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	<title>Kommentare zu: Eine Frage der Werte</title>
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	<description>Ein Diskussionsblog der Grünen Baden-Württemberg</description>
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		<item>
		<title>Von: Henning Schürig (Admin, KV Stuttgart)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-1190</link>
		<dc:creator>Henning Schürig (Admin, KV Stuttgart)</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2007 13:53:03 +0000</pubDate>
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		<description>Oben sprecht ihr alle davon, Boris w&#252;rde eine Mehrwertsteuer von 32 % vorschlagen. Er schl&#228;gt aber 38 % vor. Hat einer mal falsch abgeschrieben und alle haben&#039;s nachgeplappert.

Bin leider erst jetzt dazu gekommen, diese Diskussion zu lesen. Die Kosten f&#252;r das Wohnen scheinen bei einem Grundeinkommen wirklich der schwierigste Punkt zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oben sprecht ihr alle davon, Boris w&#252;rde eine Mehrwertsteuer von 32 % vorschlagen. Er schl&#228;gt aber 38 % vor. Hat einer mal falsch abgeschrieben und alle haben&#8217;s nachgeplappert.</p>
<p>Bin leider erst jetzt dazu gekommen, diese Diskussion zu lesen. Die Kosten f&#252;r das Wohnen scheinen bei einem Grundeinkommen wirklich der schwierigste Punkt zu sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-386</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 13:12:41 +0000</pubDate>
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		<description>Mir ist jetzt eingefallen, wie man das Modell von Boris Palmer sozial flankieren k&#246;nnte:
1. Alleinerziehende, Erwerbsunf&#228;hige und Alte bekommen einen bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;ften, d.h. einkommensabh&#228;ngigen, pauschalen Mehrbedarf.
2. Ein Rechtsanspruch auf &#220;bernahme von Umzugskosten durch das Sozialamt f&#252;r mittellose Bed&#252;rftige. Der Ermessensspielraum der Beh&#246;rde, ob ein Umzug notwendig sei oder nicht, entf&#228;llt.
3. Die Forderung an die Politik nach Schaffung der Strukturen f&#252;r eine nachhaltige Regelsatzpolitik.

So, dann w&#252;rde ich sagen, ist das sozial sicher und dann empfehle ich das.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist jetzt eingefallen, wie man das Modell von Boris Palmer sozial flankieren k&#246;nnte:<br />
1. Alleinerziehende, Erwerbsunf&#228;hige und Alte bekommen einen bed&#252;rftigkeitsgepr&#252;ften, d.h. einkommensabh&#228;ngigen, pauschalen Mehrbedarf.<br />
2. Ein Rechtsanspruch auf &#220;bernahme von Umzugskosten durch das Sozialamt f&#252;r mittellose Bed&#252;rftige. Der Ermessensspielraum der Beh&#246;rde, ob ein Umzug notwendig sei oder nicht, entf&#228;llt.<br />
3. Die Forderung an die Politik nach Schaffung der Strukturen f&#252;r eine nachhaltige Regelsatzpolitik.</p>
<p>So, dann w&#252;rde ich sagen, ist das sozial sicher und dann empfehle ich das.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ludwig Paul Häußner</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-378</link>
		<dc:creator>Ludwig Paul Häußner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 09:28:40 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte keine Echternacher Springprozession!

Sehr geehrter, lieber  Herr Palmer,

ich stimme in weiten Teilen mit Ihren &#196;u&#223;erungen &#252;berein. Allerdings m&#246;chte ich Sie vor einer Echternacher Springprozession in Sachen Einkommenssteuer bewahren.

Das ertrags- und einkommensbasierte Steuerwesen stammt doch aus Zeiten der vorindustriellen Selbstversorgung!

Wir brauchen bei der schrittweisen Einf&#252;hrung eines BGE keine h&#246;heren Einkommenssteuern! Die basale Einkommensgerechtigkeit erwirken wir durch ein h&#246;heres BGE.

Das ertrags- und einkommensbasierte Steuerwesen schafft nur eine nominale Scheingerechtigkeit - und &#228;ndert nichts am Steuerdschungel und an seinen die Initiative hemmenden Auswirkungen wie den damit verbundenen Fehlallokationen (Verschwendung von Finanzmitteln).

Weit bedeutender m&#252;sste aus GR&#220;NER Perspektive der Aspekt sein, dass die Konsumsteuer (MwSt) eine implizite Ressourcenverbrauchssteuer - also &#214;kosteuer - ist und - global gedacht - den fiskalpolitischen Neokolonialismus beenden kann.

Die MwSt erspricht einer GR&#220;NEN Urforderung: global denken - lokal handeln.  Durch die MwSt. erhalten die Nationalstaaten ihre fiskalpolitische Souver&#228;nit&#228;t zur&#252;ck - ohne mittelbare Ausbeutung der sich entwickelnden L&#228;nder.

Gerne k&#246;nnen wir auf einer landeseiten Veranstaltung der GR&#220;NEN diese erweiterte Perspektive eines konsumsteuerfinanzierten, substitutiven und bedingungslosen Grundeinkommen diskutieren.

Als flankierende Ma&#223;nahmen f&#252;r die &#220;bergangszeit w&#228;re eine EU-weite Qellensteuer auf leistungslose Einkommen (Dividenden, Zinsertr&#228;ge) denkbar. 

Dringend geboten erscheint mir auch die seit langem anstehende Reform der Grundsteuer, die H&#228;user und den Boden als rechtliche Einheit sieht, zu einer reinen Bodensteuer, um das BGE vor der Immobilien- und Mietpreisproblematik zu sch&#252;tzen.

In diesem Sinne verbleibe ich mit GR&#220;N.GUT.GRUNDEINKOMMEN: menschenw&#252;rdig und bedingungslos.


Ludwig Paul H&#228;u&#223;ner, Universit&#228;t Karlsruhe (TH)
Interfakultatives Institut f&#252;r Entrepreneurship</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte keine Echternacher Springprozession!</p>
<p>Sehr geehrter, lieber  Herr Palmer,</p>
<p>ich stimme in weiten Teilen mit Ihren &#196;u&#223;erungen &#252;berein. Allerdings m&#246;chte ich Sie vor einer Echternacher Springprozession in Sachen Einkommenssteuer bewahren.</p>
<p>Das ertrags- und einkommensbasierte Steuerwesen stammt doch aus Zeiten der vorindustriellen Selbstversorgung!</p>
<p>Wir brauchen bei der schrittweisen Einf&#252;hrung eines BGE keine h&#246;heren Einkommenssteuern! Die basale Einkommensgerechtigkeit erwirken wir durch ein h&#246;heres BGE.</p>
<p>Das ertrags- und einkommensbasierte Steuerwesen schafft nur eine nominale Scheingerechtigkeit &#8211; und &#228;ndert nichts am Steuerdschungel und an seinen die Initiative hemmenden Auswirkungen wie den damit verbundenen Fehlallokationen (Verschwendung von Finanzmitteln).</p>
<p>Weit bedeutender m&#252;sste aus GR&#220;NER Perspektive der Aspekt sein, dass die Konsumsteuer (MwSt) eine implizite Ressourcenverbrauchssteuer &#8211; also &#214;kosteuer &#8211; ist und &#8211; global gedacht &#8211; den fiskalpolitischen Neokolonialismus beenden kann.</p>
<p>Die MwSt erspricht einer GR&#220;NEN Urforderung: global denken &#8211; lokal handeln.  Durch die MwSt. erhalten die Nationalstaaten ihre fiskalpolitische Souver&#228;nit&#228;t zur&#252;ck &#8211; ohne mittelbare Ausbeutung der sich entwickelnden L&#228;nder.</p>
<p>Gerne k&#246;nnen wir auf einer landeseiten Veranstaltung der GR&#220;NEN diese erweiterte Perspektive eines konsumsteuerfinanzierten, substitutiven und bedingungslosen Grundeinkommen diskutieren.</p>
<p>Als flankierende Ma&#223;nahmen f&#252;r die &#220;bergangszeit w&#228;re eine EU-weite Qellensteuer auf leistungslose Einkommen (Dividenden, Zinsertr&#228;ge) denkbar. </p>
<p>Dringend geboten erscheint mir auch die seit langem anstehende Reform der Grundsteuer, die H&#228;user und den Boden als rechtliche Einheit sieht, zu einer reinen Bodensteuer, um das BGE vor der Immobilien- und Mietpreisproblematik zu sch&#252;tzen.</p>
<p>In diesem Sinne verbleibe ich mit GR&#220;N.GUT.GRUNDEINKOMMEN: menschenw&#252;rdig und bedingungslos.</p>
<p>Ludwig Paul H&#228;u&#223;ner, Universit&#228;t Karlsruhe (TH)<br />
Interfakultatives Institut f&#252;r Entrepreneurship</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-377</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 22:39:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-377</guid>
		<description>Man k&#246;nnte die Wohnkosten anhand des Mietspiegels f&#252;r billige Wohnungen als Bestandteil des Grundeinkommens auszahlen an jeden, abh&#228;ngig von der Haushaltsgr&#246;&#223;e. Dazu m&#252;sste das Einwohnermeldeamt nur wissen, wieviel Personen im Haushalt leben. Wenn das Amt schon so viel wei&#223;, kann es auch gleich das Grundeinkommen differenziert nach typischen Lebenslagen auszahlen: Kind, Jugendlicher, Haushaltsangeh&#246;rige (mindestens 10% weniger Regelsatz wegen Synergieeffekten), Erwerbsunf&#228;hige und Alte 10% mehr. Das w&#228;re ein differenziertes Modell. Das k&#228;me in Frage, wenn man m&#246;glichst sparsam und sachgerecht sein will.
Aber viel billiger w&#252;rde das wohl auch nicht, als wenn man jedem Erwachsenen 750 Euro und Kindern 400 Euro geben w&#252;rde, insofern ist es mir auch egal.
Eine weitere M&#246;glichkeit w&#228;re, das Modell von Boris Palmer zu nehmen und noch zus&#228;tzlich Sozialhilfe zu zahlen f&#252;r verbleibende Bed&#252;rftige.
Das &#252;berlege ich noch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man k&#246;nnte die Wohnkosten anhand des Mietspiegels f&#252;r billige Wohnungen als Bestandteil des Grundeinkommens auszahlen an jeden, abh&#228;ngig von der Haushaltsgr&#246;&#223;e. Dazu m&#252;sste das Einwohnermeldeamt nur wissen, wieviel Personen im Haushalt leben. Wenn das Amt schon so viel wei&#223;, kann es auch gleich das Grundeinkommen differenziert nach typischen Lebenslagen auszahlen: Kind, Jugendlicher, Haushaltsangeh&#246;rige (mindestens 10% weniger Regelsatz wegen Synergieeffekten), Erwerbsunf&#228;hige und Alte 10% mehr. Das w&#228;re ein differenziertes Modell. Das k&#228;me in Frage, wenn man m&#246;glichst sparsam und sachgerecht sein will.<br />
Aber viel billiger w&#252;rde das wohl auch nicht, als wenn man jedem Erwachsenen 750 Euro und Kindern 400 Euro geben w&#252;rde, insofern ist es mir auch egal.<br />
Eine weitere M&#246;glichkeit w&#228;re, das Modell von Boris Palmer zu nehmen und noch zus&#228;tzlich Sozialhilfe zu zahlen f&#252;r verbleibende Bed&#252;rftige.<br />
Das &#252;berlege ich noch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andre</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-373</link>
		<dc:creator>Andre</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 00:37:01 +0000</pubDate>
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		<description>Jemand, dem bis an sein Lebensende ein garantiertes Grundeinkommen  zusteht, sollte eigentlich kein Problem damit haben, Wohneigentum finanziert zu bekommen.

Das ist besser als gierigen Vermietern Geld in den Rachen zu werfen, weil die nat&#252;rlich die Mieten auf das Maximale des m&#246;glichen Wohngelds schrauben w&#252;rden und noch dar&#252;ber hinaus.

Den Menschen Wohneigentum zu erm&#246;glichen hat Vorteile:

Planungssicherheit - der Finanzierungsplan mu&#223; nur einmal genemigt werden und dann stehen die monatlichen Kosten f&#252;r einen langen Zeitraum fest.

Wenn das Grundeinkommen eine Pauschale w&#228;re, w&#252;rde mit sinkendem Abtrag der f&#252;rs Leben zu verf&#252;gung stehende Anteil mit der Zeit gr&#246;&#223;er werden, Stichwort Alter.

Je mehr in Wohneigentum desto weniger Druck im Mietmarkt, das k&#246;nnt die Mieten senken, denn es wird immer welche geben die aus Gr&#252;nden der Flexibilit&#228;t mieten wollen oder m&#252;ssen.

Nur mal so in den Raum geworfen f&#252;rs Brainstorming.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand, dem bis an sein Lebensende ein garantiertes Grundeinkommen  zusteht, sollte eigentlich kein Problem damit haben, Wohneigentum finanziert zu bekommen.</p>
<p>Das ist besser als gierigen Vermietern Geld in den Rachen zu werfen, weil die nat&#252;rlich die Mieten auf das Maximale des m&#246;glichen Wohngelds schrauben w&#252;rden und noch dar&#252;ber hinaus.</p>
<p>Den Menschen Wohneigentum zu erm&#246;glichen hat Vorteile:</p>
<p>Planungssicherheit &#8211; der Finanzierungsplan mu&#223; nur einmal genemigt werden und dann stehen die monatlichen Kosten f&#252;r einen langen Zeitraum fest.</p>
<p>Wenn das Grundeinkommen eine Pauschale w&#228;re, w&#252;rde mit sinkendem Abtrag der f&#252;rs Leben zu verf&#252;gung stehende Anteil mit der Zeit gr&#246;&#223;er werden, Stichwort Alter.</p>
<p>Je mehr in Wohneigentum desto weniger Druck im Mietmarkt, das k&#246;nnt die Mieten senken, denn es wird immer welche geben die aus Gr&#252;nden der Flexibilit&#228;t mieten wollen oder m&#252;ssen.</p>
<p>Nur mal so in den Raum geworfen f&#252;rs Brainstorming.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-372</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 22:44:40 +0000</pubDate>
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		<description>Also nach dem Vorschlag von Till w&#252;rde der Regelsatz f&#252;r Erwachsene 450 Euro betragen und hinzu k&#228;men regionale, bedarfsgepr&#252;fte Wohnkosten. Mit dem Regelsatz bin ich so einverstanden und will das sp&#228;ter nochmal genauer aufdr&#246;seln. Die Frage ist jetzt, welche Art von Bedarfspr&#252;fung wir bei den Wohnkosten machen sollen. Zur Zeit werden die individuellen Miet- und Heizkosten &#252;bernommen, sofern sie innerhalb des Bewilligungsrahmens f&#252;r angemessene Wohnkosten liegen. Der Bewilligungsrahmen richtet sich glaube ich nach kommunalen Mietspiegeln f&#252;r billige Wohnungen. Und es gibt viel juristischen Stress und &#196;rger dabei. Wir sollten die Wohnkosten so pauschalieren, wie das in der urspr&#252;nglichen Fassung der Gr&#252;nen Grundsicherung vorgesehen war, n&#228;mlich soviel Wohnkosten, ach nee, das geht ja gar nicht. Es war vorgesehn, die regionalen Durchschnittswohnkosten der Grundsicherungsempf&#228;nger des Vorjahres zu zahlen. Aber wenn das auch Erwerbst&#228;tige bekommen, haben die ja auch teure Wohnungen.Dann m&#252;sste Thomas zusehen, wie er das mit dem Wohngeld macht, da hab ich keine Ahnung von. Ich habe einmal das Wohngeldgesetz aufgeschlagen, und da standen so viele komplizierte Paragrafen drin, dass ich das sofort wieder zu gemacht habe und nichts mehr damit zu tun haben wollte. Und dann hat das Sozialamt f&#252;r mich das Wohngeld geregelt und hat mir bei meiner Wohnungssuche gesagt, wenn ich in einen Neubau ziehe, Baujahr sowieso, dann krieg ich soundsoviel Mietkostenzuschuss, und wenn ich in eine Wohnung Baujahr von dann bis dann ziehe, kriege ich weniger Geld bewilligt und wenn ich in einen Altbau ziehe, kriege ich ganz wenig bewilligt, und das m&#252;sse ich alles vom Vermieter erst bescheinigen lassen und beim Sozialamt vorbeibringen, bevor ich einen Mietvertrag abschlie&#223;e. Und da bin ich stinksauer geworden, weil ich sowas alles nicht verstehe. Also wenn ich die Alternative habe zwischen einem Neubauapartment und einem alten Forsthaus, und beides dasselbe kostet, dann muss ich das Neubauapartment nehmen. So etwas Komisches m&#252;sste erst aus dem Gesetz entfernt werden, bevor das verwendbar w&#228;re.
Fertigstellen kann ich das Modell jetzt nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also nach dem Vorschlag von Till w&#252;rde der Regelsatz f&#252;r Erwachsene 450 Euro betragen und hinzu k&#228;men regionale, bedarfsgepr&#252;fte Wohnkosten. Mit dem Regelsatz bin ich so einverstanden und will das sp&#228;ter nochmal genauer aufdr&#246;seln. Die Frage ist jetzt, welche Art von Bedarfspr&#252;fung wir bei den Wohnkosten machen sollen. Zur Zeit werden die individuellen Miet- und Heizkosten &#252;bernommen, sofern sie innerhalb des Bewilligungsrahmens f&#252;r angemessene Wohnkosten liegen. Der Bewilligungsrahmen richtet sich glaube ich nach kommunalen Mietspiegeln f&#252;r billige Wohnungen. Und es gibt viel juristischen Stress und &#196;rger dabei. Wir sollten die Wohnkosten so pauschalieren, wie das in der urspr&#252;nglichen Fassung der Gr&#252;nen Grundsicherung vorgesehen war, n&#228;mlich soviel Wohnkosten, ach nee, das geht ja gar nicht. Es war vorgesehn, die regionalen Durchschnittswohnkosten der Grundsicherungsempf&#228;nger des Vorjahres zu zahlen. Aber wenn das auch Erwerbst&#228;tige bekommen, haben die ja auch teure Wohnungen.Dann m&#252;sste Thomas zusehen, wie er das mit dem Wohngeld macht, da hab ich keine Ahnung von. Ich habe einmal das Wohngeldgesetz aufgeschlagen, und da standen so viele komplizierte Paragrafen drin, dass ich das sofort wieder zu gemacht habe und nichts mehr damit zu tun haben wollte. Und dann hat das Sozialamt f&#252;r mich das Wohngeld geregelt und hat mir bei meiner Wohnungssuche gesagt, wenn ich in einen Neubau ziehe, Baujahr sowieso, dann krieg ich soundsoviel Mietkostenzuschuss, und wenn ich in eine Wohnung Baujahr von dann bis dann ziehe, kriege ich weniger Geld bewilligt und wenn ich in einen Altbau ziehe, kriege ich ganz wenig bewilligt, und das m&#252;sse ich alles vom Vermieter erst bescheinigen lassen und beim Sozialamt vorbeibringen, bevor ich einen Mietvertrag abschlie&#223;e. Und da bin ich stinksauer geworden, weil ich sowas alles nicht verstehe. Also wenn ich die Alternative habe zwischen einem Neubauapartment und einem alten Forsthaus, und beides dasselbe kostet, dann muss ich das Neubauapartment nehmen. So etwas Komisches m&#252;sste erst aus dem Gesetz entfernt werden, bevor das verwendbar w&#228;re.<br />
Fertigstellen kann ich das Modell jetzt nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-371</link>
		<dc:creator>Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 19:58:48 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, ich glaube, ich habe das schon verstanden: nehmen wir mal die von Dir genannten Zahlen:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Fall 1: Ost, Paar, pro Person vermutlich um die 150 Euro Warmmiete (rate ich mal)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fall 2: West, Paar, pro Person um die 200 Euro Warmmiete&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fall 3: Ost, Single, um die 250 Euro Warmmiete&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fall 4: West, Single, um die 300 Euro Warmmiete&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Und das sind jeweils Durchschnittsangaben, d.h. die tats&#228;chlichen Mieten schwanken nochmal (kann ich mir mit Blick auf den eher teuren Freiburger Wohnungsmarkt gut vorstellen). 800 Euro Grundeinkommen inkl. &quot;Krankenpauschale&quot;, bleiben 650 Euro verf&#252;gbares Grundeinkommen. F&#252;r den Fall 1 und 2 kommt dann eine tats&#228;chlich verf&#252;rbare Summe von 500 bzw. 450 Euro raus, liegt also deutlich &#252;ber den 345 Hartz-Euro. Anders bei Fall 3 und 4, da ist es im schlechtesten Fall (West/Single) identisch mit Hartz IV (nur ohne Arbeitszwang und Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung). 

Ich w&#252;rde -- und das meinte ich mit meinem obigen Kommentar -- nun vorschlagen, in Boris&#039; Modell das Grundeinkommen auf 600 Euro inkl. &quot;Krankenpauschale&quot; zu setzen und daf&#252;r zus&#228;tzlich ein regional differenziertes, bedarfsorientiertes Wohngeld zu zahlen. Das wird insgesamt ein kleines bi&#223;chen teurer als bei Boris, ist daf&#252;r aber auch f&#252;r Alleinstehende im Westen eine echte finanzielle Verbesserung gegen&#252;ber dem sogenannten Existenzminimum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, ich glaube, ich habe das schon verstanden: nehmen wir mal die von Dir genannten Zahlen:</p>
<ul>
<li>Fall 1: Ost, Paar, pro Person vermutlich um die 150 Euro Warmmiete (rate ich mal)</li>
<li>Fall 2: West, Paar, pro Person um die 200 Euro Warmmiete</li>
<li>Fall 3: Ost, Single, um die 250 Euro Warmmiete</li>
<li>Fall 4: West, Single, um die 300 Euro Warmmiete</li>
</ul>
<p>Und das sind jeweils Durchschnittsangaben, d.h. die tats&#228;chlichen Mieten schwanken nochmal (kann ich mir mit Blick auf den eher teuren Freiburger Wohnungsmarkt gut vorstellen). 800 Euro Grundeinkommen inkl. &#8220;Krankenpauschale&#8221;, bleiben 650 Euro verf&#252;gbares Grundeinkommen. F&#252;r den Fall 1 und 2 kommt dann eine tats&#228;chlich verf&#252;rbare Summe von 500 bzw. 450 Euro raus, liegt also deutlich &#252;ber den 345 Hartz-Euro. Anders bei Fall 3 und 4, da ist es im schlechtesten Fall (West/Single) identisch mit Hartz IV (nur ohne Arbeitszwang und Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung). </p>
<p>Ich w&#252;rde &#8212; und das meinte ich mit meinem obigen Kommentar &#8212; nun vorschlagen, in Boris&#8217; Modell das Grundeinkommen auf 600 Euro inkl. &#8220;Krankenpauschale&#8221; zu setzen und daf&#252;r zus&#228;tzlich ein regional differenziertes, bedarfsorientiertes Wohngeld zu zahlen. Das wird insgesamt ein kleines bi&#223;chen teurer als bei Boris, ist daf&#252;r aber auch f&#252;r Alleinstehende im Westen eine echte finanzielle Verbesserung gegen&#252;ber dem sogenannten Existenzminimum.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-369</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 17:04:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-369</guid>
		<description>Ja Till, wir m&#252;ssen uns &#252;berlegen, ob wir die Miete nicht regionalisieren und sogar nach Haushaltsgr&#246;&#223;e abgestimmt zahlen sollten, was nat&#252;rlich absolut frustrierend ist und ich das nur &#228;u&#223;erst ungern vorschlage. Und das hab ich auch noch nicht zuende gedacht sondern knacke da schon seit langem dran herum. Es geht nicht nur um Einsparungen, sondern ich w&#252;nsche mir das soziokulturelle Existenzminimum sorgf&#228;ltig zu berechnen, das auch nicht zu hoch sein soll, sondern ich folge dabei dem Ideal, dass Leben und Gesundheit, auch psychosoziale Gesundheit ohne Not ein Rechtsanspruch sein soll, also ich meine die Ausgaben, die dazu erforderlich sind, und dass man aber f&#252;r etwas, was dar&#252;ber hinausgeht, arbeiten gehen muss. Und das ist aber wegen der unterschiedlichen Auswirkungen der Mietkosten je nach Region und Haushaltsgr&#246;&#223;e nicht m&#246;glich. Da kriegen zwei Leute dasselbe Grundeinkommen und es ist anhand der Daten vorhersagbar, dass der eine davon Not leidet und der andere in Urlaub f&#228;hrt, au&#223;er wenn man sagen w&#252;rde, das ist Selbstverantwortung, ob einer alleinstehend ist oder in einer teureren Region wohnt, aber da w&#252;rden dann die sozial Schw&#228;cheren auf jeden Fall bei auf der Stecke bleiben, was ein unmenschliches Ausma&#223; annehmen w&#252;rde.
Ich hab hier eine Tabelle von 2005. Danach zahlt ein Regelsatzempf&#228;nger in Westdeutschland eine durchschnittliche Warmmiete von 312 Euro und in Ostdeutschland 235 Euro. Das ist jetzt nur ein Beispiel f&#252;r regionale Unterschiede, was ich gerade zur Hand habe. Ein alleinstehender Regelsatzempf&#228;nger in Westdeutschland zahlt 312 Euro und ein Paar 413 Euro, also pro Person 206 Euro.
Till, Du hattest irgendwas mit der Miete nicht verstanden. Das Modell von Boris Palmer w&#252;rde bedeuten, dass wenn die Leute das derzeit geltende Existenzminimum von 345 Regelsatz halten wollen, dass dann die H&#228;lfte der Alleinstehenden in eine billigere Wohnung umziehen muss von unter 300 Euro, also die, die da nicht eh schon wohnen.  Das ist die schlechtere H&#228;lfte des Studentenwohnungsmarktes und die wird dann &#252;berf&#252;llt und reicht vielleicht zahlenm&#228;&#223;ig nicht f&#252;r die Interessenten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja Till, wir m&#252;ssen uns &#252;berlegen, ob wir die Miete nicht regionalisieren und sogar nach Haushaltsgr&#246;&#223;e abgestimmt zahlen sollten, was nat&#252;rlich absolut frustrierend ist und ich das nur &#228;u&#223;erst ungern vorschlage. Und das hab ich auch noch nicht zuende gedacht sondern knacke da schon seit langem dran herum. Es geht nicht nur um Einsparungen, sondern ich w&#252;nsche mir das soziokulturelle Existenzminimum sorgf&#228;ltig zu berechnen, das auch nicht zu hoch sein soll, sondern ich folge dabei dem Ideal, dass Leben und Gesundheit, auch psychosoziale Gesundheit ohne Not ein Rechtsanspruch sein soll, also ich meine die Ausgaben, die dazu erforderlich sind, und dass man aber f&#252;r etwas, was dar&#252;ber hinausgeht, arbeiten gehen muss. Und das ist aber wegen der unterschiedlichen Auswirkungen der Mietkosten je nach Region und Haushaltsgr&#246;&#223;e nicht m&#246;glich. Da kriegen zwei Leute dasselbe Grundeinkommen und es ist anhand der Daten vorhersagbar, dass der eine davon Not leidet und der andere in Urlaub f&#228;hrt, au&#223;er wenn man sagen w&#252;rde, das ist Selbstverantwortung, ob einer alleinstehend ist oder in einer teureren Region wohnt, aber da w&#252;rden dann die sozial Schw&#228;cheren auf jeden Fall bei auf der Stecke bleiben, was ein unmenschliches Ausma&#223; annehmen w&#252;rde.<br />
Ich hab hier eine Tabelle von 2005. Danach zahlt ein Regelsatzempf&#228;nger in Westdeutschland eine durchschnittliche Warmmiete von 312 Euro und in Ostdeutschland 235 Euro. Das ist jetzt nur ein Beispiel f&#252;r regionale Unterschiede, was ich gerade zur Hand habe. Ein alleinstehender Regelsatzempf&#228;nger in Westdeutschland zahlt 312 Euro und ein Paar 413 Euro, also pro Person 206 Euro.<br />
Till, Du hattest irgendwas mit der Miete nicht verstanden. Das Modell von Boris Palmer w&#252;rde bedeuten, dass wenn die Leute das derzeit geltende Existenzminimum von 345 Regelsatz halten wollen, dass dann die H&#228;lfte der Alleinstehenden in eine billigere Wohnung umziehen muss von unter 300 Euro, also die, die da nicht eh schon wohnen.  Das ist die schlechtere H&#228;lfte des Studentenwohnungsmarktes und die wird dann &#252;berf&#252;llt und reicht vielleicht zahlenm&#228;&#223;ig nicht f&#252;r die Interessenten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-367</link>
		<dc:creator>Till Westermayer (KV Breisgau-Hochschwarzwald)</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 09:11:40 +0000</pubDate>
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		<description>Boris Text ist ja ein Nachdruck eines taz-Kommentars, der bereits vor der MWSt-Erh&#246;hung erschienen ist. Insofern m&#252;sste dann, um die selbe Summe zu bekommen, heute wohl statt 32 % ein Wert von 35 % da stehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Boris Text ist ja ein Nachdruck eines taz-Kommentars, der bereits vor der MWSt-Erh&#246;hung erschienen ist. Insofern m&#252;sste dann, um die selbe Summe zu bekommen, heute wohl statt 32 % ein Wert von 35 % da stehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Hagel (KV Reutlingen)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-366</link>
		<dc:creator>Michael Hagel (KV Reutlingen)</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 09:02:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/03/19/eine-frage-der-werte/#comment-366</guid>
		<description>Mir ist an Boris´ Text ein anderes Detail aufgefallen: er will die MWSt. von 16% auf 32% erh&#246;hen und dadurch 190 Mrd. gewinnen. Nun liegt die MWSt. aber bereits seit Januar bei 19%, und die dadurch erzielten Einnahmen sind bereits verplant. Geht man vereinfachend davon aus, das f&#252;r jeden weiteren MWSt.-Punkt die gleiche Summe aufkommt, dann ergibt sich ein zus&#228;tzliches Loch von ca 45 Mrd. Euro. Was habe ich &#252;bersehen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist an Boris´ Text ein anderes Detail aufgefallen: er will die MWSt. von 16% auf 32% erh&#246;hen und dadurch 190 Mrd. gewinnen. Nun liegt die MWSt. aber bereits seit Januar bei 19%, und die dadurch erzielten Einnahmen sind bereits verplant. Geht man vereinfachend davon aus, das f&#252;r jeden weiteren MWSt.-Punkt die gleiche Summe aufkommt, dann ergibt sich ein zus&#228;tzliches Loch von ca 45 Mrd. Euro. Was habe ich &#252;bersehen?</p>
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