Kleine Presseschau
Hier einige Presseberichte zum Heilbronner Beschluss (teils nur für AbonnentInnen lesbar). Weitere können gerne als Kommentar ergänzt werden. Quelle für viele der Links ist das Archiv Grundeinkommen sowie die Mailingliste des Netzwerks Grundeinkommen innerhalb der Grünen.
Rundfunk und Tageszeitungen
- 18.10.2007 — Spiegel online (Metzger)
- 17.10.2007 — FR
- 16.10.2007 — Stuttgarter Zeitung: Metzger droht mit Parteiaustritt
- 16.10.2007 — FOCUS online: Metzger droht mit Parteiaustritt
- 16.10.2007 — Badische Zeitung (Porträt R. Bütikofer, nur abo)
- 15.10.2007 — Pforzheimer Zeitung
- 15.10.2007 — Südwest Presse
- 15.10.2007 — Heilbronner Stimme
- 15.10.2007 — Mannheimer Morgen / MorgenWeb
- 15.10.2007 — taz (Kurznotiz)
- 15.10.2007 — FAZ (kostenpflichtig)
- 15.10.2007 — Reutlinger Generalanzeiger (abo)
- 15.10.2007 — Badische Zeitung (abo) und Kommentar (abo)
- 14.10.2007 — Stuttgarter Nachrichten bzw. Stuttgarter Zeitung
- 14.10.2007 — Pr Inside/AP
- 14.10.2007 — SWR
Blogs und Internetportale
- 19.10.2007 — Dirk Werhahn
- 16.10.2007 — Oswald Metzger (verärgert)
- 15.10.2007 — GruenesFreiburg (Kurznotiz)
- 14.10.2007 — Henning Schürig (erfreut)
- 14.10.2007 — Stattweb.de
Am 16. Oktober 2007 um 18:43 Uhr
[...] 6: Wie ich beim Zusammenstellen einer kleinen Presseschau festgestellt habe, ist Oswald Metzger alles andere als begeistert vom Beschluss, schimpft wie ein [...]
Am 16. Oktober 2007 um 23:10 Uhr
das ist doch mal was. die hoffnung liegt bei den grünen. herr metzger möchte doch bitte ein harz-IV praktikum machen.
Am 16. Oktober 2007 um 23:30 Uhr
wir müssen aufpassen. der mißbrauch des gerechtigkeitsargumentes ist im vollen gange, so meine beobachtung. es ist schon komisch, wenn ich so die “obrigkeit” von gerechtigkeit sprechen höre. es ist schon fast abscheulich, wie so manch einer im zusammenhang mit dem grundeinkommen das argument leichtfertig in den mund nimmt. mal kurz veranschaulicht: es gibt eine kleine gruppe, der es sehr gut geht. und es gibt die gruppe der masse, der es nicht gut geht. nun soll die gruppe der masse das für gerecht halten, was die mitglieder der kleinen gruppe als gerecht deklarieren. herr kuhn, herr metzger, ich will nicht wissen, was sie für gerecht halten. ich will wissen, was die menschen für gerecht halten, die aus dem erwerbsleben ausgeschlossen worden sind. herr beck, ich glaube nicht, dass das für einen arbeitslos gewordenen menschen eine zukunftsperspektive ist, wenn er sicher sein kann, dass er kurz vor dem offenen strafvollzug ein wenig besser leben kann.
Am 18. Oktober 2007 um 21:33 Uhr
Dank Oswald Metzger ist das Ergebnis des grünen Parteitags jetzt auch in FR und Spiegel online zu finden — die habe ich mal oben mitaufgenommen; unzählige andere (Tagesspiegel, ZEIT, usw.), die ebenfalls Metzgers Rücktrittsdrohung zum Anlass genommen haben, auch das Grundeinkommen zu erwähnen, könnten ebenfalls aufgenommen werden, ich lasse die jetzt aber mal draußen. Kurz gesagt: wenn jemand daran liegen würde, das Thema zu popularisieren, dann müsste der das eigentlich genau so machen, wie Oswald Metzger es gerade macht — ein heimlicher Grundeinkommensfan, der sein ganzes Gewicht in die Waagschale wirft?
Jedenfalls fällt sowohl bei FR als auch beim Spiegel auf, dass sie sich Mühe geben, relativ differenziert über den Beschluss zu berichten (und auch erwähnen, dass “linke” Landesverbände eher auf Metzgers Linie liegen als die baden-württembergischen “Realos”). Etwas schräg finde ich allerdings den Schluss des Artikels bei Spiegel online. Dort heißt es:
Die letztgenannte Unterstellung finde ich dann schon etwas komisch. Manche scheinen noch nicht verstanden zu haben, dass die meisten Delegierten sich wohl inhaltlich — und nicht taktisch — entschieden haben. Schließlich ist das Grundeinkommen, wie Winfried Kretschmann richtig sagt, ein faszinierendes Konzept. Und das in Baden-Württemberg beschlossene Sockelgrundeinkommen sogar umsetzbar.
Am 20. Oktober 2007 um 11:01 Uhr
herr metzger hat mich interessiert und ich habe nachgeforscht. ich wollte unbedingt wissen, was er denn tatsächlich für gründe gegen das grundeinkommen haben kann. als ehemaliges mitglied im haushaltausschluss betreibt er politik wahrscheinlich wie ein sanierungssüchtiger betriebswirtschaftler. ich muss jedoch sagen, dass er mir als lebensbiographisch beschriebene person dann auf der anderen seite doch symathisch ist, aber eben nur als das.
Am 20. Oktober 2007 um 11:07 Uhr
Ich denke eher, dass er seinen INSM-Botschafterauftrag manchmal etwas zu ernst nimmt (biographisch ist er ein waschechter Grüner mit allen interessanten Seitenwegen …).
Am 22. Oktober 2007 um 15:58 Uhr
Kleiner Nachtrag: Am 16.10. gab’s einen relativ großen Artikel in der Süddeutschen Zeitung (nur für AbonnentInnen): Link.