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	<title>Kommentare zu: Gesunde Skepsis oder: Realistische Erwartungen an ein gr&#252;nes Grundeinkommen</title>
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	<description>Ein Diskussionsblog der Grünen Baden-Württemberg</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Feb 2009 04:33:23 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Grüne Grundsicherungsdebatte &#187; Blog &#187; Politik oder Utopie des Grundeinkommens?</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-376</link>
		<dc:creator>Grüne Grundsicherungsdebatte &#187; Blog &#187; Politik oder Utopie des Grundeinkommens?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 22:11:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von Erwerbst&#228;tigkeit weitgehend entkoppelten Zahlung an alle zu bewegen. Modelle wie die &#8220;Gr&#252;ne Grundsicherung&#8221; von Thomas Poreski sehen sich explizit in dieser Debattenlage: es geht darum, die Nahziele eines [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] von Erwerbst&#228;tigkeit weitgehend entkoppelten Zahlung an alle zu bewegen. Modelle wie die &#8220;Gr&#252;ne Grundsicherung&#8221; von Thomas Poreski sehen sich explizit in dieser Debattenlage: es geht darum, die Nahziele eines [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-231</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2007 17:17:40 +0000</pubDate>
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		<description>Thomas, ich m&#246;chte Dich und alle anderen nochmal warnen vor dem Althaus-Modell. Die 600 Euro entsprechen nach meiner Berechnung dem Existenzminimum zum materiellen und b&#252;rokratischen &#220;berleben und sind so artgerecht, wie wenn man ein Huhn in einen K&#228;fig sperrt von der Gr&#246;&#223;e von einem Blatt Papier. Der psychosoziale Mindestbedarf an sozialer Teilhabe bleibt au&#223;en vor sowie ein Spielraum zum Ausgleich normaler Alltagsdesaster, was extremen Stress erzeugen kann. Und aus meiner Sicht kann das nur &#252;ber Jahre hinweg zu psychosozialer Krankheit f&#252;hren und kann nicht als existenzsichernd bezeichnet werden. Und es ist f&#252;r Erwerbsunf&#228;hige und Alte ohne Rentenanspr&#252;che und unfreiwillig Arbeitslose in dem Modell kein Mehrbedarf vorgesehn. Es soll wie in der Sozialhilfe individuelle Mehrbedarfe nach der Besonderheit des Einzelfalles auf Antrag geben, aber das darf man sich nicht so vorstellen, dass man da seinen psychosozialen Bedarf beantragen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas, ich m&#246;chte Dich und alle anderen nochmal warnen vor dem Althaus-Modell. Die 600 Euro entsprechen nach meiner Berechnung dem Existenzminimum zum materiellen und b&#252;rokratischen &#220;berleben und sind so artgerecht, wie wenn man ein Huhn in einen K&#228;fig sperrt von der Gr&#246;&#223;e von einem Blatt Papier. Der psychosoziale Mindestbedarf an sozialer Teilhabe bleibt au&#223;en vor sowie ein Spielraum zum Ausgleich normaler Alltagsdesaster, was extremen Stress erzeugen kann. Und aus meiner Sicht kann das nur &#252;ber Jahre hinweg zu psychosozialer Krankheit f&#252;hren und kann nicht als existenzsichernd bezeichnet werden. Und es ist f&#252;r Erwerbsunf&#228;hige und Alte ohne Rentenanspr&#252;che und unfreiwillig Arbeitslose in dem Modell kein Mehrbedarf vorgesehn. Es soll wie in der Sozialhilfe individuelle Mehrbedarfe nach der Besonderheit des Einzelfalles auf Antrag geben, aber das darf man sich nicht so vorstellen, dass man da seinen psychosozialen Bedarf beantragen kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Poreski</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-220</link>
		<dc:creator>Thomas Poreski</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 17:32:47 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Gretel,

wie immer in dem Versuch, mich kurz zu fassen:

- Auch wenn es nicht mein Job ist: Der Althaus-Vorschlag ist in mancher Hinsicht kritikw&#252;rdig und sicher nicht gr&#252;n, was die Verteilungswirkung angeht. Eines stimmt aber nicht: Dass dort die 600 Euro abschlie&#223;end (&quot;basta&quot;) sind. Auch bei Althaus gibt es Zusatzbedarfe, auch f&#252;rs Wohnen ist das nicht ausgeschlossen.

- &quot;Alleinstehend und erwerbslos und erwerbsunf&#228;hig und bed&#252;rftig&quot; wird in der Regel sicher bei den 800 Euro landen, die Du anforderst - da sehe ich keinen Widerspruch zu unserem Vorschlag.

- Wenn es KEINERLEI Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung gibt (wie gesagt, ein &quot;Arbeitszwang&quot; wird von uns als &quot;Leitplanke&quot; abgelehnt), dann kannst Du das BGE gleich bei 730 Euro pro Person ansetzen. Das wird, wie Du aber richtig gesagt hast, dann nicht mehr finanzierbar. Uns geht es darum, eine Br&#252;cke zu bauen - weil ein voll existenzsicherndes BGE noch nicht finanzierbar ist, weil aber ein Einstieg in eine solches schon eine dramatische Verbesserung der aktuellen sozialen und &#246;konomischen Situation verspricht. Ver&#228;nderung beginnt damit, JETZT anzufangen und nicht (was auch v&#246;llig illusorisch w&#228;re) auf gr&#246;&#223;ere Katastrophen zu warten, um dann leichter durchzudringen. 

- Zum JETZT: Die relativ niedrige UNGEPR&#220;FTE Sockelleistung (500 Euro) soll auch dazu anregen, Besch&#228;ftigungs- und Arbeitsmarktintegration einzufordern. Hier geht es um ein Gleichgewicht: Einerseits sollen benachteiligte Menschen gest&#228;rkt werden, um nicht erpressbar sein, sondern ihre Chancen einzufordern (auch durch &#246;ffentlich gef&#246;rderte Besch&#228;ftigung oder indem sie sich mit dem unverlierbaren Sockel im Hintergrund selbst&#228;ndig machen). Andererseits sollen sie auch ein Interesse haben, m&#246;glichst selbstbestimmt (!) ihren Lebensunterhalt m&#246;glichst selbst (!) zu erwirtschaften - zum Beispiel durch eine relativ geringe Anrechnung von zus&#228;tzlichem Verdienst. Das mag allen, die das Ende der Erwerbsgesellschaft (und nicht ihre dramatische, zu gestaltende Ver&#228;nderung) zur Pr&#228;misse machen, zu &quot;diesseitig&quot; sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gretel,</p>
<p>wie immer in dem Versuch, mich kurz zu fassen:</p>
<p>- Auch wenn es nicht mein Job ist: Der Althaus-Vorschlag ist in mancher Hinsicht kritikw&#252;rdig und sicher nicht gr&#252;n, was die Verteilungswirkung angeht. Eines stimmt aber nicht: Dass dort die 600 Euro abschlie&#223;end (&#8220;basta&#8221;) sind. Auch bei Althaus gibt es Zusatzbedarfe, auch f&#252;rs Wohnen ist das nicht ausgeschlossen.</p>
<p>- &#8220;Alleinstehend und erwerbslos und erwerbsunf&#228;hig und bed&#252;rftig&#8221; wird in der Regel sicher bei den 800 Euro landen, die Du anforderst &#8211; da sehe ich keinen Widerspruch zu unserem Vorschlag.</p>
<p>- Wenn es KEINERLEI Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung gibt (wie gesagt, ein &#8220;Arbeitszwang&#8221; wird von uns als &#8220;Leitplanke&#8221; abgelehnt), dann kannst Du das BGE gleich bei 730 Euro pro Person ansetzen. Das wird, wie Du aber richtig gesagt hast, dann nicht mehr finanzierbar. Uns geht es darum, eine Br&#252;cke zu bauen &#8211; weil ein voll existenzsicherndes BGE noch nicht finanzierbar ist, weil aber ein Einstieg in eine solches schon eine dramatische Verbesserung der aktuellen sozialen und &#246;konomischen Situation verspricht. Ver&#228;nderung beginnt damit, JETZT anzufangen und nicht (was auch v&#246;llig illusorisch w&#228;re) auf gr&#246;&#223;ere Katastrophen zu warten, um dann leichter durchzudringen. </p>
<p>- Zum JETZT: Die relativ niedrige UNGEPR&#220;FTE Sockelleistung (500 Euro) soll auch dazu anregen, Besch&#228;ftigungs- und Arbeitsmarktintegration einzufordern. Hier geht es um ein Gleichgewicht: Einerseits sollen benachteiligte Menschen gest&#228;rkt werden, um nicht erpressbar sein, sondern ihre Chancen einzufordern (auch durch &#246;ffentlich gef&#246;rderte Besch&#228;ftigung oder indem sie sich mit dem unverlierbaren Sockel im Hintergrund selbst&#228;ndig machen). Andererseits sollen sie auch ein Interesse haben, m&#246;glichst selbstbestimmt (!) ihren Lebensunterhalt m&#246;glichst selbst (!) zu erwirtschaften &#8211; zum Beispiel durch eine relativ geringe Anrechnung von zus&#228;tzlichem Verdienst. Das mag allen, die das Ende der Erwerbsgesellschaft (und nicht ihre dramatische, zu gestaltende Ver&#228;nderung) zur Pr&#228;misse machen, zu &#8220;diesseitig&#8221; sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-217</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 23:17:04 +0000</pubDate>
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		<description>Thomas, ich bin mir sicher, dass Du hier zweimal geschrieben hast, dass mittellose erwerbsf&#228;hige Alleinstehende 500 Euro plus ein Rechtsanspruch auf &#246;ffentlich gef&#246;rderte Besch&#228;ftigung bekommen sollen. Deswegen war ich nicht geschockt, sondern weil das mit dem Rechtsanspruch nicht richtig bei mir angekommen ist und ich nicht so schnell gesehn habe, wie das realisierbar sein soll. Aber das ist ganz einfach realisierbar, n&#228;mlich indem man sich dem Arbeitsmarkt zur Verf&#252;gung stellt wie heute auch. Das w&#252;rde dann f&#252;r die Leute bedeuten, dass sie zuhause bleiben m&#252;ssten, um jederzeit Post von der Arbeitsagentur empfangen zu k&#246;nnen und einmal im Jahr Urlaub auf Antrag.
Dann w&#252;rden sie auch Wohngeld erhalten, sonst nicht.
Sonst, wenn man die mildere Variante w&#228;hlt, wie die anderen das hier verstanden haben, dann kann jeder ein existenzsicherndes GE in Anspruch nehmen, der sich mittellos macht, und dann w&#252;rden das keine Einzelf&#228;lle bleiben, sondern viele, was den von Dir berechneten Finanzrahmen eventuell sprengen w&#252;rde. 
Ich will das nicht entscheiden, sondern wollte erstmal nur die Folgen nennen, die ich sehe.
Mir ist am Wichtigsten, dass so schnell wie m&#246;glich wieder soziale Sicherheit hergestellt wird, die zur Zeit nicht mehr gegeben ist. Damit meine ich nicht die Lebensstandardversicherung sondern die Grundversorgung. Die w&#228;re gegeben, wenn erwerbsf&#228;hige Bed&#252;rftige mindestens 730 bekommen w&#252;rden, das w&#228;re der vom Parit&#228;tischen Wohlfahrtsverband ermittelte Regelsatz von 430 Euro plus durchschnittliche Warmmiete der alleinstehenden Armen von 300 Euro. Und f&#252;r alleinstehende erwerbsunf&#228;hige Bed&#252;rftige sollten das mindestens 800 Euro sein, Bernd meint 850. Ich hab mit Bernd jetzt nochmal genau ausgerechnet, was die traditionelle Gr&#252;ne Grundsicherung f&#252;r eine alleinstehende bed&#252;rftige Person ergeben w&#252;rde. Der Regelsatz von damals 800 Mark w&#228;re heute 463 Euro. Dazu die regionale Wohnkostenpauschale w&#228;re durchschnittlich 300 Euro, zusammen 763 Euro. Und f&#252;r Erwerbsunf&#228;hige gab es einen Mehrbedarf zum Regelsatz von 10%, das w&#228;ren insgesamt 809 Euro plus Krankenversicherung. Ich finde, dass diese Zahlen sehr sorgf&#228;ltig ermittelt waren und man da nicht viel von abweichen sollte.
Ich bin nat&#252;rlich f&#252;r ein richtiges existenzsicherndes BGE, aber es sieht alles danach aus, dass wir das im Moment noch nicht finanziert bekommen. Und die Gefahr ist sehr gro&#223;, dass wir ein BGE bekommen, bei dem die soziale Sicherheit auf der Strecke bleibt, wie beim Althaus-Modell, wo behauptet wird, dass 600 Euro netto das soziokulturelle Existenzminimum sei, was eine L&#252;ge ist. Das m&#252;ssen wir verhindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas, ich bin mir sicher, dass Du hier zweimal geschrieben hast, dass mittellose erwerbsf&#228;hige Alleinstehende 500 Euro plus ein Rechtsanspruch auf &#246;ffentlich gef&#246;rderte Besch&#228;ftigung bekommen sollen. Deswegen war ich nicht geschockt, sondern weil das mit dem Rechtsanspruch nicht richtig bei mir angekommen ist und ich nicht so schnell gesehn habe, wie das realisierbar sein soll. Aber das ist ganz einfach realisierbar, n&#228;mlich indem man sich dem Arbeitsmarkt zur Verf&#252;gung stellt wie heute auch. Das w&#252;rde dann f&#252;r die Leute bedeuten, dass sie zuhause bleiben m&#252;ssten, um jederzeit Post von der Arbeitsagentur empfangen zu k&#246;nnen und einmal im Jahr Urlaub auf Antrag.<br />
Dann w&#252;rden sie auch Wohngeld erhalten, sonst nicht.<br />
Sonst, wenn man die mildere Variante w&#228;hlt, wie die anderen das hier verstanden haben, dann kann jeder ein existenzsicherndes GE in Anspruch nehmen, der sich mittellos macht, und dann w&#252;rden das keine Einzelf&#228;lle bleiben, sondern viele, was den von Dir berechneten Finanzrahmen eventuell sprengen w&#252;rde.<br />
Ich will das nicht entscheiden, sondern wollte erstmal nur die Folgen nennen, die ich sehe.<br />
Mir ist am Wichtigsten, dass so schnell wie m&#246;glich wieder soziale Sicherheit hergestellt wird, die zur Zeit nicht mehr gegeben ist. Damit meine ich nicht die Lebensstandardversicherung sondern die Grundversorgung. Die w&#228;re gegeben, wenn erwerbsf&#228;hige Bed&#252;rftige mindestens 730 bekommen w&#252;rden, das w&#228;re der vom Parit&#228;tischen Wohlfahrtsverband ermittelte Regelsatz von 430 Euro plus durchschnittliche Warmmiete der alleinstehenden Armen von 300 Euro. Und f&#252;r alleinstehende erwerbsunf&#228;hige Bed&#252;rftige sollten das mindestens 800 Euro sein, Bernd meint 850. Ich hab mit Bernd jetzt nochmal genau ausgerechnet, was die traditionelle Gr&#252;ne Grundsicherung f&#252;r eine alleinstehende bed&#252;rftige Person ergeben w&#252;rde. Der Regelsatz von damals 800 Mark w&#228;re heute 463 Euro. Dazu die regionale Wohnkostenpauschale w&#228;re durchschnittlich 300 Euro, zusammen 763 Euro. Und f&#252;r Erwerbsunf&#228;hige gab es einen Mehrbedarf zum Regelsatz von 10%, das w&#228;ren insgesamt 809 Euro plus Krankenversicherung. Ich finde, dass diese Zahlen sehr sorgf&#228;ltig ermittelt waren und man da nicht viel von abweichen sollte.<br />
Ich bin nat&#252;rlich f&#252;r ein richtiges existenzsicherndes BGE, aber es sieht alles danach aus, dass wir das im Moment noch nicht finanziert bekommen. Und die Gefahr ist sehr gro&#223;, dass wir ein BGE bekommen, bei dem die soziale Sicherheit auf der Strecke bleibt, wie beim Althaus-Modell, wo behauptet wird, dass 600 Euro netto das soziokulturelle Existenzminimum sei, was eine L&#252;ge ist. Das m&#252;ssen wir verhindern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BerndK. (KV Osnabrück-Stadt)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-193</link>
		<dc:creator>BerndK. (KV Osnabrück-Stadt)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 19:29:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Thomas,
da schrieben wir wohl grad gleichzeitig.
Kein Arbeitszwang beruhig mich. Beruhigt w&#228;re ich, schriebst du, die Finanzen sind das einzige Kriterium.

lg-
b</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas,<br />
da schrieben wir wohl grad gleichzeitig.<br />
Kein Arbeitszwang beruhig mich. Beruhigt w&#228;re ich, schriebst du, die Finanzen sind das einzige Kriterium.</p>
<p>lg-<br />
b</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BerndK. (KV Osnabrück-Stadt)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-192</link>
		<dc:creator>BerndK. (KV Osnabrück-Stadt)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 19:22:45 +0000</pubDate>
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		<description>Korrektur: im vorletzten Absatz mu&#223; es nat&#252;rlich hei&#223;en: ...bestimmte andere Optionen .. zB. 730,- (davon 310,- bedarfsgepr&#252;ft) ‘netto’...
Sorry -
b</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Korrektur: im vorletzten Absatz mu&#223; es nat&#252;rlich hei&#223;en: &#8230;bestimmte andere Optionen .. zB. 730,- (davon 310,- bedarfsgepr&#252;ft) ‘netto’&#8230;<br />
Sorry -<br />
b</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Poreski</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-191</link>
		<dc:creator>Thomas Poreski</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 19:21:47 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Bernd,

einen interessanten Gedanken greife ich gerne auf: &quot;650, davon 230 bedarfsgepr&#252;ft&quot;. Bei mir sind es 730, davon 500 unverlierbar, d.h. NICHT bedarfsgepr&#252;ft, bei ALLEINSTEHENDEN. Der unverlierbare Sockel steigt f&#252;r jede erwachsene Person um 500, f&#252;r jede minderj&#228;hrige Person um 400. Der Vorteil daran ist, das habe ich schon ausgef&#252;hrt, dass ein Mehrbedarf bei Mehrpersonenhaushalten nur selten - bei Behinderungen etc. - auftreten wird.
Wenn ich dagegen mit Deinem Faktor 420 operiere, habe ich wieder viel mehr Personen mit Erg&#228;nzungsbedarf und Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung.
Ich will f&#252;r die Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung keinen Arbeitszwang, falls Dich das erleichtert. Allerdings sind bei einer Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung wieder der gesamte Haushalt und die gesamten Lebensumst&#228;nde relevant. Das ist relativ unproblematisch, so lange es um klare modulare Zusatzbedarfe - Behinderung, Krankheit etc. - handelt, die entsprechend gew&#228;hrt werden k&#246;nnen. Andernfalls ist allerdings wieder die volle Offenlegung der Lebensumst&#228;nde, Einkommensverh&#228;ltnisse und Verm&#246;gen aller Haushaltsangeh&#246;rigen gefragt. Wir sagen, das ist vertretbar, weil dies nicht sehr h&#228;ufig sein wird und weil das Modell so bezahlbar und &#246;konomisch rational bleibt - okay, da werde ich bei Euch m&#246;glicherweise wieder in ein Fettn&#228;pfchen treten, aber dazu stehe ich. Vielleicht jedoch wird das durch die weiteren Klarstellungen (kein Zwang, aber Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung mit Verm&#246;gensoffenlegung) &#252;berkompensiert. Ich habe die Hoffung, dass wir uns trotz unserer verschiedenen Herangehensweisen verst&#228;ndigen, weil wir hinreichend gro&#223;e Schnittmengen haben.

Herzlichen Gru&#223;

Thomas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Bernd,</p>
<p>einen interessanten Gedanken greife ich gerne auf: &#8220;650, davon 230 bedarfsgepr&#252;ft&#8221;. Bei mir sind es 730, davon 500 unverlierbar, d.h. NICHT bedarfsgepr&#252;ft, bei ALLEINSTEHENDEN. Der unverlierbare Sockel steigt f&#252;r jede erwachsene Person um 500, f&#252;r jede minderj&#228;hrige Person um 400. Der Vorteil daran ist, das habe ich schon ausgef&#252;hrt, dass ein Mehrbedarf bei Mehrpersonenhaushalten nur selten &#8211; bei Behinderungen etc. &#8211; auftreten wird.<br />
Wenn ich dagegen mit Deinem Faktor 420 operiere, habe ich wieder viel mehr Personen mit Erg&#228;nzungsbedarf und Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung.<br />
Ich will f&#252;r die Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung keinen Arbeitszwang, falls Dich das erleichtert. Allerdings sind bei einer Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung wieder der gesamte Haushalt und die gesamten Lebensumst&#228;nde relevant. Das ist relativ unproblematisch, so lange es um klare modulare Zusatzbedarfe &#8211; Behinderung, Krankheit etc. &#8211; handelt, die entsprechend gew&#228;hrt werden k&#246;nnen. Andernfalls ist allerdings wieder die volle Offenlegung der Lebensumst&#228;nde, Einkommensverh&#228;ltnisse und Verm&#246;gen aller Haushaltsangeh&#246;rigen gefragt. Wir sagen, das ist vertretbar, weil dies nicht sehr h&#228;ufig sein wird und weil das Modell so bezahlbar und &#246;konomisch rational bleibt &#8211; okay, da werde ich bei Euch m&#246;glicherweise wieder in ein Fettn&#228;pfchen treten, aber dazu stehe ich. Vielleicht jedoch wird das durch die weiteren Klarstellungen (kein Zwang, aber Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung mit Verm&#246;gensoffenlegung) &#252;berkompensiert. Ich habe die Hoffung, dass wir uns trotz unserer verschiedenen Herangehensweisen verst&#228;ndigen, weil wir hinreichend gro&#223;e Schnittmengen haben.</p>
<p>Herzlichen Gru&#223;</p>
<p>Thomas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BerndK. (KV Osnabrück-Stadt)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-190</link>
		<dc:creator>BerndK. (KV Osnabrück-Stadt)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 18:48:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-190</guid>
		<description>Hallo ihr,

Wenn nach dem Konzept jedeR unentziehbar 500,- Sockel und dar&#252;ber hinaus jeder Verm&#246;genslose 300,- WohnG erhielte, w&#228;ren wir wirklich einen Schritt weiter (bzw. ich w&#228;re einen weiter, weil ich das zZt. nicht so verstehe).
Aber davon ausgehend, da&#223; jedeR Verm&#246;genslose einen Anspruch auf zus&#228;tzliches umf&#228;ngliches Wohngeld, also insgesamt 800,- zzgl. K/Pf-V bek&#228;me (@ Thomas: Bitte um Best&#228;tigung, evtl. Seitenangabe), w&#228;re ich, bei nur noch einer geringf&#252;gigen Korrektur, einverstanden: Eine Grundrente von min. Netto&#228;quivalent*zZt.0,6 f&#252;r Alte und Erwerbsunf&#228;hige.
Thomas&#039; letzte Antwort find ich jedoch widerspr&#252;chlich. Zun&#228;chst soll ein (wie bisher) ausschlie&#223;lich von Einkommen/Verm&#246;gen und Mietvertrag abh&#228;ngiges Wohngeld gew&#228;hrt werden, dieses sogar ausgehend von einem um 80,- erh&#246;hten Sockel (Regelsatz), was die Eink&#252;nfte entsprechend steigen lie&#223;e (im Schnitt 730,- zzgl. K/Pf-V).

Er schreibt, es w&#252;rde niemand schlechter gestellt, dann aber eben auch, der Anspruch jener nicht in Wohngemeinschaft lebenden, nicht verm&#246;genden, nicht k&#246;rperlich, seelisch oder geistig als krank beschiedenen und nicht (mehr) arbeitswilligen Menschen liege bei nur 500,-. Tats&#228;chlich sind solche Menschen bis heute anspruchslos, und also l&#228;ge da eine deutliche Verbesserung. 
(Monet&#228;r sind diese Menschen bisher die am schlechtesten gestellten; absolut kein Anspruch. Nun forder(t)e ich, zuerst die Leistungen an GruSi-Rentner/Erwerbsunf&#228;hige anzuheben. Dies hat seinen Grund in der &#039;Form&#039; ihrer monet&#228;ren Situation; mittellosen Rentnern/EUe ist es schlicht unm&#246;glich, auf ihre Situation Einfluss zu nehmen. W&#228;hrend man Arbeitsverweigerern daf&#252;r unter gewissen Bedingungen eine Eigenverantwortung zusprechen darf, k&#246;nnen sich Erwerbsunf&#228;hige nicht aus ihrer Abh&#228;ngigkeit befreien.)

Weiter zu den Arbeitsverweigerern: Wenn das doch nur ganz wenige sind, warum dann denen nicht ausreichend Geld geben? Ich behaupte, da&#223; liegt begr&#252;ndet in der Ansicht, diese Menschen seien schuld, da&#223; Geld und Gut knapp sind. Tats&#228;chlich w&#252;rden wohl mit steigendem arbeitszwanglosen Einkommen mehr Menschen das Arbeiten einstellen. Aber; dies ist ein, zumindest von den Grundeinkommensbef&#252;rwortern, erw&#252;nschter Effekt. Die Wirtschaft soll demokratisiert werden. Es soll Mitbestimmung geben unterhalb des Erwerbsplatzbesitz. Den Sinn dieses Vorhaben einzusehen bedarf es der Erkenntnis, da&#223; nicht jede Arbeit Werte schafft. Manches Arbeiten vernichtet Werte sogar direkt (Milit&#228;r; Airbus ist schon Unfug, aber Diehl baut Waffen), vieles andere ist in der Bilanz eher weniger als neutral. 
Damit es nun zur Demokratisierung der Wirtschaft kommt, bedarf es unverlier-/unentziehbarer Anspr&#252;che in ausreichender H&#246;he. Die Notwendigkeit ausreichender H&#246;he besteht &#039;vom ersten Moment an&#039;. Sonst w&#228;re das Ergebnis kaum anders, als einen im 3 Meter tiefen Becken Ertrinkenden ins 2,5 tiefe zu bringen. Die Situation dieser Menschen ist nicht vergleichbar mit jener der &#039;auf den H&#252;geln lebenden&#039;. Die freuen sich einfach &#252;ber 100,- mehr im Monat. Daraus darf mensch aber nicht schlie&#223;en auf die gleiche Freude bei den &#039;Ertrinkenden&#039;. Nat&#252;rlich freut auch die, wenn sich ihnen jemand zuwendet - sogar noch weitaus mehr - aber diese Freude gr&#252;ndet in Angst und zeigt sich in Hoffnung, noch nicht in Befriedigung. 

Zumindest unsere Forderung! nach einer GruSi mu&#223; einen ausreichenden unentziehbaren Betrag von Beginn an vorsehen. Eine unzureichende H&#246;he birgt die Gefahr eines Scheiterns des Projekt - mit fatalen Folgen. Es k&#246;nnte der Eindruck entstehen, das ganze Unternehmen sei in sich nicht tragf&#228;hig. 
Bevor wir uns, in Koalitionsverhandlungen, auf zu niedrige unentziehbare Betr&#228;ge einlassen, w&#252;rde ich bestimmte andere Optionen vorschlagen. zB. 650,- (davon 230,- bedarfsgepr&#252;ft) &#039;netto&#039; als Minimum und f&#252;r jedeN - ab dem 28sten Lebensjahr. Soziale Pflichtjahre, Zulassung zum Studium damit verkn&#252;pfen, (Teil &#252;ber) nichtmonet&#228;re Leistungen. 
Wir sollten uns Forderungen entledigen die erkl&#228;ren, die Anspr&#252;che von Arbeitsverweigerern d&#252;rften hinter denen Inhaftierter zur&#252;ckbleiben. 

@beate; &gt;Welche flankierenden Ma&#223;nahmen..
Das geht mE. schon los mit der derzeit die Republik erf&#252;llenden Qualmdiskussion. Solang jemand arbeiten mu&#223; (nicht nur kann, weil er will), und derartige Jobs angeboten werden, brauchts - hm naja, vlt. ein Rotationsprinzip, weil wenn da alle paar Monate die Mannschaft wechselt,.. Oder doch ein Verbot?
Wenn Thomas aber, wie du sagst, 500,- + K/PF-V f&#252;r jedeN + ca. 300,- WohnG nur nach Finanzen vorsieht, dann k&#246;nnten wir uns das doch sparen. KeineR m&#252;sste da arbeiten. Aber wer will, sollt auch k&#246;nnen. Bohrinseln gibts doch auch.

liebe gr&#252;&#223;e-
bernd</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr,</p>
<p>Wenn nach dem Konzept jedeR unentziehbar 500,- Sockel und dar&#252;ber hinaus jeder Verm&#246;genslose 300,- WohnG erhielte, w&#228;ren wir wirklich einen Schritt weiter (bzw. ich w&#228;re einen weiter, weil ich das zZt. nicht so verstehe).<br />
Aber davon ausgehend, da&#223; jedeR Verm&#246;genslose einen Anspruch auf zus&#228;tzliches umf&#228;ngliches Wohngeld, also insgesamt 800,- zzgl. K/Pf-V bek&#228;me (@ Thomas: Bitte um Best&#228;tigung, evtl. Seitenangabe), w&#228;re ich, bei nur noch einer geringf&#252;gigen Korrektur, einverstanden: Eine Grundrente von min. Netto&#228;quivalent*zZt.0,6 f&#252;r Alte und Erwerbsunf&#228;hige.<br />
Thomas&#8217; letzte Antwort find ich jedoch widerspr&#252;chlich. Zun&#228;chst soll ein (wie bisher) ausschlie&#223;lich von Einkommen/Verm&#246;gen und Mietvertrag abh&#228;ngiges Wohngeld gew&#228;hrt werden, dieses sogar ausgehend von einem um 80,- erh&#246;hten Sockel (Regelsatz), was die Eink&#252;nfte entsprechend steigen lie&#223;e (im Schnitt 730,- zzgl. K/Pf-V).</p>
<p>Er schreibt, es w&#252;rde niemand schlechter gestellt, dann aber eben auch, der Anspruch jener nicht in Wohngemeinschaft lebenden, nicht verm&#246;genden, nicht k&#246;rperlich, seelisch oder geistig als krank beschiedenen und nicht (mehr) arbeitswilligen Menschen liege bei nur 500,-. Tats&#228;chlich sind solche Menschen bis heute anspruchslos, und also l&#228;ge da eine deutliche Verbesserung.<br />
(Monet&#228;r sind diese Menschen bisher die am schlechtesten gestellten; absolut kein Anspruch. Nun forder(t)e ich, zuerst die Leistungen an GruSi-Rentner/Erwerbsunf&#228;hige anzuheben. Dies hat seinen Grund in der &#8216;Form&#8217; ihrer monet&#228;ren Situation; mittellosen Rentnern/EUe ist es schlicht unm&#246;glich, auf ihre Situation Einfluss zu nehmen. W&#228;hrend man Arbeitsverweigerern daf&#252;r unter gewissen Bedingungen eine Eigenverantwortung zusprechen darf, k&#246;nnen sich Erwerbsunf&#228;hige nicht aus ihrer Abh&#228;ngigkeit befreien.)</p>
<p>Weiter zu den Arbeitsverweigerern: Wenn das doch nur ganz wenige sind, warum dann denen nicht ausreichend Geld geben? Ich behaupte, da&#223; liegt begr&#252;ndet in der Ansicht, diese Menschen seien schuld, da&#223; Geld und Gut knapp sind. Tats&#228;chlich w&#252;rden wohl mit steigendem arbeitszwanglosen Einkommen mehr Menschen das Arbeiten einstellen. Aber; dies ist ein, zumindest von den Grundeinkommensbef&#252;rwortern, erw&#252;nschter Effekt. Die Wirtschaft soll demokratisiert werden. Es soll Mitbestimmung geben unterhalb des Erwerbsplatzbesitz. Den Sinn dieses Vorhaben einzusehen bedarf es der Erkenntnis, da&#223; nicht jede Arbeit Werte schafft. Manches Arbeiten vernichtet Werte sogar direkt (Milit&#228;r; Airbus ist schon Unfug, aber Diehl baut Waffen), vieles andere ist in der Bilanz eher weniger als neutral.<br />
Damit es nun zur Demokratisierung der Wirtschaft kommt, bedarf es unverlier-/unentziehbarer Anspr&#252;che in ausreichender H&#246;he. Die Notwendigkeit ausreichender H&#246;he besteht &#8216;vom ersten Moment an&#8217;. Sonst w&#228;re das Ergebnis kaum anders, als einen im 3 Meter tiefen Becken Ertrinkenden ins 2,5 tiefe zu bringen. Die Situation dieser Menschen ist nicht vergleichbar mit jener der &#8216;auf den H&#252;geln lebenden&#8217;. Die freuen sich einfach &#252;ber 100,- mehr im Monat. Daraus darf mensch aber nicht schlie&#223;en auf die gleiche Freude bei den &#8216;Ertrinkenden&#8217;. Nat&#252;rlich freut auch die, wenn sich ihnen jemand zuwendet &#8211; sogar noch weitaus mehr &#8211; aber diese Freude gr&#252;ndet in Angst und zeigt sich in Hoffnung, noch nicht in Befriedigung. </p>
<p>Zumindest unsere Forderung! nach einer GruSi mu&#223; einen ausreichenden unentziehbaren Betrag von Beginn an vorsehen. Eine unzureichende H&#246;he birgt die Gefahr eines Scheiterns des Projekt &#8211; mit fatalen Folgen. Es k&#246;nnte der Eindruck entstehen, das ganze Unternehmen sei in sich nicht tragf&#228;hig.<br />
Bevor wir uns, in Koalitionsverhandlungen, auf zu niedrige unentziehbare Betr&#228;ge einlassen, w&#252;rde ich bestimmte andere Optionen vorschlagen. zB. 650,- (davon 230,- bedarfsgepr&#252;ft) &#8216;netto&#8217; als Minimum und f&#252;r jedeN &#8211; ab dem 28sten Lebensjahr. Soziale Pflichtjahre, Zulassung zum Studium damit verkn&#252;pfen, (Teil &#252;ber) nichtmonet&#228;re Leistungen.<br />
Wir sollten uns Forderungen entledigen die erkl&#228;ren, die Anspr&#252;che von Arbeitsverweigerern d&#252;rften hinter denen Inhaftierter zur&#252;ckbleiben. </p>
<p>@beate; &gt;Welche flankierenden Ma&#223;nahmen..<br />
Das geht mE. schon los mit der derzeit die Republik erf&#252;llenden Qualmdiskussion. Solang jemand arbeiten mu&#223; (nicht nur kann, weil er will), und derartige Jobs angeboten werden, brauchts &#8211; hm naja, vlt. ein Rotationsprinzip, weil wenn da alle paar Monate die Mannschaft wechselt,.. Oder doch ein Verbot?<br />
Wenn Thomas aber, wie du sagst, 500,- + K/PF-V f&#252;r jedeN + ca. 300,- WohnG nur nach Finanzen vorsieht, dann k&#246;nnten wir uns das doch sparen. KeineR m&#252;sste da arbeiten. Aber wer will, sollt auch k&#246;nnen. Bohrinseln gibts doch auch.</p>
<p>liebe gr&#252;&#223;e-<br />
bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beate Müller-Gemmeke (KV Reutlingen)</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-188</link>
		<dc:creator>Beate Müller-Gemmeke (KV Reutlingen)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 14:09:36 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage verstehe ich nicht. Ich meine und so habe ich es oben ausgedr&#252;ckt, dass das Modell Poreski ganz klar sagt: Ein Alleinstehender bekommt 500 € + Wohngeld + wenn er will ein Besch&#228;ftigungs- bzw. Qualifizierungsangebot.  Nicht zu vergessen - die Krankenversorgung erh&#228;lt jeder inklusive.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage verstehe ich nicht. Ich meine und so habe ich es oben ausgedr&#252;ckt, dass das Modell Poreski ganz klar sagt: Ein Alleinstehender bekommt 500 € + Wohngeld + wenn er will ein Besch&#228;ftigungs- bzw. Qualifizierungsangebot.  Nicht zu vergessen &#8211; die Krankenversorgung erh&#228;lt jeder inklusive.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</title>
		<link>http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-187</link>
		<dc:creator>Gretel, Grünwählerin seit Parteigründung, Westfalen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 13:36:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grundsicherung-bw.de/2007/02/12/gesunde-skepsis-oder-realistische-erwartungen-an-ein-gruenes-grundeinkommen/#comment-187</guid>
		<description>Hab ich das richtig verstanden: mittellose, erwerbsf&#228;hige Alleinstehende bekommen nicht 500 Euro plus Wohngeld, sondern 500 Euro plus ein Jobangebot?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab ich das richtig verstanden: mittellose, erwerbsf&#228;hige Alleinstehende bekommen nicht 500 Euro plus Wohngeld, sondern 500 Euro plus ein Jobangebot?</p>
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