higkeit beeintr&#228;chtigt.
Nun wird gesagt, Hartz IV h&#228;tte doch die Arbeitslosigkeit gesenkt. Aber nicht bei den Langzeitarbeitslosen, die Langzeitarbeitslosigkeit ist nicht gesunken, sondern es hat sich nur die Konkurrenz um Arbeitspl&#228;tze verscharft aus Angst vor Hartz IV., wodurch vielleicht auch neue Niedriglohnjobs entstanden sind, in denen dann aber die Hochqualifizierten arbeiten. Was haben wir von einer gewaltsamen Bek&#228;mpfung der Arbeitslosigkeit, wenn auf die Art dadurch nur Stress entsteht.

Jetzt zu der Meinung von Anti-Gr&#252;nen, die dauernd im Bundesfraktions-Forum auftreten mit der Kernbotschaft, dass die Faulpelze den Steuerzahlern das Geld wegfressen w&#252;rden und deshalb auf die mehr Druck ausge&#252;bt werden m&#252;sse. Also das Sozialbudget betrug in 2006 700000 Mrd Euro und die Ausgaben f&#252;r Hartz IV einschlie&#223;lich Arbeitsma&#223;nahmen betragen etwa 5% der Sozialquote und 2,7 % der Staatsquote. Von denen k&#246;nnen aber nur ein Bruchteil Arbeitsunwillige sein, die den Kontrollen durch die Maschen gehn, sodass es sich bei den Ausgaben f&#252;r Faulpelze (bzw.Problemf&#228;lle) nur um weniger als 1% handeln kann. Deswegen dauernd Stress zu machen ist entweder bekloppt oder eine PR-Strategie, die darin besteht, &quot;die kleinen Vorurteile der Leute gro&#223; zu machen.&quot; 

Jetzt zu der Meinung, die besonders der Gr&#252;nen Grundsicherung zugrunde liegt, die Vererbung von Armut sei das gr&#246;&#223;te sozialpolitische Problem, wobei auch immer gesagt wird, dass schon Generationen im Sozialhilfebezug leben w&#252;rden. Ich hab mal versucht das zu recherchieren. In den Bildungsstudien steht drin, dass in Deutschland Armut tats&#228;chlich mehr vererbt wird als in andern L&#228;ndern, aber dass es sich bei den Armen um Transfer-Empf&#228;nger handelt steht da nicht oder hab ich nicht gefunden. Beim Statistischen Bundesamt hei&#223;t es, dass man aus Datenschutz-Gr&#252;nden nicht ermitteln kann, wieviele Sozialhilfe-Dynastien es gibt. Also erwerbsf&#228;hige reine Sozialhilfeempf&#228;nger, die keine Aufstocker waren und ohne Arbeitslosenhilfe, waren in 1996 ca. 300000 Leute. Die durchschnittliche Verweildauer der arbeitslosen Sozialhilfeempf&#228;nger betrug 18 Monate bei den 25- bis 29-j&#228;hrigen und stieg mit zunehmendem Alter bis auf 36 Monate bei den 50- bis 59-j&#228;hrigen. Diese Zahlen stammen vom Ministerium. Also bei Sozialhilfe-Dynastien kann es sich nur um wesentlich weniger als 1% der Bev&#246;lkerung handeln, obwohl das Problem durch Hartz IV sicherlich drastisch zunemen wird. Damit will ich nichts sagen gegen die Bildungsanstrengungen f&#252;r die Armen, weil die Bildungsbenachteiligung der Armen ist unbestritten, aber die Darstellung, dass massenweise Transferempf&#228;nger &#252;ber Generationen hinweg saufend auf dem Sofa sitzen w&#252;rden, ist &#252;berzogen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Aufkl&#228;rung &#252;ber die soziale Lage m&#246;chte ich noch einige Fakten bringen:<br />
Bei Sozialhilfeempf&#228;ngern handelt es sich um l&#228;ngerfristig Kranke, die weniger als drei Stunden pro Tag erwerbsf&#228;hig sind. Das sind weniger als hunderttausend Leute. Chronisch Kranke und Behinderte, die l&#228;nger als drei Stunden t&#228;glich erwerbsf&#228;hig sind, sind mit in Hartz IV drin. Erwerbsunf&#228;hige und Alte ohne ausreichende Rentenanspr&#252;che sind in der &#8220;Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung&#8221;, das sind nach Zahlen, die schon einige Jahre alt sind, 500000 Leute, davon die H&#228;lfte unter 65 Jahren und die andere H&#228;lfte &#252;ber 65 Jahre. Die Anzahl dieser Personen wird im Laufe der Zeit rasant ansteigen wegen einer Art Sink-Formel in der gesetzlichen Rente. Die Leute in den drei verschiedenen Grundsicherungssystemen erhalten alle den Regelsatz von 347 Euro und unterliegen derselben Wohnkostenb&#252;rokratie mit denselben Problemen, dass man oft keine angemessenen Wohnkosten finanziert bekommt. Der pauschale Mehrbedarf f&#252;r Erwerbsunf&#228;hige und Alte von 20% ist in den 90er Jahren abgeschafft worden. Und bei den drei Grundsicherungssystemen gibt es dieselben Bedarfsgemeinschaften-Regelungen und &#228;hnliche Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fungen, aber mit ganz unterschiedlichen Schonverm&#246;gensgrenzen. Die Antragssteller der &#8220;Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung&#8221; d&#252;rfen maximal 2600 Euro besitzen wobei der Wert eines Autos diesen Betrag auch nicht &#252;bersteigen darf.. Sozialhilfeempf&#228;nger d&#252;rfen gar kein Schonverm&#246;gen behalten und au&#223;erdem werden bei denen immer noch Eltern und erwachsene Kinder zu Unterhaltszahlungen herangezogen.<br />
An dieser Stelle f&#228;llt mir ein Fehler ein in einem &#196;nderungsantrag von Barbara Steffens und Mitunterzeichnern. Da hei&#223;t es &#252;ber das Sockelgrundeinkommen von 420 Euro:&#8221;Es ist also f&#252;r den bisherigen Personenkreis, der Grundsicherung bezieht (egal ob bei Arbeitslosigkeit, bei Erwerbsminderung, im Alter, bei Behinderung oder Pflegebedarf) nicht ausreichend.&#8221; Also individuelle Sonderbedarfe bei Behinderung oder Pflegebedarf m&#252;ssen gesondert auf Antrag erbracht werden in jedem Sozialsystem.<br />
Aber wo es nur um die Regelleistung der Hilfe zum Lebensunterhalt geht, da k&#246;nnten alle Aufstocker, die genug Einkommen haben, um damit ihre Miete zu zahlen, durch das Sockeleinkommen von 420 Euro von bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;fter Grundsicherung unabh&#228;ngig werden. Das sind bei Hatz IV jetzt schon ein erheblicher Teil, und das werden dann mehr durch den aktivierenden Arbeitsanreiz, den das Sockeleinkommen bietet, weil Zuverdienstgrenzen und Schonverm&#246;gensgrenzen entfallen. Und bei den anderen Grundsicherungssystemen werden die meisten von der Grundsicherung unabh&#228;ngig, weil die meisten Rentenaufstocker sind.</p>
<p>Jetzt zum Regelsatz, weil es Antr&#228;ge gibt, den Regelsatz gar nicht zu erh&#246;hen oder eine Regelsatzerh&#246;hung zu verschieben. Qualifizierte Informationen zu den Regels&#228;tzen erh&#228;lt man bei google Regelsatz unter dem Link der fh-Frankfurt. (Fachhochschule Frankfurt). Die Regels&#228;tze sind folgenderma&#223;en festgesetzt worden: man hat zuerst die statistischen Durchschnittsausgaben der &#228;rmsten 20% der Ein-Personen-Haushalte genommen (ohne Sozialhilfeempf&#228;nger). Die geben durchschnittlich 800 Euro netto aus, davon 300 Euro f&#252;r Wohnkosten und 500 f&#252;r Lebenshaltung. Wobei diese Daten auch schon ein paar Jahre alt sind. Dann hat man entschieden, was von diesen 500 Euro zum notwendigen, d.h. regelsatzrelevanten Bedarf z&#228;hlt und hat die 500 Euro auf 345 Euro heruntergerechnet, die vorher schon feststanden. Die Prozentzahlen der Abschl&#228;ge, die man an den Durchschnittsausgaben der unteren 20% vorgenommen hat, stehen in der Regelsatzverordnung.<br />
Damit wollte ich jetzt nur eine ganz kurze Einf&#252;hrung geben, um das Prinzip zu verdeutlichen, wie das gemacht wird, und es ist wichtig, das zu wissen, um sich nicht vom Bundesministerium f&#252;r Arbeit verarschen zu lassen, das manchmal versucht, den Eindruck zu erwecken, als ob die Regelsatzempf&#228;nger so viel Geld h&#228;tten wie das untere Viertel der Bev&#246;lkerung. Das Ergebnis der Regelsatzfestsetzung ist, dass mittlerweile 700000 Leute auf Lebensmittelspenden der Tafel eV angewiesen sind, und der festgestellte Bedarf liegt bei 900000, aber ich glaube, dass der wirkliche Bedarf h&#246;her ist, weil die Tafeln den Bedarf nur in ihrem Einzugsbereich feststellen k&#246;nnen, der lokal nur sehr klein sein kann, weil die Armen &#252;ber keine Mobilit&#228;t verf&#252;gen.<br />
Der Parit&#228;tische Wohlfahrtsverband hat berechnet, dass der Regelsatz 420 Euro betragen m&#252;sste, dem die Mehrheitsgr&#252;nen sich angeschlossen haben. In dieser Situation sich gegen eine Regelsatzerh&#246;hung auszusprechen, ist ein Verbrechen, in unserer Verfassung hei&#223;t es in Artikel 1:&#8221;Die W&#252;rde des Menschen ist unantastbar. Sie zu sch&#252;tzen ist Aufgabe und Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.&#8221; Und die Sicherstellung des Soziokulturellen Existenzminimums gegen die Bildung der Schulkinder auszuspielen, was einige immer noch nicht lassen k&#246;nnen, ist unsachgem&#228;&#223;. Wenn die materielle Existenz der Kinder sowie ihrer Eltern nicht gesichert ist, k&#246;nnen sie nicht sinnvoll Bildungsangebote wahrnemen, wenn sie notleidend sind. Und man darf die Menschenw&#252;rde der einen Gruppe nicht gegen die Menschenw&#252;rde der anderen Gruppe ausspielen, sondern der Schutz der Menschenw&#252;rde muss insgesamt Priorit&#228;t haben vor anderen Ausgaben. Und wir bekommen durch die grassierende Armut einen zunehmenden Demokratieschaden, weil akute Not die Demokratief&#228;higkeit beeintr&#228;chtigt.<br />
Nun wird gesagt, Hartz IV h&#228;tte doch die Arbeitslosigkeit gesenkt. Aber nicht bei den Langzeitarbeitslosen, die Langzeitarbeitslosigkeit ist nicht gesunken, sondern es hat sich nur die Konkurrenz um Arbeitspl&#228;tze verscharft aus Angst vor Hartz IV., wodurch vielleicht auch neue Niedriglohnjobs entstanden sind, in denen dann aber die Hochqualifizierten arbeiten. Was haben wir von einer gewaltsamen Bek&#228;mpfung der Arbeitslosigkeit, wenn auf die Art dadurch nur Stress entsteht.</p>
<p>Jetzt zu der Meinung von Anti-Gr&#252;nen, die dauernd im Bundesfraktions-Forum auftreten mit der Kernbotschaft, dass die Faulpelze den Steuerzahlern das Geld wegfressen w&#252;rden und deshalb auf die mehr Druck ausge&#252;bt werden m&#252;sse. Also das Sozialbudget betrug in 2006 700000 Mrd Euro und die Ausgaben f&#252;r Hartz IV einschlie&#223;lich Arbeitsma&#223;nahmen betragen etwa 5% der Sozialquote und 2,7 % der Staatsquote. Von denen k&#246;nnen aber nur ein Bruchteil Arbeitsunwillige sein, die den Kontrollen durch die Maschen gehn, sodass es sich bei den Ausgaben f&#252;r Faulpelze (bzw.Problemf&#228;lle) nur um weniger als 1% handeln kann. Deswegen dauernd Stress zu machen ist entweder bekloppt oder eine PR-Strategie, die darin besteht, &#8220;die kleinen Vorurteile der Leute gro&#223; zu machen.&#8221; </p>
<p>Jetzt zu der Meinung, die besonders der Gr&#252;nen Grundsicherung zugrunde liegt, die Vererbung von Armut sei das gr&#246;&#223;te sozialpolitische Problem, wobei auch immer gesagt wird, dass schon Generationen im Sozialhilfebezug leben w&#252;rden. Ich hab mal versucht das zu recherchieren. In den Bildungsstudien steht drin, dass in Deutschland Armut tats&#228;chlich mehr vererbt wird als in andern L&#228;ndern, aber dass es sich bei den Armen um Transfer-Empf&#228;nger handelt steht da nicht oder hab ich nicht gefunden. Beim Statistischen Bundesamt hei&#223;t es, dass man aus Datenschutz-Gr&#252;nden nicht ermitteln kann, wieviele Sozialhilfe-Dynastien es gibt. Also erwerbsf&#228;hige reine Sozialhilfeempf&#228;nger, die keine Aufstocker waren und ohne Arbeitslosenhilfe, waren in 1996 ca. 300000 Leute. Die durchschnittliche Verweildauer der arbeitslosen Sozialhilfeempf&#228;nger betrug 18 Monate bei den 25- bis 29-j&#228;hrigen und stieg mit zunehmendem Alter bis auf 36 Monate bei den 50- bis 59-j&#228;hrigen. Diese Zahlen stammen vom Ministerium. Also bei Sozialhilfe-Dynastien kann es sich nur um wesentlich weniger als 1% der Bev&#246;lkerung handeln, obwohl das Problem durch Hartz IV sicherlich drastisch zunemen wird. Damit will ich nichts sagen gegen die Bildungsanstrengungen f&#252;r die Armen, weil die Bildungsbenachteiligung der Armen ist unbestritten, aber die Darstellung, dass massenweise Transferempf&#228;nger &#252;ber Generationen hinweg saufend auf dem Sofa sitzen w&#252;rden, ist &#252;berzogen.</p>
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