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	<title>Kommentare zu: Landesausschuss in Pforzheim: Eckpunkte zur neuen sozialen Sicherung beschlossen</title>
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	<description>Ein Diskussionsblog der Grünen Baden-Württemberg</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Feb 2009 04:33:23 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: till we *) . Blog &#187; Blog Archive &#187; Realpolitik heißt Sockelgrundeinkommen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-2458</link>
		<dc:creator>till we *) . Blog &#187; Blog Archive &#187; Realpolitik heißt Sockelgrundeinkommen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 15:50:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Jahres auch eine Projektgruppe Grundeinkommen/Grundsicherung ins Leben gerufen. Nach gemeinsamen Eckpunkten hat sich dann vor der Sommerpause gezeigt, dass innerhalb der Projektgruppe noch immer sowohl [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Jahres auch eine Projektgruppe Grundeinkommen/Grundsicherung ins Leben gerufen. Nach gemeinsamen Eckpunkten hat sich dann vor der Sommerpause gezeigt, dass innerhalb der Projektgruppe noch immer sowohl [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Grüne Grundsicherungsdebatte &#187; Blog &#187; Zum weiteren Vorgehen</title>
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		<dc:creator>Grüne Grundsicherungsdebatte &#187; Blog &#187; Zum weiteren Vorgehen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 08:02:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ist jetzt geplant, zwar eine gemeinsame politische Analyse &#8212; im Sinne des Beschlusses des Landesausschusses  &#8212; einzubringen, aber als Schlussfolgerung daraus dem Landesparteitag zwei unterschiedliche [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ist jetzt geplant, zwar eine gemeinsame politische Analyse &#8212; im Sinne des Beschlusses des Landesausschusses  &#8212; einzubringen, aber als Schlussfolgerung daraus dem Landesparteitag zwei unterschiedliche [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1379</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 19:18:16 +0000</pubDate>
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		<description>Noch einige finanzpolitische Betrachtungen. Also wenn man Einkommenssteuer- und Unternehmenssteuer auf Konsumsteuer umlegt, dann bleiben der wahrscheinlichsten Theorie nach die Preise stabil. Wenn man aber gleichzeitig auch mehr Geld rausholen will wie vorher, dann ist das wohl nicht der Fall.
Damit sind wir wieder bei der Frage, wie teuer wohl ein Grundeinkommen kommt im Vergleich zu heute. Also einer strukturellen Betrachtung zufolge hat ja heute bereits fast jeder zumindest ein Grundeinkommen, woran sich vom Volumen her auch nicht viel &#228;ndern soll, und in sofern kann das Ausma&#223; zus&#228;tzlicher Umverteilung nicht hoch sein.
Wenn man die zus&#228;tzliche Umverteilung nicht aus Steuern decken will, kann man die aus dem Abbau der gesetzlichen Lebensstandardversicherung decken. Diese Gegenfinanzierung ist nur bei einem Grundeinkommen m&#246;glich und nicht bei einer H4-Reform im Sinne gr&#252;ner Mehrheitsvorstellungen. Die Abschaffung der Arbeitslosenversicherung ist sinnvoll, weil neulich jemand im Bundesfraktionsforum etwas sehr &#252;berzeugendes gesagt hat. Er sagte, wenn man die Arbeitlosenversicherungsbeitr&#228;ge auf ein privates Sparkonto einzahlen w&#252;rde, da h&#228;tte man mehr von, weil die Banken keine unzumutbaren Bedingungen stellen, um an sein Geld wieder dranzukommen. Und die gesetzliche Rente will ich jetzt nicht pl&#246;tzlich abschaffen, weil dort ein Vertrauensschutz besteht, aber dort ist bereits eine Sinkformel eingebaut, sodass wir k&#252;nftig ein riesen Problem mit Altersarmut bekommen werden, wenn das so weiter geht. Die muss auf jeden Fall besser gesockelt werden als heute, am besten durch ein Grundeinkommen, und dann k&#246;nnen die h&#246;heren Renten auch st&#228;rker sinken. Und wenn die Rente auch nur minimal sinkt, das bringt schon sehr viel an Einsparung, weil die Renten mit &#252;ber 250 Mrd. der gr&#246;&#223;te Posten bei den Staatsausgaben sind. Ich glaube, dass bereits eine Rentenk&#252;rzung von wenigen Prozent dem Betrag entsprechen w&#252;rde, den wir f&#252;r die Mittellosen zus&#228;tzlich brauchen.
Zu dem Eckpunktepapier aus Baden W&#252;rttemberg, worum es hier in diesem Thread eigentlich ging, wollte ich noch sagen, dass ich das mit geringf&#252;gigen Einschr&#228;nkungen, die ich schon genannt habe, ausgezeichnet finde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch einige finanzpolitische Betrachtungen. Also wenn man Einkommenssteuer- und Unternehmenssteuer auf Konsumsteuer umlegt, dann bleiben der wahrscheinlichsten Theorie nach die Preise stabil. Wenn man aber gleichzeitig auch mehr Geld rausholen will wie vorher, dann ist das wohl nicht der Fall.<br />
Damit sind wir wieder bei der Frage, wie teuer wohl ein Grundeinkommen kommt im Vergleich zu heute. Also einer strukturellen Betrachtung zufolge hat ja heute bereits fast jeder zumindest ein Grundeinkommen, woran sich vom Volumen her auch nicht viel &#228;ndern soll, und in sofern kann das Ausma&#223; zus&#228;tzlicher Umverteilung nicht hoch sein.<br />
Wenn man die zus&#228;tzliche Umverteilung nicht aus Steuern decken will, kann man die aus dem Abbau der gesetzlichen Lebensstandardversicherung decken. Diese Gegenfinanzierung ist nur bei einem Grundeinkommen m&#246;glich und nicht bei einer H4-Reform im Sinne gr&#252;ner Mehrheitsvorstellungen. Die Abschaffung der Arbeitslosenversicherung ist sinnvoll, weil neulich jemand im Bundesfraktionsforum etwas sehr &#252;berzeugendes gesagt hat. Er sagte, wenn man die Arbeitlosenversicherungsbeitr&#228;ge auf ein privates Sparkonto einzahlen w&#252;rde, da h&#228;tte man mehr von, weil die Banken keine unzumutbaren Bedingungen stellen, um an sein Geld wieder dranzukommen. Und die gesetzliche Rente will ich jetzt nicht pl&#246;tzlich abschaffen, weil dort ein Vertrauensschutz besteht, aber dort ist bereits eine Sinkformel eingebaut, sodass wir k&#252;nftig ein riesen Problem mit Altersarmut bekommen werden, wenn das so weiter geht. Die muss auf jeden Fall besser gesockelt werden als heute, am besten durch ein Grundeinkommen, und dann k&#246;nnen die h&#246;heren Renten auch st&#228;rker sinken. Und wenn die Rente auch nur minimal sinkt, das bringt schon sehr viel an Einsparung, weil die Renten mit &#252;ber 250 Mrd. der gr&#246;&#223;te Posten bei den Staatsausgaben sind. Ich glaube, dass bereits eine Rentenk&#252;rzung von wenigen Prozent dem Betrag entsprechen w&#252;rde, den wir f&#252;r die Mittellosen zus&#228;tzlich brauchen.<br />
Zu dem Eckpunktepapier aus Baden W&#252;rttemberg, worum es hier in diesem Thread eigentlich ging, wollte ich noch sagen, dass ich das mit geringf&#252;gigen Einschr&#228;nkungen, die ich schon genannt habe, ausgezeichnet finde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1366</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 16:12:44 +0000</pubDate>
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		<description>Zu den Fragen von Till: 1. ob nicht der Produzent seinen Gewinn erh&#246;ht, anstatt die Preise zu senken. Nein, wegen der Preiskonkurrenz auf dem Markt, die dort immer wirksam ist. 2. ob das nicht ein Nullsummenspiel ist. Doch, ist es. Durch die Umlegung der ganzen Steuern auf die Konsumsteuer bekommen alle dasselbe wie zuvor, und die Preise &#228;ndern sich nicht.
Dann, ob durch die Einf&#252;hrung des BGE das Nettoeinkommen sinkt. Ja, weil das Grundeinkommen ein Grundeinkommen und kein Obendraufeinkommen ist. Wenn es ein Obendraufeinkommen w&#228;re, m&#252;sste das Geld daf&#252;r gedruckt werden und w&#228;re nicht finanzierbar. Und das Prinzip, wonach der Nettolohn dann sinkt, das h&#228;ngt von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ab, also richtet sich nach Marktgesetzen. Der Nettolohn sinkt soweit, wie noch gen&#252;gend Leute da sind, die das zu dem Lohn machen.
Und das wird in unterschiedlichen Branchen unterschiedlich sein, je nach dem, wie beliebt eine Arbeit oder ein Betrieb oder ein Unternehmer ist. Dadurch wird eine humane Komponente in die Marktgesetzlichkeit eingebracht und ist vollendete Soziale Marktwirtschaft. Dazu muss das Grundeinkommen aber in freiheitssichernder H&#246;he gew&#228;hrt werden, sonst bekommen wir schlimmere Zust&#228;nde als heute, wenn durch Armut das &#220;berangebot an Arbeitskr&#228;ften aufrecht erhalten wird. Aber wenn das Grundeinkommen in freiheitssichernder H&#246;he gew&#228;hrt wird, k&#246;nnen wir auch auf Mindestlohn und &quot;Anreize f&#252;r Unternehmen zu Teilzeitarbeit&quot; verzichten, weil die Leute das dann alles mit den F&#252;&#223;en abstimmen k&#246;nnen, zu welchen Bedingungen sie arbeiten m&#246;chten, und der Markt das besser regelt als staatliche Eingriffe. Aber die Neuverhandlung von L&#246;hnen ist glaube ich unabh&#228;ngig vom Steuermodell.
Ich trete noch nicht f&#252;r die Konsumsteuer von G&#246;tz Werner ein, aber es ist mir wichtig, alles erstmal durchzudenken. Zur Konsumsteuer k&#246;nnten wir als Gr&#252;ne nat&#252;rlich auch noch Ressourcensteuern hinzuf&#252;gen. Und man k&#246;nnte unterschiedliche Steuers&#228;tze f&#252;r Grundg&#252;ter und Luxusg&#252;ter erheben sowie Kapitaltransfersteuern. Der Vorteil eines solchen Steuermodells, von Einkommens- und Unternehmenssteuern wegzukommen sehe ich in einer psychologischen Steigerung des Leistungsanreizes, was eine Erg&#228;nzug zum Grundeinkommen w&#228;re, dem leistungsmindernde Anreize nachgesagt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Fragen von Till: 1. ob nicht der Produzent seinen Gewinn erh&#246;ht, anstatt die Preise zu senken. Nein, wegen der Preiskonkurrenz auf dem Markt, die dort immer wirksam ist. 2. ob das nicht ein Nullsummenspiel ist. Doch, ist es. Durch die Umlegung der ganzen Steuern auf die Konsumsteuer bekommen alle dasselbe wie zuvor, und die Preise &#228;ndern sich nicht.<br />
Dann, ob durch die Einf&#252;hrung des BGE das Nettoeinkommen sinkt. Ja, weil das Grundeinkommen ein Grundeinkommen und kein Obendraufeinkommen ist. Wenn es ein Obendraufeinkommen w&#228;re, m&#252;sste das Geld daf&#252;r gedruckt werden und w&#228;re nicht finanzierbar. Und das Prinzip, wonach der Nettolohn dann sinkt, das h&#228;ngt von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ab, also richtet sich nach Marktgesetzen. Der Nettolohn sinkt soweit, wie noch gen&#252;gend Leute da sind, die das zu dem Lohn machen.<br />
Und das wird in unterschiedlichen Branchen unterschiedlich sein, je nach dem, wie beliebt eine Arbeit oder ein Betrieb oder ein Unternehmer ist. Dadurch wird eine humane Komponente in die Marktgesetzlichkeit eingebracht und ist vollendete Soziale Marktwirtschaft. Dazu muss das Grundeinkommen aber in freiheitssichernder H&#246;he gew&#228;hrt werden, sonst bekommen wir schlimmere Zust&#228;nde als heute, wenn durch Armut das &#220;berangebot an Arbeitskr&#228;ften aufrecht erhalten wird. Aber wenn das Grundeinkommen in freiheitssichernder H&#246;he gew&#228;hrt wird, k&#246;nnen wir auch auf Mindestlohn und &#8220;Anreize f&#252;r Unternehmen zu Teilzeitarbeit&#8221; verzichten, weil die Leute das dann alles mit den F&#252;&#223;en abstimmen k&#246;nnen, zu welchen Bedingungen sie arbeiten m&#246;chten, und der Markt das besser regelt als staatliche Eingriffe. Aber die Neuverhandlung von L&#246;hnen ist glaube ich unabh&#228;ngig vom Steuermodell.<br />
Ich trete noch nicht f&#252;r die Konsumsteuer von G&#246;tz Werner ein, aber es ist mir wichtig, alles erstmal durchzudenken. Zur Konsumsteuer k&#246;nnten wir als Gr&#252;ne nat&#252;rlich auch noch Ressourcensteuern hinzuf&#252;gen. Und man k&#246;nnte unterschiedliche Steuers&#228;tze f&#252;r Grundg&#252;ter und Luxusg&#252;ter erheben sowie Kapitaltransfersteuern. Der Vorteil eines solchen Steuermodells, von Einkommens- und Unternehmenssteuern wegzukommen sehe ich in einer psychologischen Steigerung des Leistungsanreizes, was eine Erg&#228;nzug zum Grundeinkommen w&#228;re, dem leistungsmindernde Anreize nachgesagt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ludwig Paul Häußner. GRÜNE Karlsruhe</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1364</link>
		<dc:creator>Ludwig Paul Häußner. GRÜNE Karlsruhe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 15:48:33 +0000</pubDate>
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		<description>Preise und Substitute in einer Marktwirtschaft

--------------------------------------------------------------


Wenn Du weiterhin gleich viele Flaschen Bier kaufen willst, dann ist f&#252;r andere Produkte weniger Kaufkraft vorhanden.

Wenn Du z. B. &#252;ber mehere Wochen oder gar Monate auf Bier wom&#246;glich ganz verzichten w&#252;rdest, m&#252;sste der Brauer irgendwann mit dem Nettopreis herunter - oder ein Wettbewerber macht es fr&#252;her.

Du k&#246;nnntest aber auch statt &#214;ko-Bier auch das alternative Malzgetr&#228;nk BIONADE kaufen. Das BGE erm&#246;glicht die Freiheit zum bedingten Verzicht und starke uns damit als Nachfrager von Waren und Dienstleistungen ebenso wie als Anbieter von Arbeitsleistung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Preise und Substitute in einer Marktwirtschaft</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Wenn Du weiterhin gleich viele Flaschen Bier kaufen willst, dann ist f&#252;r andere Produkte weniger Kaufkraft vorhanden.</p>
<p>Wenn Du z. B. &#252;ber mehere Wochen oder gar Monate auf Bier wom&#246;glich ganz verzichten w&#252;rdest, m&#252;sste der Brauer irgendwann mit dem Nettopreis herunter &#8211; oder ein Wettbewerber macht es fr&#252;her.</p>
<p>Du k&#246;nnntest aber auch statt &#214;ko-Bier auch das alternative Malzgetr&#228;nk BIONADE kaufen. Das BGE erm&#246;glicht die Freiheit zum bedingten Verzicht und starke uns damit als Nachfrager von Waren und Dienstleistungen ebenso wie als Anbieter von Arbeitsleistung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1363</link>
		<dc:creator>Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 15:09:19 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Was w&#228;re aber der Fall? Als Konsumenten h&#228;tten wir weiterhin ein Kaufkraft von 12,– € f&#252;r den Kasten &#214;ko-Br&#228;u und w&#228;ren auch nicht dazu bereit, die h&#246;here MwSt zu zahlen.

Dennoch gilt der Grundsatz: Alle Steuern sind in die Preise einkalkuliert bzw. einzukalkulieren.

Was w&#228;re die Folge? Entweder wir verzichten auf unseren Konsum und der Bierbrauer bliebe auf seinem Kasten Bier sitzen.

Damit sein &#214;ko-Br&#228;u nicht zu Sauerbier wird, fragt er seinen Buchhalter ob dieser nicht noch einmal neu kalkulieren k&#246;nnte? &lt;/blockquote&gt;
Genau hier liegt f&#252;r mich der springende Punkt: eine alternative Variante, wie diese Geschichte weitergeht, ist eben die, wo der Preis des Kasten &#214;ko-Biers auf 13 Euro erh&#246;ht wird -- und KonsumentInnen zwar murren, und das zu teuer finden, aus was f&#252;r Gr&#252;nden auch immer aber weiterhin bei &#214;ko-Bier bleiben (und im Monat in Zukunft eben nur noch 50 und keine 60 Flaschen mehr kaufen). 

Mir ist schon klar, dass das nicht das erw&#252;nschte Ergebnis ist. Mir ist aber noch nicht klar, wie Kaufkraftflexibilit&#228;t und Preisflexibilit&#228;t zusammenfinden. Bzw., woher ich das Vertrauen in Markt, Wettbewerb, rationale KonsumentInnen und die EZB nehmen soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was w&#228;re aber der Fall? Als Konsumenten h&#228;tten wir weiterhin ein Kaufkraft von 12,– € f&#252;r den Kasten &#214;ko-Br&#228;u und w&#228;ren auch nicht dazu bereit, die h&#246;here MwSt zu zahlen.</p>
<p>Dennoch gilt der Grundsatz: Alle Steuern sind in die Preise einkalkuliert bzw. einzukalkulieren.</p>
<p>Was w&#228;re die Folge? Entweder wir verzichten auf unseren Konsum und der Bierbrauer bliebe auf seinem Kasten Bier sitzen.</p>
<p>Damit sein &#214;ko-Br&#228;u nicht zu Sauerbier wird, fragt er seinen Buchhalter ob dieser nicht noch einmal neu kalkulieren k&#246;nnte? </p></blockquote>
<p>Genau hier liegt f&#252;r mich der springende Punkt: eine alternative Variante, wie diese Geschichte weitergeht, ist eben die, wo der Preis des Kasten &#214;ko-Biers auf 13 Euro erh&#246;ht wird &#8212; und KonsumentInnen zwar murren, und das zu teuer finden, aus was f&#252;r Gr&#252;nden auch immer aber weiterhin bei &#214;ko-Bier bleiben (und im Monat in Zukunft eben nur noch 50 und keine 60 Flaschen mehr kaufen). </p>
<p>Mir ist schon klar, dass das nicht das erw&#252;nschte Ergebnis ist. Mir ist aber noch nicht klar, wie Kaufkraftflexibilit&#228;t und Preisflexibilit&#228;t zusammenfinden. Bzw., woher ich das Vertrauen in Markt, Wettbewerb, rationale KonsumentInnen und die EZB nehmen soll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ludwig Paul Häußner. GRÜNE Karlsruhe</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1354</link>
		<dc:creator>Ludwig Paul Häußner. GRÜNE Karlsruhe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 10:50:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1354</guid>
		<description>Das substitutive und konsumsteuerfinanzierte Grundeinkommen

 - Die Entwicklung der Einzelpreise bei einer schrittweise Umstellung auf ein konsumbasiertes Steuerwesen am Beispiel eines Bierkastens -
--------------------------------------------------------------------------------------

Angenommen heute hat ein Kasten &#214;ko-Br&#228;u einen Ladenverkaufspreis von 12,-- €. Der Kasten &#214;ko-Br&#228;u wird auch dann nur zu einem Preis von 12,-- gekauft, weil die entsprechende Kauf-Kraft vorhanden ist.

Derzeit sind in diesem Brutto-Verkaufspreis rund 2,-- € MwSt (Konsumsteuer) enthalten. Der Nettopreis betr&#228;gt 10,-- €.

In diesem Nettopreis sind alle Aufwendungen enthalten: Rohstoffe (Vorleistungen), Energie (Fremdleistungen), Zinsen und Tilgung (Investitionen), Steuern (Einkommenssteuern, Ertragssteuern und sonstige Steuern als Vorleistungen f&#252;r Infrastruktur), Sozialabgaben (Leistungen f&#252;r die Gesundheitsinfrastruktur), Mitarbeiter-Nettoeinkommen und Gewinn.

W&#252;rde nun der Staat sagen, dass er k&#252;nftig aus dem Kasten &#214;ko-Br&#228;u 3,-- € an MwSt (Konsumsteuer) erhalten m&#246;chte, um damit die Krankenkassen vermehrt &#252;ber Steuern zu finanzieren und die Sozialtransfers Schrittweise durch ein bedingungsloses Grundeinkommen zu ersetzen, k&#246;nnte man zu dem gedanklichen Kurzschluss kommen, dass der Ladenverkaufspreis auf 13,-- € erh&#246;ht w&#252;rde.

Was w&#228;re aber der Fall? Als Konsumenten h&#228;tten wir weiterhin ein Kaufkraft von 12,-- € f&#252;r den Kasten &#214;ko-Br&#228;u und w&#228;ren auch nicht dazu bereit, die h&#246;here MwSt zu zahlen.

Dennoch gilt der Grundsatz: Alle Steuern sind in die Preise einkalkuliert bzw. einzukalkulieren.

Was w&#228;re die Folge? Entweder wir verzichten auf unseren Konsum und der Bierbrauer bliebe auf seinem Kasten Bier sitzen.

Damit sein &#214;ko-Br&#228;u nicht zu Sauerbier wird, fragt er seinen Buchhalter ob dieser nicht noch einmal neu kalkulieren k&#246;nnte? 

Und siehe da: er k&#246;nnte den Netto-Preis auf 9,-- € senken, weil ab Zeitpunkt X die Sozialgaben und/oder die Ertrags- und Einkommenssteuern f&#252;r Unternehmen und Mitarbeiter gesenkt w&#252;rden und zum Zeitpunkt Y ein BGE eingef&#252;hrt w&#252;rde.


Die Erh&#246;hung der MwSt kann so substituiert werden. Die Mitarbeiter h&#228;tten ggf. sogar auch geringere Netto-Einkommen, daf&#252;r erhalten Sie aber aufgrund der zum 01.07.2007 eingef&#252;hrten bundesweiten Steuer-Identifikationsnummer vom Baby bis zum Greis, ein Grundeinkommen ausgezahlt.

Trotz niedrigerem Netto-Erwerbseinkommens h&#228;tte der einzelne Konsument durch ein Grundeinkommen ein Kombieinkommen und mindestens die gleiche Kaufkraft zu halten. (Den ganzen Umgestaltungsprozess muss man nat&#252;rlich dynamisch denken.) Mittels Grundeinkommen und neuem Nettoeinkommen h&#228;tte unser Biertrinker weiter 12,-- € in  der Tasche, um den Kasten &#214;ko-Br&#228;u weiterhin zu einem Ladenverkaufspreis von 12,-- € kaufen zu k&#246;nnen.

Wichtig dabei ist, dass der Bierbrauer im Wettbewerb mit anderen Brauereien steht und der Biertrinker frei zwischen den verschiedenen Anbietern w&#228;hlen kann; sprich sein Bier bei einem anderen kaufen k&#246;nnte - zum Preis von weiterhin 12,--.

Von der volkswirtschaftlichen Ebene aus betrachtet, d&#252;rfen und m&#252;ssen die Einzelpreise schwanken, das gesamte Preisniveau nicht! Da in diesem noch statischen Modell weiterhin die gleiche Wertsch&#246;pfung und damit auch Kaufkraft in der Volkswirtschaft ist, bleibt das Preisniveau gleich!

Allerdings m&#252;ssen wir auch in unsere Wirtschaftsordnung der Sozialen Marktwirtschaft Vertrauen haben, dass durch einen funktionierenden Wettbewerb unter den Bierbrauern, einem preissensiblen Konsumentenverhalten und einer ad&#228;quaten Notenbankpolitik das Gesamtpreisniveau nicht steigt.

Wir m&#252;ssen einfach unvoreingenommen das Revolution&#228;re an der Konsumbesteuerung denken und es evolution&#228;r f&#252;r ein bedingungsloses Grundeinkommen anwenden, also schrittweise durch h&#246;here MwSt-S&#228;tze, sinkende Einkommens- und Ertragssteuern sowie sinkende Sozialabgaben realisieren.

Gerne kann ich dies auf dem GR&#220;NEN Landesparteitag im Herbst in Heilbronn vortragen oder auch einen Artikel f&#252;r die GR&#220;NEN Bl&#228;tter schreiben.

Aus diesem Grunde sollten wir nicht voreilig ein &quot;BGE-Modell&quot; aussortieren, nur weil noch Kl&#228;rungsbedarf vorhanden ist und weil von einem Unternehmerprefessor impulsiert wird .


In diesem Sinne GR&#220;N.GUT.GRUNDEINKOMMEN und KONSUMSTEUER.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das substitutive und konsumsteuerfinanzierte Grundeinkommen</p>
<p> &#8211; Die Entwicklung der Einzelpreise bei einer schrittweise Umstellung auf ein konsumbasiertes Steuerwesen am Beispiel eines Bierkastens -<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Angenommen heute hat ein Kasten &#214;ko-Br&#228;u einen Ladenverkaufspreis von 12,&#8211; €. Der Kasten &#214;ko-Br&#228;u wird auch dann nur zu einem Preis von 12,&#8211; gekauft, weil die entsprechende Kauf-Kraft vorhanden ist.</p>
<p>Derzeit sind in diesem Brutto-Verkaufspreis rund 2,&#8211; € MwSt (Konsumsteuer) enthalten. Der Nettopreis betr&#228;gt 10,&#8211; €.</p>
<p>In diesem Nettopreis sind alle Aufwendungen enthalten: Rohstoffe (Vorleistungen), Energie (Fremdleistungen), Zinsen und Tilgung (Investitionen), Steuern (Einkommenssteuern, Ertragssteuern und sonstige Steuern als Vorleistungen f&#252;r Infrastruktur), Sozialabgaben (Leistungen f&#252;r die Gesundheitsinfrastruktur), Mitarbeiter-Nettoeinkommen und Gewinn.</p>
<p>W&#252;rde nun der Staat sagen, dass er k&#252;nftig aus dem Kasten &#214;ko-Br&#228;u 3,&#8211; € an MwSt (Konsumsteuer) erhalten m&#246;chte, um damit die Krankenkassen vermehrt &#252;ber Steuern zu finanzieren und die Sozialtransfers Schrittweise durch ein bedingungsloses Grundeinkommen zu ersetzen, k&#246;nnte man zu dem gedanklichen Kurzschluss kommen, dass der Ladenverkaufspreis auf 13,&#8211; € erh&#246;ht w&#252;rde.</p>
<p>Was w&#228;re aber der Fall? Als Konsumenten h&#228;tten wir weiterhin ein Kaufkraft von 12,&#8211; € f&#252;r den Kasten &#214;ko-Br&#228;u und w&#228;ren auch nicht dazu bereit, die h&#246;here MwSt zu zahlen.</p>
<p>Dennoch gilt der Grundsatz: Alle Steuern sind in die Preise einkalkuliert bzw. einzukalkulieren.</p>
<p>Was w&#228;re die Folge? Entweder wir verzichten auf unseren Konsum und der Bierbrauer bliebe auf seinem Kasten Bier sitzen.</p>
<p>Damit sein &#214;ko-Br&#228;u nicht zu Sauerbier wird, fragt er seinen Buchhalter ob dieser nicht noch einmal neu kalkulieren k&#246;nnte? </p>
<p>Und siehe da: er k&#246;nnte den Netto-Preis auf 9,&#8211; € senken, weil ab Zeitpunkt X die Sozialgaben und/oder die Ertrags- und Einkommenssteuern f&#252;r Unternehmen und Mitarbeiter gesenkt w&#252;rden und zum Zeitpunkt Y ein BGE eingef&#252;hrt w&#252;rde.</p>
<p>Die Erh&#246;hung der MwSt kann so substituiert werden. Die Mitarbeiter h&#228;tten ggf. sogar auch geringere Netto-Einkommen, daf&#252;r erhalten Sie aber aufgrund der zum 01.07.2007 eingef&#252;hrten bundesweiten Steuer-Identifikationsnummer vom Baby bis zum Greis, ein Grundeinkommen ausgezahlt.</p>
<p>Trotz niedrigerem Netto-Erwerbseinkommens h&#228;tte der einzelne Konsument durch ein Grundeinkommen ein Kombieinkommen und mindestens die gleiche Kaufkraft zu halten. (Den ganzen Umgestaltungsprozess muss man nat&#252;rlich dynamisch denken.) Mittels Grundeinkommen und neuem Nettoeinkommen h&#228;tte unser Biertrinker weiter 12,&#8211; € in  der Tasche, um den Kasten &#214;ko-Br&#228;u weiterhin zu einem Ladenverkaufspreis von 12,&#8211; € kaufen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Wichtig dabei ist, dass der Bierbrauer im Wettbewerb mit anderen Brauereien steht und der Biertrinker frei zwischen den verschiedenen Anbietern w&#228;hlen kann; sprich sein Bier bei einem anderen kaufen k&#246;nnte &#8211; zum Preis von weiterhin 12,&#8211;.</p>
<p>Von der volkswirtschaftlichen Ebene aus betrachtet, d&#252;rfen und m&#252;ssen die Einzelpreise schwanken, das gesamte Preisniveau nicht! Da in diesem noch statischen Modell weiterhin die gleiche Wertsch&#246;pfung und damit auch Kaufkraft in der Volkswirtschaft ist, bleibt das Preisniveau gleich!</p>
<p>Allerdings m&#252;ssen wir auch in unsere Wirtschaftsordnung der Sozialen Marktwirtschaft Vertrauen haben, dass durch einen funktionierenden Wettbewerb unter den Bierbrauern, einem preissensiblen Konsumentenverhalten und einer ad&#228;quaten Notenbankpolitik das Gesamtpreisniveau nicht steigt.</p>
<p>Wir m&#252;ssen einfach unvoreingenommen das Revolution&#228;re an der Konsumbesteuerung denken und es evolution&#228;r f&#252;r ein bedingungsloses Grundeinkommen anwenden, also schrittweise durch h&#246;here MwSt-S&#228;tze, sinkende Einkommens- und Ertragssteuern sowie sinkende Sozialabgaben realisieren.</p>
<p>Gerne kann ich dies auf dem GR&#220;NEN Landesparteitag im Herbst in Heilbronn vortragen oder auch einen Artikel f&#252;r die GR&#220;NEN Bl&#228;tter schreiben.</p>
<p>Aus diesem Grunde sollten wir nicht voreilig ein &#8220;BGE-Modell&#8221; aussortieren, nur weil noch Kl&#228;rungsbedarf vorhanden ist und weil von einem Unternehmerprefessor impulsiert wird .</p>
<p>In diesem Sinne GR&#220;N.GUT.GRUNDEINKOMMEN und KONSUMSTEUER.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1350</link>
		<dc:creator>Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 07:39:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1350</guid>
		<description>Wir haben das ja lange und ausf&#252;hrlich auch in diesem Blog diskutiert (siehe &lt;a href=&quot;http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/01/titelstorie-das-grundeinkommen-in-der-schweizer-presse/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) -- und mir hat bisher immer noch niemand erkl&#228;ren k&#246;nnen, wieso (1) UnternehmerInnen die auf der einen Seite eingesparten Lohnkosten auf der anderen Seite zur Senkung der Preise (zum Ausgleich der h&#246;heren MWSt) nutzen sollen (und nicht einfach ihren Profit erh&#246;hen), und wieso (2), selbst wenn sie es t&#228;ten, das ganze kein Nullsummenspiel ist. 

Auf dem Workshop in Karlsruhe hatte Ludwig P. H&#228;u&#223;ner ja den wirtschaftlichen Hintergrund des Wernerschen Modells vorgestellt -- und da habe ich zumindest rausgeh&#246;rt, dass es auch da letztlich um eine schrittweise Einf&#252;hrung geht, das nicht nur derzeitige Transferleistungen, sondern auch derzeitige Einkommen angerechnet werden sollen, und dass das ganze letztlich nur funktioniert, wenn durch MWSt-Differentiale die Exportweltmeisterposition Deutschlands noch weiter ausgebaut wird. Fand ich alles nicht so &#252;berzeugend.

Unabh&#228;ngig davon halte ich es f&#252;r richtig, sich dieses Finanzierungsmodell kritisch zu betrachten, daraus aber keine prinzipielle Ablehnung des Wernerschen Modells zu machen (der entsprechende Antrag wurde auf dem kleinen Parteitag ja auch abgelehnt). Insbesondere die Popularisierung des Themas Grundeinkommen hat viel mit einer Aufmerksamkeitskampagne eines gewissen Drogeriemarktchefs zu tun -- und das ist auf jeden Fall gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben das ja lange und ausf&#252;hrlich auch in diesem Blog diskutiert (siehe <a href="http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/01/titelstorie-das-grundeinkommen-in-der-schweizer-presse/">hier</a>) &#8212; und mir hat bisher immer noch niemand erkl&#228;ren k&#246;nnen, wieso (1) UnternehmerInnen die auf der einen Seite eingesparten Lohnkosten auf der anderen Seite zur Senkung der Preise (zum Ausgleich der h&#246;heren MWSt) nutzen sollen (und nicht einfach ihren Profit erh&#246;hen), und wieso (2), selbst wenn sie es t&#228;ten, das ganze kein Nullsummenspiel ist. </p>
<p>Auf dem Workshop in Karlsruhe hatte Ludwig P. H&#228;u&#223;ner ja den wirtschaftlichen Hintergrund des Wernerschen Modells vorgestellt &#8212; und da habe ich zumindest rausgeh&#246;rt, dass es auch da letztlich um eine schrittweise Einf&#252;hrung geht, das nicht nur derzeitige Transferleistungen, sondern auch derzeitige Einkommen angerechnet werden sollen, und dass das ganze letztlich nur funktioniert, wenn durch MWSt-Differentiale die Exportweltmeisterposition Deutschlands noch weiter ausgebaut wird. Fand ich alles nicht so &#252;berzeugend.</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon halte ich es f&#252;r richtig, sich dieses Finanzierungsmodell kritisch zu betrachten, daraus aber keine prinzipielle Ablehnung des Wernerschen Modells zu machen (der entsprechende Antrag wurde auf dem kleinen Parteitag ja auch abgelehnt). Insbesondere die Popularisierung des Themas Grundeinkommen hat viel mit einer Aufmerksamkeitskampagne eines gewissen Drogeriemarktchefs zu tun &#8212; und das ist auf jeden Fall gut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1345</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 20:32:50 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich werde die Distanzierung vom Steuermodell G&#246;tz Werners, das hier von Teilen der Gr&#252;nen vorgenommen worden ist, auf keinen Fall mitmachen. Zumindest nicht zu einem derartig fr&#252;hen Zeitpunkt, also bei mir ist meine Meinung zum besten Steuermodell bei weitem noch nicht ausgereift und ich habe dazu noch Diskussionsbedarf f&#252;r mehrere Jahre. Hoffentlich haben diejenigen, die dar&#252;ber bereits abgestimmt haben, das &#252;berhaupt schon verstanden, dass bei einer Umlegung von Lohn- und Unternehmenssteuern auf Konsumsteuern die Preise nicht steigen. N&#228;mlich wir hatten das bei Diskussionen im Bundesfraktionsforum sonst auch immer falsch verstanden und gedacht, dass dann die Preise steigen, was nicht so gut europakompatibel w&#228;re.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich werde die Distanzierung vom Steuermodell G&#246;tz Werners, das hier von Teilen der Gr&#252;nen vorgenommen worden ist, auf keinen Fall mitmachen. Zumindest nicht zu einem derartig fr&#252;hen Zeitpunkt, also bei mir ist meine Meinung zum besten Steuermodell bei weitem noch nicht ausgereift und ich habe dazu noch Diskussionsbedarf f&#252;r mehrere Jahre. Hoffentlich haben diejenigen, die dar&#252;ber bereits abgestimmt haben, das &#252;berhaupt schon verstanden, dass bei einer Umlegung von Lohn- und Unternehmenssteuern auf Konsumsteuern die Preise nicht steigen. N&#228;mlich wir hatten das bei Diskussionen im Bundesfraktionsforum sonst auch immer falsch verstanden und gedacht, dass dann die Preise steigen, was nicht so gut europakompatibel w&#228;re.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ludwig Paul Häußner. GRÜNE Karlsruhe</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1331</link>
		<dc:creator>Ludwig Paul Häußner. GRÜNE Karlsruhe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 16:53:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/07/03/landesausschuss-in-pforzheim-eckpunkte-zur-neuen-sozialen-sicherung-beschlossen/#comment-1331</guid>
		<description>Gedankenfreiheit und Grundeinkommen

-----------------------------------------------------------------------

Sind die GR&#220;NEN wirklich gr&#252;n oder vielleicht doch nur ein roter Ableger der SPD aus den letzten Jahrzehnten?

Als bislang erste Partei der nachindustriellen Gesellschaft (Daniel Bell, Soziologe, 1973) d&#252;rfen die GR&#220;NEN doch nicht l&#228;nger r&#252;ckw&#228;rts in die Zukunft gehen, wenn es um Besteuerung und soziale Sicherung geht.

Das bedingungslose Grundeinkommen gepaart mit einem konsumbasierten Steuerwesen, sind   d i e   beiden Basisinnovationen f&#252;r die nachindustrielle Gesellschaft!

Auch wenn es sich noch f&#252;r viele GR&#220;NEN unangenehm anf&#252;hlen mag, aber die Konsumsteuer (MwSt) ist die gerechteste Steuer! Nicht Merkelsteuer oder dergleichen. Der soziale Ausgleich wird durch ein bedingungsloses Grundeinkommen hergestellt. Grundeinkommen und Konsumsteuer schaffen erst Initiative weckende Rahmenbedingungen f&#252;r den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen &#246;kologischen Wirtschaftsweise und dies im globalen Kontext.

Aus diesem Grunde gleicht der (un-)heimliche Beschuss auf dem GR&#220;NEN Landesausschuss in Pforzheim G&#246;tz W. Werners Impuls links liegen zu lassen einem Denkverbot.  

Ist es doch mit auch dem Realtr&#228;umer Werner zu verdanken, dass die GR&#220;NEN aus der selbstverschuldeten HARTZ IV Sackgasse wieder herauskommen k&#246;nnen.

Werners Kulturimpuls liegt in dem Buch EINKOMMEN F&#220;R ALLE vor und ein jeder ist zum Mitdenken eingeladen!

Dabei geschieht genau in 2007 ein weiterer Epochenwandel. Erstmal werden die Einnahmen aus der MwSt in Deutschland h&#246;her liegen als die aus Einkommens- und Ertragssteuern! Was fehlt ist der Konsumsteuerfreibetrag in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens. Nur weil dieser Konsumsteuerfreibetrag seit Einf&#252;hrung der MwSt im Jahr1967/68 noch aussteht, wird die MwSt. in der Bev&#246;lkerung als ungerecht empfunden.

Der l&#228;ngst &#252;berf&#228;llige Wandel von der Industrie- zur nachindustriellen Kulturgesellschaft wird durch Grundeinkommen und Konsumsteuer evolutorisch erm&#246;glicht.

Hoffentlich gilt der alte GR&#220;NEN Spruch &quot;Global denken. Lokal handeln&quot; weiterhin - ansonsten w&#228;ren die GR&#220;NEN bestenfalls eine &#214;ko-SPD statt Avantgarde f&#252;r eine nachhaltige &#246;kosoziale, nachindustrielle Gesellschaftt.

Mehr dazu unter:

http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/Grundeinkommen_und_Konsumsteuer.pdf

http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/Von_der_Industrie_zur_Kulturgesellschaft.pdf

Ich hoffe auf eine intensive Debatte im Sinne Friedrich v. Schillers Don Carlos:

&quot;Sir. Geben Sie Gedankenfreiheit.&quot;

In diesem Sinne verbleibe ich mit GR&#220;N.GUT.GRUNEINKOMMEN


Ludwig Paul H&#228;u&#223;ner

Weitere Informationen unter:

www.unternimm-die-zukunft.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gedankenfreiheit und Grundeinkommen</p>
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<p>Sind die GR&#220;NEN wirklich gr&#252;n oder vielleicht doch nur ein roter Ableger der SPD aus den letzten Jahrzehnten?</p>
<p>Als bislang erste Partei der nachindustriellen Gesellschaft (Daniel Bell, Soziologe, 1973) d&#252;rfen die GR&#220;NEN doch nicht l&#228;nger r&#252;ckw&#228;rts in die Zukunft gehen, wenn es um Besteuerung und soziale Sicherung geht.</p>
<p>Das bedingungslose Grundeinkommen gepaart mit einem konsumbasierten Steuerwesen, sind   d i e   beiden Basisinnovationen f&#252;r die nachindustrielle Gesellschaft!</p>
<p>Auch wenn es sich noch f&#252;r viele GR&#220;NEN unangenehm anf&#252;hlen mag, aber die Konsumsteuer (MwSt) ist die gerechteste Steuer! Nicht Merkelsteuer oder dergleichen. Der soziale Ausgleich wird durch ein bedingungsloses Grundeinkommen hergestellt. Grundeinkommen und Konsumsteuer schaffen erst Initiative weckende Rahmenbedingungen f&#252;r den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen &#246;kologischen Wirtschaftsweise und dies im globalen Kontext.</p>
<p>Aus diesem Grunde gleicht der (un-)heimliche Beschuss auf dem GR&#220;NEN Landesausschuss in Pforzheim G&#246;tz W. Werners Impuls links liegen zu lassen einem Denkverbot.  </p>
<p>Ist es doch mit auch dem Realtr&#228;umer Werner zu verdanken, dass die GR&#220;NEN aus der selbstverschuldeten HARTZ IV Sackgasse wieder herauskommen k&#246;nnen.</p>
<p>Werners Kulturimpuls liegt in dem Buch EINKOMMEN F&#220;R ALLE vor und ein jeder ist zum Mitdenken eingeladen!</p>
<p>Dabei geschieht genau in 2007 ein weiterer Epochenwandel. Erstmal werden die Einnahmen aus der MwSt in Deutschland h&#246;her liegen als die aus Einkommens- und Ertragssteuern! Was fehlt ist der Konsumsteuerfreibetrag in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens. Nur weil dieser Konsumsteuerfreibetrag seit Einf&#252;hrung der MwSt im Jahr1967/68 noch aussteht, wird die MwSt. in der Bev&#246;lkerung als ungerecht empfunden.</p>
<p>Der l&#228;ngst &#252;berf&#228;llige Wandel von der Industrie- zur nachindustriellen Kulturgesellschaft wird durch Grundeinkommen und Konsumsteuer evolutorisch erm&#246;glicht.</p>
<p>Hoffentlich gilt der alte GR&#220;NEN Spruch &#8220;Global denken. Lokal handeln&#8221; weiterhin &#8211; ansonsten w&#228;ren die GR&#220;NEN bestenfalls eine &#214;ko-SPD statt Avantgarde f&#252;r eine nachhaltige &#246;kosoziale, nachindustrielle Gesellschaftt.</p>
<p>Mehr dazu unter:</p>
<p><a href="http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/Grundeinkommen_und_Konsumsteuer.pdf" rel="nofollow"></a><a href='http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/Grundeinkommen_und_Konsumsteuer.pdf'>http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/Grundeinkommen_und_Konsumsteuer.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/Von_der_Industrie_zur_Kulturgesellschaft.pdf" rel="nofollow"></a><a href='http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/Von_der_Industrie_zur_Kulturgesellschaft.pdf'>http://www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/Von_der_Industrie_zur_Kulturgesellschaft.pdf</a></p>
<p>Ich hoffe auf eine intensive Debatte im Sinne Friedrich v. Schillers Don Carlos:</p>
<p>&#8220;Sir. Geben Sie Gedankenfreiheit.&#8221;</p>
<p>In diesem Sinne verbleibe ich mit GR&#220;N.GUT.GRUNEINKOMMEN</p>
<p>Ludwig Paul H&#228;u&#223;ner</p>
<p>Weitere Informationen unter:</p>
<p><a href="http://www.unternimm-die-zukunft.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.unternimm-die-zukunft.de'>http://www.unternimm-die-zukunft.de</a></p>
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